Ausstellung · DIE ELBE-MENSCHEN AM FLUSS

Harald Hauswald

"DIE ELBE-MENSCHEN AM FLUSS" eine Ausstellung mit Bildern von Harald Hauswald in Dresden.

Eröffnung am Mittwoch den 18. April um 19 Uhr

Einführung: Lutz Rathenow, Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED- Diktatur
In Kooperation mit dem 30.FILMFEST DRESDEN Retrospektive 2018 "Die gestohlene Revolte-1968 in der DDR"

Dauer: bis 26. Mai 2018

Kunsthaus Raskolnikow e.V. / Galerie
Böhmische Strasse 34
01099 Dresden

www.galerie-raskolnikow.de


Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes

© Espen Eichhöfer

Wir haben es immer schon geahnt, nun ist es höchstrichterlich geklärt: Die Straßenfotografie ist als eine vom Grundgesetz geschützte Kunstform anzusehen.

Das Bundesverfassungsgericht befasste sich auf Grund einer Verfassungsbeschwerde des Ostkreuz-Fotografen Espen Eichhöfer erstmals mit der rechtlichen Situation der Street Photography in Deutschland. Zwar nahm das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde Eichhöfers aus dem Sommer 2015 nicht an, mit seiner Begründung des Nichtannahmebeschlusses (Az. 1 BvR 2112/15) wird die rechtliche Position der Street Photography in Deutschland gleichwohl gestärkt:

Zu Grunde lag der Verfassungsbeschwerde ein Beschluss des Kammergerichts, dass in der Ausstellung eines Fotos von Espen Eichhöfers eine Persönlichkeitsrechtsverletzung der auf dem Foto abgebildeten Person gesehen hat. Das Foto war für eine Ausstellung des renommierten Ausstellungshauses C/O Berlin aufgenommen worden. Es zeigt eine urbane Straßenszene, die unweit der C/O und dem Bahnhof Zoo aufgenommen worden war. Im Mittelpunkt des Bildes ist eine Frau in Bewegung zu sehen. Wer die Frau ist, woher sie kommt und wohin sie geht, erfährt der Betrachter allein anhand des Bildes nicht. Das Foto steht in der Tradition der Street Photography. Wie viele Vertreter dieser Kunstform hatte Eichhöfer nicht um die Einwilligung der auf dem Foto abgebildeten Personen gebeten. Denn in der Street Photography geht es um ungestellte Augenblicke. Dementsprechend haben auch andere große Namen der Street Photography, wie Henri Cartier-Bresson, Gary Winogrand, Walker Evans, Lisette Model, Gary Winogrand oder Helen Levitt die Abgebildeten nicht um ihre Einwilligung gebeten, als sie ihre heute teilweise weltberühmten Aufnahmen veröffentlichten, die mittlerweile in Museen hängen.

Die C/O Berlin stellte das Foto zusammen mit 164 anderen Fotoaufnahmen im Rahmen einer „Open-Air-Ausstellung“ aus. Da die Ausstellungsräume der C/O im Umbau und für Ausstellungen nicht nutzbar waren, erfolgte die Ausstellung auf dem Gelände vor dem Ausstellungshaus an einer stark befahrenen Straße. Das Foto von Espen Eichhöfer gehörte dabei zu den größten Exponaten (120x140cm). 

Die auf dem Foto abgebildete Frau klagte gegen die C/O Berlin und Espen Eichhöfer. Sie verlangte eine sog. fiktive Lizenzgebühr, eine Geldentschädigung und die Erstattung ihrer Anwaltskosten für ihre Abmahnung auf Unterlassung. Die Berliner Gerichte entschieden in zwei Instanzen, dass der Klägerin keine Lizenzgebühr und auch keine Geldentschädigung zustünden. Gleichwohl entschieden die Gerichte, dass die C/O und Espen Eichhöfer der Klägerin die Anwaltskosten für ihre Geltendmachung des Unterlassungsanspruchs zu erstatten haben. Denn die Ausstellung des Fotos sei eine Persönlichkeitsrechtsverletzung und damit rechtswidrig gewesen. Hiergegen wandte sich Espen Eichhöfer mit einer im Sommer 2015 eingelegten Verfassungsbeschwerde und beriefen sich dabei u.a. auf die grundgesetzlich geschützte Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG).

