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A. Schönharting & L. Schröder · Gruppenausstellung

Im Rahmen der Phototriennale Hamburg zeigt die Frappant Galerie die Gruppenausstellung „Ecotones“. 

Für diese ist das erste Prinzip der Ökologie – alles ist miteinander verbunden – die Grundlage: Die in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen untersuchen neue Beziehungen zwischen Mensch und Natur, die Perspektiven für Wiederverbindung und Koexistenz mit der mehr-als-menschlichen Welt bieten.

Anne Schönharting und Linn Schröder zeigen in diesem Rahmen ihre gemeinsame Arbeit „Etwas verschiebt sich“. Der Ausgangspunkt zu dieser Serie war die Suche nach Verbindung und das bewusste Arbeiten mit veränderter Wahrnehmung. Gewissheiten geraten ins Wanken.

Laufzeit: noch bis 14.6.26

Ort: Frappant Galerie, Hamburg

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Elliott Kreyenberg · Einzelausstellung in Athen

Mit seinem Projekt „Something Was Missing Within“ gewann Elliott Kreyenberg 2024 den Athens Photo Festival Dummy Award. Nach der Veröffentlichung des gleichnamigen Fotobuchs bei Witty Books wird diese Arbeit nun erstmals in Athen ausgestellt.

In „Something Was Missing Within“ setzt sich Kreyenberg mit den emotionalen Prägungen patriarchaler Männlichkeitsbilder auseinander. Die Fotografien zeigen innere Zustände auf und untersuchen, wie gesellschaftliche Erwartungen an Männlichkeit Identität, Beziehungen und Selbstwahrnehmung formen.

Laufzeit: bis 26.7.26

Ort: Benaki Museum, Athen

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Gruppenausstellung in Berlin

Das Stabi Kulturwerk zeigt die von Miriam Zlobinski und Christina Stehr kuratierte Schau „Im Rhythmus der Großstadt. 100 Jahre Fotografie und Presse in Berlin“, an der OSTKREUZ mit ausgewählten Arbeiten von Annette Hauschild, Jordis Antonia Schlösser, Maurice Weiss und Sebastian Wells beteiligt ist. 

Die Ausstellung zeigt, wie eng Bild und Bericht miteinander verwoben sind – vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in der Weimarer Republik, über Zensur und Propaganda im Nationalsozialismus bis hin zur geteilten Stadt und den unterschiedlichen Presselandschaften Ost- und West-Berlins. Themen wie Politik, Sport, Stadtleben oder Kriminalität spiegeln nicht nur journalistische Interessen, sondern auch gesellschaftliche Werte und Konflikte ihrer Zeit wider.

„Im Rhythmus der Großstadt“ zeigt die Vielfalt, Dynamik und Geschichte der Berliner Pressefotografie – ein visueller Streifzug durch ein Jahrhundert Stadtgeschichte. Über die Spannbreite wird deutlich, wie sich die Bildsprache der Pressefotografie verändert und doch immer Ausdruck des urbanen Lebens bleibt.

Eröffnung: 11.6.26, 18 Uhr

Laufzeit: 12.6. bis 20.12.26

Ort: Stabi Kulturwerk, Staatsbibliothek zu Berlin

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Foto: Maurice Weiss/OSTKREUZ


Gruppenausstellung in Ahrenshoop

Das Kunstmuseum Ahrenshoop zeigt die von Petra Göllnitz kuratierte Ausstellung „Ihr denkt, wir waren anders. Fotografien aus Ost und West von 1945 bis 1989“, in der auch Arbeiten der OSTKREUZ–Mitbegründer:innen Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler und Werner Mahler zu sehen sind. Ludwig Schirmer, Ute Mahlers Vater, der ebenfalls zu DDR-Zeiten als Fotograf tätig gewesen ist, ist ebenfalls mit Arbeiten in der Ausstellung vertreten.

Die Ausstellung handelt von Unterschieden, Überschneidungen, Übergängen und Zusammenhängen zwischen deutschen Biografien östlich und westlich der einstigen innerdeutschen Grenze und gibt unerwartete und skurrile Einblicke in das Leben von Bundes- und DDR-Bürger:innen. Ein gesamtdeutsches Kaleidoskop.
Zur Ausstellung wird der gleichnamige Katalog im Kehrer-Verlag erscheinen.

