Sibylle Bergemann und Ute Mahler · Gruppenausstellung

Sibylle Bergemann und Ute Mahler sind Teil der in Zusammenarbeit mit Kito Nedo für die Kunstsammlung Neubrandenburg konzipierten Ausstellung „Wohnkomplex – Neubrandenburg“. Diese widmet sich einem Architektur- und Lebensmodell, das die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wie kaum eine andere in Deutschland prägt: dem Plattenbau.

Die Ausstellung untersucht mit Positionen der jüngeren Kunstgeschichte und Gegenwartskunst, wie dieser Wohn- und Bautyp bis heute in Stadtlandschaft und Gesellschaft nachwirkt. Vor dem Hintergrund der rasant voranschreitenden Wohnungsnot in Deutschland liefert die Ausstellung auch Bezüge zu einer der großen gesellschaftspolitischen Herausforderung der Gegenwart.

Eröffnung: 13.5.26, 17 Uhr 

Laufzeit: 14.5. bis 2.8.26

Ort: Kunstsammlung Neubrandenburg

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Sibylle Bergemann · Gruppenausstellung in Dresden

Sibylle Bergemanns bekannte Serie „Das Denkmal“ ist Teil der Schau „Produktive Unruhe. Eine Ausstellung zu Kunst und Publikum der Kunstausstellungen der DDR in den Achtziger Jahren“ in der robotron-Kantine Dresden. Diese Ausstellung nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.

Eine Ausstellung des Kunsthauses Dresden in Zusammenarbeit mit dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen und der Wüstenrot-Stiftung.

Eröffnung: 20.5.26, 19 Uhr 

Laufzeit: 21.5. bis 26.7.26

Ort: robotron-Kantine, Dresden

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Jörg Brüggemann · Book Talk in Berlin

Jörg Brüggemann wird seine kürzlich als Buch bei Hartmann Books erschienene Arbeit „Tres Viajes“ in der Fotobuchandlung Bildband vorstellen. Die gleichnamige Ausstellung war bis vor wenigen Wochen in der Galerie Robert Morat zu sehen. Während des kostenfrei zugänglichen Talks wird es über Instagram eine Live-Übertragung geben.

Datum: 28.5.26, 18 bis 22 Uhr; Beginn des Talks um 19 Uhr

Ort: Bildband, Berlin

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Gruppenausstellung in Berlin

Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags bringt die Sonderausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung renommierte Fotograf:innen aus Deutschland und Polen in einen visuellen Dialog über Erinnerung, Identität und Transformation. Aktuelle, teils eigens für die Ausstellung entstandene fotografische Positionen von den OSTKREUZ-Fotograf:innen Annette Hauschild, Thomas Meyer, Linn Schröder, Ina Schoenenburg und Heinrich Völkel werden neben Arbeiten von Karolina Gembara, Katarzyna Mirczak, Filip Piotrowicz, Natalia Poniatowska und Wojtek Sienkiewicz zu sehen sein.

Im Zentrum dieser Ausstellung stehen deutsch-polnische Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen. Für viele Deutsche sind die ehemaligen „Ostgebiete“ des Deutschen Reiches mit Flucht und Vertreibung verbunden, mit der Erinnerung an den Verlust von Heimat und dem Fortleben dieser tiefgreifenden Erfahrungen in unzähligen Familiengeschichten. Sie sind Teil eines kollektiven Gedächtnisses, das Identitäten hierzulande bis heute prägt. Aus polnischer Sicht bedeuten die „Ziemie Zachodnie“ – die Westgebiete nach 1945 – etwas Anderes: Zuziehende waren selbst oft aus dem Osten vertrieben worden und trugen die Erfahrung der deutschen Besatzung in sich. Es ging um Ankommen in der Fremde, einen schwierigen Neuanfang und eine von Deutschen geprägte Region, die erst langsam zur Heimat wurde. Die Perspektiven sind grundverschieden und doch untrennbar miteinander verflochten.

Die künstlerischen Arbeiten dieser Fotograf:innen aus beiden Ländern zeigen, wie sich Spuren eines bis heute sichtbaren und spürbaren Prozesses, der durch Aneignung und Abschiednehmen gekennzeichnet ist, in Landschaften, Architekturen und familiären Erzählungen beiderseits der Oder eingeschrieben haben.