Das Bundesverfassungsgericht hat daraufhin zwar nicht die Entscheidung des Kammergerichts aufgehoben, jedoch seinen Beschluss in einer Weise begründet, die zukünftig zum Schutz der Street Photography ins Feld geführt werden kann. 

Wichtig ist zu aller erst, dass das Bundesverfassungsgericht das Foto von Espen Eichhöfer als Kunstwerk und die Straßenfotografie als Kunstform anerkannt hat, die in den Schutzbereich der Kunstfreiheit fällt. Das bedeutet u.a., dass bei der rechtlichen Abwägung zwischen der Kunstfreiheit und anderen Belangen, wie etwa dem Persönlichkeitsrecht, die „strukturtypischen Merkmale der Kunstform“ der Straßenfotografie zu berücksichtigen sind. Als „strukturtypisch“ für die Straßenfotografie sieht das Bundesverfassungsgericht „die ungestellte Abbildung ohne vorherige Einwilligung“ an. Hieraus folgt nach Ansicht von Sebastian Graalfs, der Espen Eichhöfer als Rechtsanwalt in dem Verfahren vertreten hat, „dass künstlerische Straßenfotografie nicht allein deshalb als rechtswidrig angesehen werden kann, weil keine Einwilligung der Abgebildeten vorliegt.“ 

Zudem stellte das Bundesverfassungsgericht in Bezug auf die Straßenfotografie fest, „dass es mit der Kunstfreiheit nicht zu vereinbaren wäre, ihren Wirkbereich auf Galerien, Museen oder ähnlich räumlich begrenzte Ausstellungsorte zu begrenzen“. Auch dies ist eine gute Nachricht.

Bei der „Art der Präsentation“ von Straßenfotografie ist gleichwohl Vorsicht geboten. Auch dies zeigt der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. Denn das Bundesverfassungsgericht führte darin aus, dass die von Espen Eichhöfer angegriffene Entscheidung des Kammergerichts nicht die Bedeutung und Tragweite der Kunstfreiheit verkannt habe, weil es „die Schwere der Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts der Klägerin aus der Art der Präsentation des Bildes als großformatigem Blickfang an einer öffentlichen Straße hergeleitet“ und „die Präsentation auf einer großformatigen Stelltafel an einer der verkehrsreichsten Straßen einer Millionenstadt zum zentralen Punkt seiner Abwägung“ gemacht habe. Rechtsanwalt Sebastian Graalfs dazu: „Die Art der Präsentation in diesem Zusammenhang als maßgebliches Kriterium heranzuziehen, halte ich für kritikwürdig. Alle mir bekannten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu dem Verhältnis der Kunstfreiheit und des Persönlichkeitsrecht haben für die rechtliche Beurteilung in erster Linie auf dessen Inhalt bzw. dessen Gehalt abgestellt, beispielsweise darauf, dass ein Kunstwerk ehrverletzend sei oder die Intimsphäre eines Betroffenen verletze. Dass sich die Rechtswidrigkeit der Ausstellung eines Kunstwerks jedoch maßgeblich aus dem Grad seiner Sichtbarkeit ergibt, halte ich für ein zu unbestimmtes und für mein Verständnis der Kunstfreiheit problematisches Kriterium. Denn Kunst lebt von ihrer Sichtbarkeit.“

Gemeinsam mit Espen Eichhöfer werden wir für das Jahr 2019 ein Symposium zu diesem Themenkomplex vorbereiten.


Podiumsdiskussion · Die abhängigen Unabhängigen

© Tobias Kruse


Podiumsdiskussion im Ballhaus Ost 
Dienstag, 20. März 2018 um 20 Uhr

Immer mehr Fotograf*innen und Kollektive müssen sich auf die Suche nach neuen Finanzierungsmodellen für journalistische Arbeit begeben und stoßen dabei auf grundlegende Konflikte. Riskieren sie ihre Unabhängigkeit? Gibt es diese überhaupt noch? Wie wirkt sich das auf die Fotografie aus?