Eröffnung: 20.6.26, 18:30 Uhr

Laufzeit: 21.6. bis 20.9.26

Ort: Kunstmuseum Ahrenshoop, Ostseebad Ahrenshoop

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Foto: Sibylle Bergemann/OSTKREUZ


A. Hauschild & U. Mahler · Ausstellung in Eisenhüttenstadt

Die Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er Jahre“ ist nach Potsdam nun ab Ende Juni im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt zu sehen. Sie lädt mit Fotografien von 1983 bis 1995 dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken. Von Annette Hauschild und Ute Mahler werden mehrere Serien aus den 1980er und 1990er Jahren zu sehen sein.

Über die fünf Kapitel – Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt – kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten. Die vermittelten Lebensrealitäten machen Spannungen und Erschütterungen sichtbar, mit denen auch die heutige Gesellschaft umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in direktem Zusammenhang.

„Das Weite suchen“ ist eine Ausstellung des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und wurde kuratiert von Dr. Isabel Enzenbach und Dr. Anja Tack.

Laufzeit: 28.6. bis 4.10.26

Ort: Museum Utopie und Alltag, Eisenhüttenstadt

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Foto: Ute Mahler/OSTKREUZ


Tamara Eckhardt · Gruppenausstellung in Arles

Die Gruppenausstellung „Lines of Relation“, organisiert von FREELENS & Hamburg Portfolio Review, ist während der Rencontres d’Arles im Fotohaus Arles in der Fondation Manuel Riviera-Ortiz (MRO) zu sehen. Sechs künstlerische Positionen beleuchten die Familie als soziale und emotionale Grundlage – einen Raum der Intimität, Fürsorge und Zugehörigkeit, aber auch von Macht, Schweigen und Prägung.

Tamara Eckhardt ist in dieser Ausstellung mit ihrer Arbeit „4 Blocks“ vertreten. Diese gibt Einblicke in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke-Nord und wird nun erstmals ausgestellt. „4 Blocks“ entstand mit Unterstützung des Emscher Bilder Förderpreises, mit dem Tamara Eckhardt 2024 ausgezeichnet wurde.

Laufzeit: 6.7. bis 4.10.26

Ort: Fondation Manuel Riviera-Ortiz, Arles

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Jörg Brüggemann · Book Awards in Arles

Jörg Brüggemanns Buch „Tres Viajes“ wurde erfreulicherweise in der Kategorie „Authors‘ Books“ in die Shortlist der Book Awards der Rencontres de la Photographie in Arles aufgenommen. Das Buch wurde von Lamm/Kirchgestaltet und ist in Deutschland bei Hartmann Books erschienen, in Frankreich wurde es vom publiziert „Atelier EXB“.

Die für die Shortlist ausgewählten Publikationen sind über die Dauer des Festivals in der Ausstellungshalle „La Mécanique Générale“ einsehbar. Die Jury der Book Awards wird zum Beginn des Festivals tagen und die jeweiligen Gewinner:innen der drei Kategorien am Abend des 7. Juli im Théâtre Antique bekannt geben. 

Datum: 7.7.26

Ort: La Mécanique Générale und Théâtre Antique, Arles

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Jordis Antonia Schlösser · Workshop in Monschau

Als Auftakt für das Fotografie-Festival 2027 der StädteRegion Aachen leitet Jordis Antonia Schlösser im Fotografie-Forum in Monschau einen Workshop an, der sich an Fotograf:innen richtet, die sich für Open Calls, Wettbewerbe und Ausschreibungen bewerben möchten. 

Wie kann eine künstlerische Arbeit am besten präsentiert werden, welche Werke eignen sich für die verschiedenen Ausschreibungen und ein begleitendes Konzept? Der Workshop setzt hier an und dient als Vorbereitung für eine Bewerbung für das kommende Fotografie-Festival der StädteRegion Aachen in 2027. 

Jordis Antonia Schlösser ist seit 1997 Mitglied von OSTKREUZ. In ihren vielfach ausgezeichneten Arbeiten, darunter ein World Press Photo Award und der Hansel-Mieth-Preis, setzt sie sich vor allem mit gesellschaftlichen Themen und dem Wandel von Lebensräumen auseinander. 

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter info(at)kuk-monschau.de ist erforderlich.