Eröffnung: 28.5.26, 18:30 Uhr

Laufzeit: 29.5.26 bis 17.1.27

Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

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Sebastian Wells · Teilnahme am Fotofestival in Sarajevo

Als Teil des Sarajevo Photography Festivals wird Sebastian Wells in einem performativen Vortrag seine Arbeit „Arena“ vorstellen, die sich mit Olympischen Spielen in den letzten 10 Jahren beschäftigt und kürzlich als Buch bei Spector Books erschienen ist. Der genaue Termin des Vortrags wird auf der Festivalwebseite bekannt gegeben.

Opening Week: 1. bis 30.6.26

Ort: Sarajevo  

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Tamara Eckhardt · Festivalbeteiligung in Frankreich

Tamara Eckhardt ist mit ihrer Arbeit "La vie en rose" bei dem Festival "Mesnographies", das in dem ländlichen Ort Les Mesnuls im Westen von Paris stattfindet, vertreten.

Für „La vie en rose“ begleitet Tamara Eckhardt seit mehreren Jahren eine Gemeinschaft von Frauen in der ländlichen Rosenregion von Kalaat M’Gouna in Marokko. Die Arbeit erzählt vom Leben von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf weibliche Solidarität sowie auf die symbolische Kraft der dort wachsenden Damaszenerrose.

Laufzeit: 6.6. bis 19.7.26

Ort: Parc municipal de Les Mesnuls

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Sibylle Bergemann · Einzelausstellung in Göppingen

Die Kunsthalle Göppingen zeigt aktuell eine in Kooperation mit dem Estate Sibylle Bergemann realisierte Einzelausstellung der Fotografin mit dem Titel „Sibylle Bergemann. Fotografie 1966-2010“.

Sibylle Bergemann (1941–2010) hat über mehr als vier Jahrzehnte ein vielschichtiges Œuvre entwickelt, das Stadtansichten, Mode- und Porträtfotografien ebenso umfasst wie essayistische Reportagen. Ihre Bilder bewegen sich zwischen Traum und gesellschaftlicher Wirklichkeit und sind geprägt von einer präzisen, oft poetischen Bildkomposition. Wiederkehrende Themen wie die Stadt und das Porträt von Frauen sowie ihre fotografischen Reisen nach Dakar, Moskau, New York oder Paris strukturieren ihr Werk.

Im Rahmen der Ausstellung findet ein Gespräch mit Frieda von Wild und Lily von Wild, Tochter und Enkelin der Fotografin, die den Estate Sibylle Bergemann betreuen, statt. 

Gespräch mit dem Estate: 11.6.26, 19 Uhr

Laufzeit: bis 28.6.26

Ort: Kunsthalle Göppingen

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Ute Mahler · Gruppenausstellung in Hayama, Japan

Das Museum of Modern Art in Hayama, Japan, zeigt ab Mitte Juni die Ausstellung "Unprecedented: Women Photographers from the GDR" ("Beispiellos: „Fotografinnen aus der DDR"), in der Ute Mahler vertreten ist.

Frauen, die vor der Auflösung der DDR im Jahr 1990 in ihrem Land eine Karriere als Fotografin aufbauten und herausragende künstlerische Werke schufen, verkörpern eine Perspektive, die bei der Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Fotografie bisher oftmals übersehen wurde.

Die Ausstellung stellt fünfzehn Ostfotografinnen vor, die über ihr Schaffen bis heute Einfluss haben. Es ist nicht nur das japanische Publikum eingeladen, über die Rolle nachzudenken, die ihre Werke bei der Gestaltung der visuellen Kultur in der ehemaligen DDR gespielt haben.

Eröffnung: 13.6.26 

Laufzeit: 13.6. bis 30.8.26

Ort: Museum of Modern Art, Hayama

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S. Bergemann, U. Mahler & W. Mahler · Gruppenaustellung

Die Ausstellung “Human Topographies. Art Collection Deutsche Börse“ vereint rund 60 Werke von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart von über 25 internationalen Künstler:innen, darunter Sibylle Bergemann sowie Ute Mahler und Werner Mahler.

In der von Cornelia Siebert kuratierten Ausstellung sind ausgewählte Arbeiten zu sehen, die die vielfältigen Facetten menschlich gestalteter Lebensräume sichtbar machen. Diese reichen von dicht bebauten asiatischen Megacitys über nordamerikanische Metropolen und Kleinstädte an der deutschen und französischen Peripherie bis hin zur Weite dünn besiedelter Landstriche im mittleren Westen der USA - sowie den vielen Variationen des Dazwischen. Die gezeigten Arbeiten veranschaulichen, wie unterschiedlich das Zusammenspiel von Landschaft, Architektur und Mensch aussehen kann.