Journalistisch ausgebildete Fotograf*innen arbeiten mittlerweile häufig vorrangig für Wirtschaftsunternehmen im Bereich Corporate, da der Magazin-Markt nicht mehr genügend Aufträge abwirft. Fotografen-Agenturen gehen Kooperationen mit externen Investoren ein und erhoffen sich auf diesem Weg neue Handlungsfreiheit. 

Welche Wege können beschritten werden, um sich die künstlerischen Freiheiten bewahren zu können? 

Zur Diskussion dieser und weiterer Fragen lädt der Ostkreuz – Verein für Fotografie e.V. folgende Fotograf*Innen und Gäste ins Ballhaus Ost ein:

Podium:
Katharina Mouratidi (Künstlerische Leiterin, f3 – freiraum für fotografie), Berlin
Jutta Schein (Bildredaktion, Die Zeit), Hamburg
Frank Schinski (freier Fotograf, Mitglied von OSTKREUZ - Agentur der Fotografen), Hannover

Moderation: Roman Bezjak (Professor für Fotografie, Fachhochschule Bielefeld), Bielefeld

Einführung: Tibor Bogun (freier Bildredakteur), Berlin

Eine Kooperation von Ostkreuz – Verein für Fotografie und Ballhaus Ost.

Karten: 8,- € / erm. 6,- €

Kartenverkauf über: www.ballhausost.de
Die abhängigen Unabhängigen - Wer bezahlt anspruchsvollen Fotojournalismus?


GDR through and through. Life in the East.

The exhibition on posters "GDR through and through. Life in the East" was created in cooperation with the German Foundation on the Rehabilitation of the SED-Dictatorship. It shows over 100 known and unknown photographs of everyday Life in the GDR by Harald Hauswald. Along with the texts by historian Stefan Wolle.

The exhibition can be ordered directly at the Foundation. The 20 posters in a DIN A1 format are available for school or out-of-school programs after february 2018.


Ostkreuz · La condition humaine

© Stephanie Steinkopf

Ausstellung „La condition humaine“ in Mérignac bei Bordeaux

Noch bis zum 25. März 2018 ist in Mérignac bei Bordeaux unsere Ausstellung „La condition humaine. Photographies de l’agence allemande OSTKREUZ“ zu sehen.

Verschiedene Serien zum großen Thema des Zusammenlebens der Menschen - von unseren Mitgliedern Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler und Werner Mahler sowie von Heinrich Holtgreve, Tobias Kruse, Thomas Meyer, Linn Schröder, Stephanie Steinkopf und Mila Teshaieva werden in der romanischen Kirche „La Vieille Église Saint-Vincent“ gegenübergestellt. 

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Mairie de Mérignac und des Goethe-Instituts Bordeaux.

Zeitgleich zeigt das Goethe-Institut Bordeaux die Serie „Ciel de Plomb“ von Maurice Weiss.

Termine:

23. März 2018, 18 Uhr: Filmvorführung von „Foto: OSTKREUZ“ (Maik Reichert, Deutschland 2014/15) sowie anschließendes Gespräch mit Maurice Weiss im Goethe-Institut Bordeaux, 33 cours de Verdun, Bordeaux.

24. März 2018, 15 Uhr: Vortrag von Maurice Weiss im Rahmen der „Université Populaire de la Photographie“ in der Médiathèque de Mérignac, 19 place Charles de Gaulle, Mérignac.

 

Weitere Informationen unter:

www.merignac.com/agenda/exposition-la-condition-humaine

 


Ina Schoenenburg · Otto-Steinert-Preis

© Ina Schoenenburg

In Schoenenburg wurde für Langzeitprojekt „Blickwechsel“ mit dem diesjährigen Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet!