Datum: 11.7.26, 11-17 Uhr

Ort: Fotografie-Forum, Monschau

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Sibylle Bergemann · Gruppenausstellung in Wien

Sibylle Bergemann ist in der von Thomas Demand kuratierten Ausstellung „Passants parmi les pierres“ im fjk3 – Raum für zeitgenössische Kunst in Wien vertreten. Diese kreist um Bilder, die nicht einfach zeigen, sondern die Wirklichkeit, auf die sie verweisen, zugleich hervorbringen: Wahrnehmung als Konstruktion, Erinnerung als Montage, das Bild als Form von Geschichte. 

Die Ausstellung versammelt 27 Positionen aus Fotografie, Film und Skulptur. Sie alle bewegen sich zwischen Reportage und Rekonstruktion, zwischen beobachtetem Moment und inszeniertem Bild, zwischen historischem Ereignis und seiner Darstellung. Die Arbeiten teilen Aspekte des Bildaufbaus, der räumlichen Setzung und in vielen Fällen auch die scheinbar beiläufige, fast unbemerkte Präsenz der Kamera. Häufig erscheinen Figuren vor Architektur, oft von der Kamera abgewandt. Sie legen eine Beziehung zu den sie umgebenden Räumen nahe, die sich bei näherem Hinsehen jedoch eher als Vermutung, denn als gesicherter Zusammenhang erweist. 

Laufzeit: bis 20.9.26

Ort: fjk3 – Raum für zeitgenössische Kunst, Wien

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Ute Mahler · Gruppenausstellung in Köln

Ute Mahler ist in der Sammlungsausstellung „Zweimal Deutschland um 1980“ im Museum Ludwig mit Porträtfotografien vertreten. Diese zeigt eine Auswahl von Fotografien aus Ost- und Westdeutschland, die um das Jahr 1980 entstanden sind. Die Arbeiten von insgesamt sieben Fotograf:innen geben Einblicke in gesellschaftliche und alltägliche Lebenswelten beider deutscher Staaten, die von unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Systemen geprägt waren.

Weitere, in der Ausstellung vertretene Fotograf:innen sind Derek Bennett, Christiane Eisler, Karl Kugel, Henry Maitek, Evelyn Richter und Erasmus Schröter.

Laufzeit: 18.4. bis 11.10.26

Ort: Sammlung Fotografie, Museum Ludwig, Köln

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U. Mahler & W. Mahler · Einzelausstellung in Frankfurt a. M.

Die Galerie Peter Sillem in Frankfurt präsentiert in Kooperation mit der Galerie Springer Berlin Ute Mahler und Werner Mahlers erste, unter gemeinsamer Autorenschaft realisierte Arbeit, die „Monalisen der Vorstädte“ (2008– 2010), in einer Einzelausstellung.

Ausgehend von Leonardo da Vincis Porträt begegneten die Mahlers in den Vorstädten von Reykjavik, Liverpool, Minsk, Berlin und Florenz jungen Frauen auf der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und ihrem Platz in der Welt. In einer bewusst reduzierten, klassischen Bildsprache halten die Schwarzweiß-Porträts einen Moment des Dazwischen fest – einen Zustand, in dem alles noch möglich scheint.

Eröffnung: 24.4.26, 18 Uhr in Anwesenheit von Ute Mahler & Werner Mahler

Laufzeit: 25.4. bis 6.6.26

Ort: Galerie Peter Sillem, Frankfurt

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Ute Mahler & Werner Mahler · Einzelausstellung in Portugal

Das Goethe-Institut Lissabon präsentiert mit „Lissabon ’87/88 – Stadtfotografien von Ute Mahler und Werner Mahler“ eine Open Air-Ausstellung auf der Praça dos Restauradores, im Zentrum der portugiesischen Hauptstadt.

1987 und 1988 unternahmen Ute Mahler und Werner Mahler gemeinsam mit dem Autor Wolfgang Kil zwei Reisen nach Lissabon, um die Stadt und ihre Menschen für ein Reisebuchprojekt des Leipziger Brockhaus Verlages zu fotografieren und zu beschreiben. Es war für die damals in der DDR schon bekannten Fotograf:innen eine seltene Gelegenheit, einen Blick vor den Eisernen Vorhang werfen zu können. Zwei Jahre später fiel die Berliner Mauer, die DDR wurde aufgelöst, und das Buchvorhaben gerat in Vergessenheit. Die Fotografien und Kontaktabzüge wurden erst 2021 wiederentdeckt und ein Jahr später im Verlag Hartmann Books veröffentlicht.