Laufzeit: bis 16.8.26 

Ort: Deutsche Börse Photography Foundation, Eschborn

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Jörg Brüggemann · Künstlergespräch und Einzelausstellung

In der Robert Morat Galerie Berlin ist noch bis Ende Mai Jörg Brüggemanns dreiteilige Serie „Tres Viajes“ zu sehen. Sie ist eine Erkundung Chiles, seiner Natur und seiner Menschen sowie eine Untersuchung der komplexen Beziehungen, die sich zwischen Individuen entwickeln.

Die Ausstellung setzt sich aus den Serien „Mi madre tiene novio“ (2018), „El derecho de vivir en paz“ (2019) und „Aguas que no has de beber“ (2022) zusammen. Im Rahmen der Ausstellung wird Ingo Taubhorn ein Künstlergespräch mit Jörg Brüggemann über seine Arbeit führen.

Das Buch „Tres Viajes“ ist bei Hartmann Books erschienen.

Künstlergespräch: 7.3.26, 16 Uhr

Ausstellung: bis 21.3.26

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Espen Eichhöfer · Buchpräsentation in Oslo, Norwegen

Espen Eichhöfer wurde 2024 von der Jury des „Norwegian Journal of Photography” als einer von acht Fotograf:innen ausgewählt, mit Unterstützung eines Stipendiums der Fritt Ord Stiftung seine Serie „Deep Black Well” umzusetzen. Auszüge dieser Arbeit werden nun erstmals in der neuen Ausgabe des „Norwegian Journal of Photography“ publiziert.

Für dieses Projekt fotografiert Eichhöfer ausgehend von der Auseinandersetzung mit den Veränderungen in der norwegischen Gesellschaft, nachdem das Land immensen Öl-Reichtum aufbauen konnte, seit zweieinhalb Jahren in Norwegen. Er stellt sich die Frage, was mit den Menschen und der Identität eines Landes geschieht, das eigentlich Schlichtheit und Nüchternheit atmet?

Buchpräsentation: 6.3.26, 18 Uhr

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Anne Schönharting · Gruppenausstellung in Hagen

Anne Schönhartings fotografisches Langzeitprojekt „Habitat“ ist Teil der von Pia Goebel kuratierten Ausstellung „Zuhause / at home“ im Osthaus Museum Hagen. Diese widmet sich aktuellen künstlerischen Perspektiven auf Wohnen, Obdach und Unterkunft. Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen von 20 zeitgenössischen Künstler:innen kreisen um das Zuhause als Ort, aber auch das Zuhause-Sein als Gefühl.

2012 begann Anne Schönharting die Bewohner:innen Berlin-Charlottenburgs in ihrem natürlichen Habitat zu fotografieren. Über 10 Jahre hinweg porträtierte und inszenierte sie Menschen und deren Wohnungen in diesem traditionsreichen Viertel Berlins. In ihren sorgfältig komponierten Bildern sehen wir die Menschen und ihre Wohnungen in wundersamen Situationen.

Das gleichnamige, bei Hartmann Books erschienene Buch „Habitat / Berlin-Charlottenburg“ kann im OSTKREUZ Shop erworben werden.

Eröffnung: 27.2.26, 18 Uhr

Laufzeit: 28.2. bis 21.6.26

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Sebastian Wells · Einzelausstellung und Vortrag

Zeitgleich mit den Olympischen Winterspielen in Milano und Cortina zeigt die Galerie Springer Berlin eine Einzelausstellung mit Sebastian Wells' Arbeiten von Olympischen Spielen seit 2016. In „ARENA“ untersucht Sebastian Wells die Olympischen Spiele als globales Massenspektakel und hinterfragt die medialen, räumlichen und sozialen Mechanismen, die dieses Ereignis prägen. Seine Arbeit richtet sich bewusst gegen heroische, national aufgeladene Bildtraditionen des Sports und lenkt den Blick auf jene Strukturen, die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bedeutung erst hervorbringen.

Parallel erscheint im Spector Verlag der erste Band der in zwei Teilen geplanten Publikation „ARENA, Take 1: Facing the Spectacle“, gestaltet vom Kollektiv Scrollan. Im Rahmen der Ausstellung wird ein performativer Vortrag mit Sebastian Wells stattfinden.

Eröffnung: 20.2.26, 18 bis 21 Uhr

Performativer Vortrag: 27.2.26, 19 Uhr

Laufzeit: 21.2. bis 4.4.26

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Ute Mahler, Werner Mahler, Ludwig Schirmer · Ausstellung

Ute Mahlers und Werner Mahlers Langzeitprojekt „Ein Dorf 1950-2022“ ist in Auszügen Teil der von Linda Conze kuratierten Ausstellung „Community. Fotografie und Gemeinschaft“ im Museum Kunstpalast Düsseldorf, die das facettenreiche Verhältnis von Fotografie und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart beleuchtet.