In der Jurybegründung heißt es: „... Ina Schoenenburg photographiert ihre Familie bereits seit sechs Jahren und tut dies mit großer emotionaler Nähe und observierender Distanz zugleich. Mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von dokumentarischer Beobachtung bis hin zu einer manchmal fast theatralen Inszenierung lässt uns die Photographin teilhaben an ihrem sowie dem Leben und den Emotionen ihrer Eltern und ihrer Tochter. Ein außergewöhnlich vielschichtiges Projekt mit einer ganz eigenen Bildsprache, die es schafft, intime Privatheit zu zeigen und zugleich ganz auf Voyeurismus zu verzichten. Der Otto-Steinert-Preis soll Ina Schoenenburg ermöglichen, an diesem Langzeitprojekt weiterzuarbeiten.“


Maurice Weiss · Robert Geisendörfer Preis

Maurice Weiss wurde für seine erste Arbeit als Kameramann mit dem Robert Geisendörfer Preis ausgezeichnet.

Der Dokumentarfilm „Endstation Bataclan - Vom Busfahrer zum Attentäter“ entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Autor Alexander Smoltczy und der Regisseurin Grit Lederer.

Begründung der Jury:
Der Film entdeckt eine andere Banlieue: indem er die Buslinie 148 abfährt und uns dabei im doppelten Wortsinn mitnimmt. Die Kamera arrangiert Begegnungen und Entdeckungen als fotografisch anspruchsvolle Tableaus. Die Frage, ob sich entlang der Buslinie auch die Motive des Attentäters erkennen lassen, lässt der Film offen.


Harald Hauswald · Ost-Berlin - Die verschwundene Stadt

30 Jahre nach der Erstveröffentlichung von »Ost-Berlin« erscheint der Bild-Text-Band von Lutz Rathenow und Harald Hauswald erneut als hochwertiger Bildband.
Eine Fotoausstellung von Harald Hauswalds Bildern ist bis zum 31. Januar 2018 im Buchlokal zu sehen:

Ausstellung: »Ost-Berlin | Die verschwundene Stadt«
von Harald Hauswald

ab 05.10.2017 bis 31.01.2018
Öffnungszeiten: von Montag bis Samstag, von 10:00 bis 19:00 Uhr

Das Buch kann auch direkt beim Jaron Verlag erworben werden.


The New Next · Fotoblog

© Tobias Kruse

In dem neuen Foto-Blog „The New Next“ erzählen wir Themen aus der globalen Wirtschaftswelt mit unterschiedlichen fotografischen Ansätzen. Den Anfang machen Arbeiten von Tobias Kruse und Heinrich Holtgreve.

OSTKREUZ realisiert regelmäßig freie Gruppenprojekte, bei denen die Fotografen dokumentarische und konzeptionelle Arbeiten zu einem übergeordneten Thema fotografieren.
Bei „The New Next“ ermöglicht uns die Deutsche Bank, unabhängig erarbeitete Serien ausführlich zu erzählen. Das ist eine völlig neue Form der Zusammenarbeit, über die wir uns sehr freuen


Tobias Kruse reiste für „In Amerika“ im Frühjahr 2017 durch die USA, nach New York, Detroit, Boulder und Austin. Mitgebracht hat er seine fotografischen Eindrücke eines Landes zwischen absteigender Stahl- und aufsteigender Start-Up-Industrie.

Heinrich Holtgreve hat für „Wir sind uns einig“ Orte des Geldes aufgespürt – öffentliche und geheime – und Geld in all seinen Formen fotografiert: Von antiken Währungen bis zur kommerziellen Bitcoin-Mine.  
 
Hier geht es zum Fotoblog: http://thenewnext.db.com/de


Podiumsdiskussion Fotografie Macht Politik

© Jörg Brüggemann

Durch das Wahljahr 2017 und die aktuelle politische Situation in Europa rückt die politische Fotografie wieder zunehmend ins Zentrum des öffentlichen Interesses.

Auf dieses Podium laden wir Fotograf*innen, die sich aktuell und über viele Jahre mit dem Thema der politischen Fotografie auseinandergesetzt haben, und lassen sie selbst zu Wort kommen. Im Mittelpunkt stehen die Fragestellungen: Wie wird und wurde politisches Agieren fotografisch dargestellt? Welche fotografischen Ansätze gibt es? Gibt es einen fotografischen Wandel? Und wie viel Verantwortung übernimmt ein(e) Fotograf*in, wenn er/sie sich politischen Themen widmet?