Das von den Mahlers vor fast 40 Jahren eingefangene Porträt Lissabons zeigt eine Gesellschaft im Wandel – eine Sichtweise, die heute neue Resonanz erhält. 

Eröffnung: 4.5.26, 18 Uhr in Anwesenheit von Ute Mahler & Werner Mahler

Laufzeit: 4. bis 29.5.26

Ort: Praça dos Restauradores, Lissabon

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Sibylle Fendt · Einzelausstellung in Kassel

Die Sonderausstellung „dazwischen. Du, das Leben und die Endlichkeit“ im Museum für Sepulkralkultur in Kassel gestaltet sich fortlaufend neu und bietet darüber Raum für verschiedene künstlerische Positionen.  

Ab Anfang Mai ist in diesem Rahmen Sibylle Fendts Arbeit „Bevor es so weit ist“ in einer Einzelausstellung zu sehen, die sich Menschen widmet, die in absehbarer Zeit zuhause sterben werden, bzw. die als „austherapiert“ gelten. Sibylle Fendt hat über einen Zeitraum von achtzehn Monaten siebzehn Menschen kennengelernt und deren letzte Lebensphase mit der Kamera begleitet: Menschen, die sich entschieden haben, zu Hause zu sterben – in vertrauter Umgebung, im Beisein bekannter Gesichter.

Sterben ist ein (Tabu-)Thema, mit dem sich jede:r einzelne irgendwann auseinandersetzen muss. Sibylle Fendt zeigt mit dieser Arbeit einen Abschnitt des Lebens, den viele Menschen so lange wie möglich ausklammern möchten. Ihre sozial engagierte Fotografie legt den Finger auf eine empfindliche Stelle – doch muss dort überhaupt eine Wunde sein?

Das gleichnamige Buch ist 2025 im Kehrer Verlag erschienen.

Eröffnung: 6.5.26, 19 Uhr

Laufzeit: 7.5. bis 1.11.26

Ort: Museum für Sepulkralkultur, Kassel

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Sebastian Wells · Panel-Diskussion in Chemnitz

Gemeinsam mit dem Ukrainian Decolonial Glossary, der Pochen Biennale und dem Solomiya Magazin hat Sebastian Wells das Programm des Panels „Von Brandmauern und Grabenkämpfen / Breaking the Deadlock“ mit organisiert. Dieses ist Teil des diesjährigen Pochen-Symposiums „Erbengemeinschaft?“.

Das Symposium besteht aus einer alternativen Stadtführung durch Chemnitz, einem Workshop und einer Podiumsdiskussion mit Roman Horbyk (Zürich), Dariia Kuzmych (Kyjiw) und Dr. Piotr Kocyba (Leipzig), das sich mit der zunehmenden politischen Blockade in ganz Europa befasst. Indem die Diskussion Perspektiven aus Kontexten wie dem russisch-ukrainischen Krieg und der deutschen Politik zusammenführt, betrachtet sie die Blockade als Raum für kritische Reflexionen.

Datum: 10.5.26, 17:30 bis 19 Uhr 

Ort: Momentum, Am Rathaus 8, Chemnitz

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Sibylle Bergemann und Ute Mahler · Gruppenausstellung

Sibylle Bergemann und Ute Mahler sind Teil der in Zusammenarbeit mit Kito Nedo für die Kunstsammlung Neubrandenburg konzipierten Ausstellung „Wohnkomplex – Neubrandenburg“. Diese widmet sich einem Architektur- und Lebensmodell, das die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wie kaum eine andere in Deutschland prägt: dem Plattenbau.

Die Ausstellung untersucht mit Positionen der jüngeren Kunstgeschichte und Gegenwartskunst, wie dieser Wohn- und Bautyp bis heute in Stadtlandschaft und Gesellschaft nachwirkt. Vor dem Hintergrund der rasant voranschreitenden Wohnungsnot in Deutschland liefert die Ausstellung auch Bezüge zu einer der großen gesellschaftspolitischen Herausforderung der Gegenwart.

Eröffnung: 13.5.26, 17 Uhr 

Laufzeit: 14.5. bis 2.8.26

Ort: Kunstsammlung Neubrandenburg

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Sibylle Bergemann · Gruppenausstellung in Dresden

Sibylle Bergemanns bekannte Serie „Das Denkmal“ ist Teil der Schau „Produktive Unruhe. Eine Ausstellung zu Kunst und Publikum der Kunstausstellungen der DDR in den Achtziger Jahren“ in der robotron-Kantine Dresden. Diese Ausstellung nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.