Frühe Arbeiten von Ludwig Schirmer, Ute Mahlers Vater, sind ebenfalls Teil und Ausgangspunkt des außergewöhnlichen Projektes „Ein Dorf“, das über die Dauer von 70 Jahren ein vielschichtiges Porträt eines Dorfes in Thüringen spannt: Berka. Drei Perspektiven, drei Generationen – und eine Familiengeschichte, die von Wandel und Kontinuität, von Weggehen und Zurückkehren, von Vertrautem und Neuem erzählt.

Laufzeit: bis 25.5.26

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Harald Hauswald · Neuauflage Buch

Am 2. Januar 2026 wurde die Neuauflage von "Ost-Berlin" als eines der ersten im neuen Jahr erschienenen Bücher ausgeliefert. Es ist die 15. Auflage der 7. Ausgabe des von Harald Hauswald und dem Schriftsteller Lutz Rathenow gemeinsam kuratierten Bandes. Seit über 20 Jahren ist das Buch ein Dauerbestseller des Jaron-Verlags, das es immer wieder schafft, neue Resonanzen in der Gegenwart zu erzeugen.

Harald Hauswald zeigte im Herbst zwei erfolgreiche Ausstellungen in Chile und den USA, seine Einzelausstellung mit 87 in den späten 1980er Jahren aus Ostberlin nach Texas in die USA geschmuggelten Fotos aus dem Buch ist noch bis Ende Januar im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Deutschen Bundestag zu sehen.

Am Montag, den 26. Januar um 18 Uhr zeigt die Brotfabrik Berlin nun den Dokumentarfilm "Zärtlich kreist die Faust“, mit Einführung und anschließender Diskussion. Es handelt sich dabei um ein Filmtagebuch vom Februar 1990 über den Schriftsteller Lutz Rathenow, das die ARD damals erstmalig ausstrahlte und in dem in einer markanten Szene ein Gespräch von Harald Hauswald und Lutz Rathenow zu sehen ist. Nach dem Film folgt eine Lesung von Lutz Rathenow.

Datum: 26.1.26, 18 Uhr

Ort: Brotfabrik Berlin

Weitere Informationen: https://brotfabrik-berlin.de/veranstaltung/und-zaertlich-kreist-die-faust-filmtagebuch-von-lutz-rathenow-schriftsteller-ostberlin/


Ute Mahler & Werner Mahler · Ausstellung in Hamburg

Die Freelens Galerie Hamburg zeigt ab Ende November bis Anfang nächsten Jahres in der Ausstellung „Ute und Werner Mahler x Freelens Young Professionals“ (vorläufiger Arbeitstitel) die Serie „Monalisen der Vorstädte“, dem ersten Gemeinschaftsprojekt der beiden Fotograf:innen, das von 2008-2010 entstanden ist. 

In den Vorstädten von Reykjavik, Liverpool, Minsk, Berlin und Florenz begegnen die beiden jungen Frauen, die der Kindheit entwachsen und auf der Suche nach sich und ihrem Platz in der Welt sind. Vor Straßen und Plätzen ihrer alltäglichen Umgebung sitzen die Frauen auf einem Stuhl mit Kopfstütze, um sich porträtieren zu lassen. Sie sind auf sich selbst konzentriert und in ihren Gesichtern wird eine tiefe und rätselhafte Schönheit sichtbar. Die Kulisse der Peripherie und die scheinbar austauschbaren Hintergründe verstärken die Individualität und Kraft der Porträtierten.

Eröffnung: 27.11.25 

Laufzeit: 28.11.25 bis 29.1.26

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Hauschild und Mahler · Gruppenausstellung in Potsdam

Annette Hauschild und Ute Mahler sind jeweils mit mehreren Serien in der Gruppenausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre“ im Brandenburg Museum in Potsdam vertreten. Diese präsentiert Bilder aus einem Jahrzehnt der Transformation in Ostdeutschland, das heute kontrovers erinnert und diskutiert wird. Die Fotografien der zwölf ausgewählten Fotograf:innen eröffnen individuelle Perspektiven auf den Alltag, Protest und Wandel in diesen Jahren und werfen einen intimen, kritischen oder auch irritierenden Blick auf dieses Jahrzehnt, das bis heute nachwirkt. 