Über das weite und divergente Feld der Politik-Fotografie diskutieren Jörg Brüggemann (OSTKREUZ, Berlin), Barbara Klemm (Fotografin, Frankfurt/Main) Michael Trippel (Fotograf, Hannover) und Maurice Weiss (OSTKREUZ, Berlin) mit Dr. Jürgen Reiche (Direktor Zeitgeschichtliches Forum, Leipzig). Einführung durch Tibor Bogun (Art Director und Bildredakteur, Berlin).

Wir laden Sie herzlich zu unserer Podiumsdiskussion am 3. Oktober 2017 um 20 Uhr ein.

Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10437 Berlin


On the migration of ostgerman photo practices · Conversation

© Sibylle Bergemann

There will be a conversation between Harald Hauswald, Stephanie Steinkopf and Friedrich Loock about photo practices of GDR photographers after 1990. The conversation is part of the exhibition »Sibylle Bergemann – A retrospective show« at the Reinbeckhallen.

Moderation: Sabine Weier, Artcritic

at 5 pm, September 3rd, Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 9, 12459 Berlin

Free of admission but please RSVP to: kontakt@reinbeckhallen.de


Mila Teshaieva · IslandBeing

The artist Mila Teshaieva spent multiple years on the island of Föhr, observing and talking with the inhabitants, and taking photographs. Using artistic developing methods, she created unique images which convey an almost mystical presence.

The Museum Europäischer Kulturen dedicates the 14th European Culture Days in 2017 to the Frisian inhabitants of the Netherlands and Germany.

Vernissage August 24th 2017 at 6 pm.
Exhibiton running from August 25th 2017 until April 2nd 2018


Museum Europäischer Kulturen
Staatliche Museen zu Berlin
Arnimallee 25
14195 Berlin




Frank Schinski · Ist doch so

[Translate to English:] © Frank Schinski

Frank Schinski is opening his exhibition «ist doch so» on July 20th at the FREELENS Gallery in Hamburg.

Opening on July 20th at 7 pm
FREELENS Galerie
Steinhöft 5
20459 Hamburg

Eshibition from July 20th until September 8th 2017
Monday through friday 11 am until 6 pm
Friday from 11 am until 4 pm


OSTKREUZ at „Festival Voies Off“ in Arles

[Translate to English:] © Tobias Kruse

Dear Friends and colleagues,

We are happy to be part of the ‘Festival Voies Off’ during the Rencontres de la Photographie in Arles! Current projects of our members will be on display in the FOTOHAUS PARISBERLIN.

The emphasis is on our new exhibition project ‘KONTINENT’ that will likely be shown for the first time at the Academy of Arts in Berlin by the end of 2018.

KONTINENT is a joint venture of all 21 photographers from the agency that is committed to provide a visual and textual portrait of Europe.

You can find us in Arles from Wednesday to Saturday, 11 am – 8 pm at FOTOHAUS PARISBERLIN, 7, Rue de la Roquette, 13007 Arles.

On site will be Jörg Brüggemann, Heinrich Holtgreve, Tobias Kruse, Ute Mahler und Werner Mahler, Ina Schoenenburg and Anne Schönharting. We are available to meet; for appointments, please send an e-mail to Kathrin Kohle: k.kohle@ostkreuz.de

- Vernissage FOTOHAUS, Wednesday, 05.07.17, at 6:30 pm

- OSTKREUZ-screening within the scope of ‘Nuit de la Roquette’, Thursday, 06.07.17, from 8:00 pm

We are looking forward to seeing you all in Arles.

Best wishes,

Christian Pankratz,
Office Manager

Kathrin Kohle, Laura Benz
Exhibitons and Projects


OSTKREUZ. La mostra dell’agenzia fotografica tedesca

[Translate to English:] © Heinrich Völkel

The exhibition >OSTKREUZ. La mostra dell’agenzia fotografica tedesca< shows the best works of the recent Ostkreuz photographers at two locations in Rome.