Eine Ausstellung des Kunsthauses Dresden in Zusammenarbeit mit dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen und der Wüstenrot-Stiftung.

Eröffnung: 20.5.26, 19 Uhr 

Laufzeit: 21.5. bis 26.7.26

Ort: robotron-Kantine, Dresden

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Jörg Brüggemann · Book Talk in Berlin

Jörg Brüggemann wird seine kürzlich als Buch bei Hartmann Books erschienene Arbeit „Tres Viajes“ in der Fotobuchandlung Bildband vorstellen. Die gleichnamige Ausstellung war bis vor wenigen Wochen in der Galerie Robert Morat zu sehen. Während des kostenfrei zugänglichen Talks wird es über Instagram eine Live-Übertragung geben.

Datum: 28.5.26, 18 bis 22 Uhr; Beginn des Talks um 19 Uhr

Ort: Bildband, Berlin

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Gruppenausstellung in Berlin

Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags bringt die Sonderausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung renommierte Fotograf:innen aus Deutschland und Polen in einen visuellen Dialog über Erinnerung, Identität und Transformation. Aktuelle, teils eigens für die Ausstellung entstandene fotografische Positionen von den OSTKREUZ-Fotograf:innen Annette Hauschild, Thomas Meyer, Linn Schröder, Ina Schoenenburg und Heinrich Völkel werden neben Arbeiten von Karolina Gembara, Katarzyna Mirczak, Filip Piotrowicz, Natalia Poniatowska und Wojtek Sienkiewicz zu sehen sein.

Im Zentrum dieser Ausstellung stehen deutsch-polnische Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen. Für viele Deutsche sind die ehemaligen „Ostgebiete“ des Deutschen Reiches mit Flucht und Vertreibung verbunden, mit der Erinnerung an den Verlust von Heimat und dem Fortleben dieser tiefgreifenden Erfahrungen in unzähligen Familiengeschichten. Sie sind Teil eines kollektiven Gedächtnisses, das Identitäten hierzulande bis heute prägt. Aus polnischer Sicht bedeuten die „Ziemie Zachodnie“ – die Westgebiete nach 1945 – etwas Anderes: Zuziehende waren selbst oft aus dem Osten vertrieben worden und trugen die Erfahrung der deutschen Besatzung in sich. Es ging um Ankommen in der Fremde, einen schwierigen Neuanfang und eine von Deutschen geprägte Region, die erst langsam zur Heimat wurde. Die Perspektiven sind grundverschieden und doch untrennbar miteinander verflochten.

Die künstlerischen Arbeiten dieser Fotograf:innen aus beiden Ländern zeigen, wie sich Spuren eines bis heute sichtbaren und spürbaren Prozesses, der durch Aneignung und Abschiednehmen gekennzeichnet ist, in Landschaften, Architekturen und familiären Erzählungen beiderseits der Oder eingeschrieben haben.

Eröffnung: 28.5.26, 18:30 Uhr

Laufzeit: 29.5.26 bis 17.1.27

Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

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Sebastian Wells · Teilnahme am Fotofestival in Sarajevo

Als Teil des Sarajevo Photography Festivals wird Sebastian Wells in einem performativen Vortrag seine Arbeit „Arena“ vorstellen, die sich mit Olympischen Spielen in den letzten 10 Jahren beschäftigt und kürzlich als Buch bei Spector Books erschienen ist. Der genaue Termin des Vortrags wird auf der Festivalwebseite bekannt gegeben.

Opening Week: 1. bis 30.6.26

Ort: Sarajevo  

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Tamara Eckhardt · Festivalbeteiligung in Frankreich

Tamara Eckhardt ist mit ihrer Arbeit "La vie en rose" bei dem Festival "Mesnographies", das in dem ländlichen Ort Les Mesnuls im Westen von Paris stattfindet, vertreten.

Für „La vie en rose“ begleitet Tamara Eckhardt seit mehreren Jahren eine Gemeinschaft von Frauen in der ländlichen Rosenregion von Kalaat M’Gouna in Marokko. Die Arbeit erzählt vom Leben von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf weibliche Solidarität sowie auf die symbolische Kraft der dort wachsenden Damaszenerrose.

Laufzeit: 6.6. bis 19.7.26

Ort: Parc municipal de Les Mesnuls

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