Neben Annette Hauschild und Ute Mahler sind Tina Bara, Christiane Eisler, Christian Fenger, Anselm Graubner, Jürgen Matschie, Peter Oehlmann, Ludwig Rauch, Joachim Richau, Merit Schambach (Pietzker), Barbara Wolff in der Ausstellung vertreten. „Das Weite suchen“ ist eine Ausstellung des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und wurde von Dr. Isabel Enzenbach und Dr. Anja Tack kuratiert. 

Datum: 27.11.25, 19 Uhr 

Laufzeit: 28.11.25 bis 22.3.26 

Ort: Brandenburg Museum, Potsdam

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Foto: Annette Hauschild, aus der Serie Wesendahl, ein Dorf in Brandenburg, 1992  


Sebastian Wells · Magazinveröffentlichung in Berlin

Das von Sebastian Wells nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 mitbegründete Magazin „Solomiya“ erscheint im November 2025 mit einer neuen, fünften Ausgabe im Verlag SHIFT BOOKS und einem Design des Kollektivs Skrollan. Im Redaktionsteam sind neben Sebastian Wells aus Berlin noch Ivanna Kozachenko, Andrii Ushytskyi, Vsevolod Kazarin aus Kyjiw vertreten. 

Mit Stimmen unter anderem aus dem Jemen, Bosnien, der Ukraine, Georgien und Deutschland, richtet „Solomiya No. 5 — After Now“ seinen Blick auf die Gegenwart – auf die Bedingungen, die die Wege formen, denen die Zukunft folgen könnte. Was bedeutet es, von Frieden zu sprechen, wenn sich Frieden wie eine manipulative Projektion anfühlt, die von fernen Beobachtern auferlegt wird? Was bedeutet es, von einer inklusiven Zukunft zu sprechen, wenn unsere Vorstellungskraft selbst durch moralische Überlegenheit und sanktionierte Narrative eingeschränkt ist? Wie können wir von kommenden Tagen träumen, an denen wir sagen könnten, dass wir uns geirrt haben? 

Bis 31. Oktober kann das Heft zu einem vergünstigten Vorverkaufspreis von 18 € bei SHIFT BOOKS bestellt werden, danach kostet es 22 €. 

Der Magazinlaunch wird bei KVOST — Kunstverein Ost stattfinden. 

Datum: 27.11.25, 19 Uhr 

Ort: KVOST — Kunstverein Ost, Berlin

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Frank Schinski · Einzelausstellung in Dortmund

Die DASA in Dortmund, Deutschlands größte Arbeitswelt Ausstellung, zeigt Frank Schinkis Serie „Aiming High“, für die er unterschiedliche Bewerbungsprozesse in verschiedenen europäischen Ländern begleitet hat.

Spätestens seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ist in Europa der Kapitalismus das vorherrschende Wirtschaftsmodell. Arbeit zu haben verspricht dem Einzelnen Existenzsicherung, Freiheit und sozialen Status. Frank Schinski beschäftigt sich immer wieder mit der Arbeitswelt und hat mehrere Fotoarbeiten dazu realisiert. Für „Aiming High“ hat er auf Jobmessen, bei Bewerbungsgesprächen, Castings oder in Assessment-Centern die Beteiligten beobachtet, die in eine scheinbar fest definierte Choreografie imaginärer Erwartungen geraten. Die verabredeten Orte und Abläufe wirken standardisiert, genormt und so uniform wie die Bewerber:innen, die geprüft, beurteilt, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten eingeschätzt und zugeordnet werden sollen. Die Wechselwirkungen zwischen der Arbeitswelt und dem Individuum stehen in dieser Arbeit von Frank Schinski im Mittelpunkt. 

Datum: 20.11.25, 18 Uhr 

Laufzeit: 21.11.25 bis 31.3.26 

Ort: DASA, Dortmund

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Ute Mahler · Einzelausstellung in Tübingen

Das Hesse-Kabinett in Tübingen wird parallel zur Präsentation der Arbeiten von Ute Mahler und Werner Mahler im Stadtmuseum eine Ausstellung mit Farbfotografien Ute Mahlers aus der Serie „Auf den Spuren von Hermann Hesse“ aus dem Jahr 2002 zeigen. Für ihre Serie ist sie den Spuren des vielgereisten Schriftstellers nachgegangen und hat zu freien, assoziativen Bildern zu den Werken von Hermann Hesse und zu den Orten gefunden, an denen er gelebt und gearbeitet hat. 

Untergebracht ist das Hesse-Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer, wo Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler angetreten hat und später den literarischen Kreis „le petit cénacle“ gründete. 

Laufzeit: 20.11.25 bis 11.1.26 

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