>OSTKREUZ. La mostra dell’agenzia fotografica tedesca<
Exhibition from June 24th 2017 until September 17th 2017

Museo di Roma in Trastevere, Piazza di Sant’Egidio 1/B, Roma

Goethe-Institut, Via Savoia 15, Rom


Mila Teshaieva · Promising Waters

© Mila Teshaieva

Mila Teshaieva is part of the group exhibiton with her series "Promising Waters" at the Swedish Museum Alma Löv.

With her long-term project "Promising Waters" Mila Teshaieva presents a complex exploration of societal transformation of the three former Soviet republics on the shores of the Caspian Sea: Azerbaijan, Kazakhstan and Turkmenistan, which have emerged from the wreckage of the Soviet Union with immense oil and gas reserves.

The photographs of "Promising Waters" take us on a journey through the new oil region: from the facades of modern capitals to fading fishermen villages. Though focused on the Caspian region the photographs are raising rather global questions, as to the relationship between the state and private identity, the ties between past, present and future, and how to pinpoint the boundary between rise or fall.

21.06.17-03.09.17

ALMA LÖV MUSEUM CIA

Smedsby 108

68696 Östra Ämtervik


Harald Hauswald · Touring Exhibition

[Translate to English:] © Harald Hauswald

From 1981 to 1990 Harald Hauswald worked as a photographer for the Berlin Stephanus-Stiftung. During this time Harald Hauswald made impressiv photographes of daily life in the different facilities of the deaconship.

This year the Kulturwagen shows some of these photographs.
On the following dates you can find  the Kulturwagen on Berlin's streets:
Antonplatz from 02. May - 25. June
Kollwitzplatz from 27. July - 27. August
Breite Straße/Ossietzkystraße from 29. August - 15. October
Open daily from 13.00 – 18.00 


brotfabrik.glashaus-ev.de/kulturwagen/


OSTKREUZ Anecdotes · Espen Eichhöfer

[Translate to English:] © Espen Eichhöfer

As of today you can watch a new episode of our "OSTKREUZ Anecdotes" in the OSTKREUZ youtube chanel.

In this post our photographers talk about their themes and photos, special experiences and occurences they faced during their career.

In the latest episode Espen Eichhöfer tells us about problems during his travels, but also tries to make his fascination for Arfica comprehensible.


Crowdfunding · "Der Wedding - The Photobook"

[Translate to English:] © Heinrich Holtgreve

From now on you can support the current photobook project by the editors of Berlin based magazine "Der Wedding", the OSTKREUZ photographers and other great artists on startnext.

For "Berlin-Wedding - Das Fotobuch" our photographers concentrated on this special district in Berlin and its' inhabitants. Apart from the photobook we offer you diffrent exclusive gifts such as limited fine art prints and foto series. Hurry, the crowdfunding ends on 31st May 2017.
Thank you for your support!

www.startnext.com/weddingbuch


Panel discussion · The beautiful image

Global photo platforms have established themselves as a source of images for all types of media. In terms of content, these image archives are something between stock photography and author photography. Quality, aesthetics and price seem coherent - sales have become professionalized and demand is growing.

The Ostkreuz - Verein für Fotografie e.V. joins forces with Rote Salon of Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz to hold a panel discussion about this topic. The event aims to put the – often narrowly led – discussion into a broader context.

Introduction: Tibor Bogun (Art Director and Photo Editor, Berlin)

Moderation: Miriam Zlobinski (Photo Editor, Berlin)

Panelists: Karen Fromm (Professor of the photojournalism class, Hochschule Hannover); Andreas Herzau (photographer, lecturer and photo critic, Hamburg); Michael Pfister (head of the photodepartment of ZEIT Online, Berlin) and Gen Sadakane (Creative Director and Co Founder of EyeEm, Berlin).

Tickets 8,- Euro/ 6,- Euro (discount).

The panel discussion is on Tuesday, April 25th 2017 at 8 pm and will be conducted in German.

Roter Salon
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
D-10178 Berlin

www.volksbuehne-berlin.de



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