Unser Büro hat Zuwachs bekommen. Marco Dorn ist unser neuer Auszubildender den wir gerne hier im Blog mit einem kurzen Steckbrief vorstellen möchten.

© Christoph Wilde
Christoph Wilde: Dein Job bei OSTKREUZ?
Marco Dorn: Ich mache viele verschiedene Dinge, von Bildredaktion bis Kundenbetreuung ist alles dabei.
Hier ist es normal, dass ich in Sachen "Bürodingen" irgendwie immer involviert bin.
C.W.: Woher kommst du?
M.D.: Ich bin in Sömmerda bei Erfurt geboren. Meine Eltern wohnen jetzt aber bei Frankfurt am Main.
C.W.: Wie bist du zu OSTKREUZ gekommen?
M.D.: Durch eine Internetanzeige. Ich weiss die Website nicht mehr, aber es war ein ziemlich grosser Zufall, dass ich diese Anzeige überhaupt gesehen habe. Dann habe ich mich beworben und wurde genommen.
C.W.: Was war dein erstes Motiv was du mit einer Kamera gemacht hast?
M.D.: Das weiss ich nicht mehr. Mit 14 war ich mal in Californien und habe mit so einer Kompakt-kamera rum geknipst. Das waren wohl die ersten "bewussten" Bilder.
C.W.: Dein erstes Fotobuch?
M.D.: Alexander Rotchenko, Photography 1924-1954, müsste das Erste gewesen sein.
C.W.: Deine erste Fotoausstellung?
M.D.: Die erste "richtige" Fotoausstellung war William Eggelston in Wien. Das war wirklich beindruckend. Vor allem die technische Qualität der Prints.
C.W.: Was verbindest du mit Fotografie?
M.D.: Leica M6 mit 35mm Summicron und einem Kodak Tri-X. Ich weiss es hört sich nach einem Klischee an, ist aber trotzdem toll!
C.W.: Dein Lieblings Fotograf?
M.D.: Ganz klar: Lee Friedlander. Leider konnte ich mir sein Buch "like a one eyd cat" nie leisten. Kostet bei Ebay weit über 100,- €, wenn man es überhaupt noch bekommt. Er ist für mich der prägendste Fotograf, was Komposition aber auch Thematik angeht. Vor allem mag ich seinen sehr subtilen aber immer irgendwie anwesenden Humor. Eigentlich ist er ein Konzeptkünstler.
C.W.:Schwarz/weiss oder Farbe?
M.D.: Das kann ich nicht sagen.
C.W.: Analog oder digital?
M.D.: Analog! Aber derzeit fehlt mir ein wenig die Infrastruktur.
C.W.: Hobbys?
M.D.: Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich Hobbys habe.
Eigentlich verbringe ich jede freie Minute in meinem Atelier. Generell lese ich viel, derzeit Elfriede Jellinek, Michel Foucault und Judith Butler. Wenn ich nicht lese und in meinem Atelier bin, fahre ich mit meinem alten und klapprigen Fahrrad durch Neukölln.
C:W.: Danke und willkommen bei OSTKREUZ.