Sebastian Wells · Einzelausstellung in Berlin

Mit seinem Fotoprojekt „Typ / Traube / Tross“, das im Projektraum im Haus am Kleistpark in Schöneberg gezeigt wird, untersucht der OSTKREUZ-Fotograf Sebastian Wells visuell, warum junge Menschen den Nationalismus unterstützen, hier exemplarisch in Flandern.
In Porträts von uniformierten Mitgliedern einer nationalistischen Studentenverbindung, in der Auseinandersetzung mit Bildbänden aus der NS-Zeit sowie mit dem kollektiven Gedächtnis von Passanten, analysiert er das Identitätskonstrukt der Rechtsextremen und ihre Vorstellungen von Gemeinschaft. Dabei sieht Sebastian Wells seine Rolle als die eines Archäologen, da er mit seinen Bildern ein visuelles Umfeld schafft, in dem sich die Vergangenheit untrennbar mit der Gegenwart überschneidet. 

Eröffnung: 14.3.24, 19 Uhr

Laufzeit: 15.3. bis 19.5.24

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Sebastian Wells · Magazinveröffentlichung

Mit einem Team von Künstler:innen aus der Ukraine und Deutschland hat Sebastian Wells die dritte Ausgabe des englischsprachigen Magazins Solomiya mitgestaltet, das sich der ukrainischen Kunst- und Kulturszene widmet. Das Magazin zeigt auch eine umfangreiche Arbeit über Ukrainer:innen in Berlin, für die Wells fotografiert und geschrieben hat. Gemeinsam mit Ivanna Kozachenko, Andrii Ushytskyi und Vsevolod Kazarin hat Sebastian Wells die Redaktion des Magazins inne, die Art Direction liegt bei Peter Bünnagel und Anne-Lene Proff vom Kollektiv Scrollan. Das Magazin erscheint im März 2024 im Verlag SHIFT BOOKS und wird unterstützt von der Klaus-Stemmler-Stiftung. 

Hier kann bereits eine Ausgabe des Magazins vorbestellt werden.


Jörg Brüggemann & Tobias Kruse · TV-Beitrag, ARTE

Die ARTE-Sendung „Twist“ spricht mit Künstler:innen über die Rolle und das Potential von Freundschaft. Eine Verbindung, die auf Freiwilligkeit beruht, "ungezähmt", ohne rechtlichen Rahmen. Was bedeutet Freundschaft? Stütze, Anker, Inspiration oder einfach Liebe? Wird die Freundschaft gesellschaftlich unterschätzt? Und was bedeutet es, mit dem Freund, der Freundin zusammenzuarbeiten? Wie wird mit Konkurrenzgefühlen umgegangen? 
Diese Fragen beschäftigen auch die OSTKREUZ-Fotografen Tobias Kruse und Jörg Brüggemann, die sich in einem Fotoprojekt mit ihrer Freundschaft auseinandergesetzt haben. Welche Rolle spielen dabei ihre Ost-West-Biografien? Und wieviel Gegensatz kann Freundschaft aushalten? 

Zur kompletten Sendung geht es hier. 


Espen Eichhöfer · Künstler:innenprogramm in Oslo

Wir freuen uns, dass Espen Eichhöfer kürzlich für das norwegische Artist-Programm “Norwegian Journal of Photography” der norwegischen Fritt Ord- Foundation ausgewählt wurde. Dies ermöglicht ihm, an seinem neuen Projekt „OsloShow“ zu arbeiten, das sich mit dem auf Erdöl und Gas basierenden Reichtum des Landes und dessen Einwirken auf die heutige Jugend Norwegens auseinandersetzt. Die Ergebnisse des Artist-Programms, an dem außerdem neun norwegische Fotograf:innen beteiligt sind, werden in 2025 in einer Gruppenausstellung in Oslo vorgestellt.

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Ute Mahler und Werner Mahler · Kulturpreis 2023 der DGPh

Unseren Mit-Gründer:innen Ute Mahler und Werner Mahler wurde am vergangenen Samstag der Kulturpreis 2023 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) verliehen!

In seiner Rede zur Preisverleihung im Potsdamer Museum Barberini sagte der DGPh-Vorsitzende Michael Biedowicz, Ute Mahler und Werner Mahler seien „zwei herausragende deutsche Fotografen, die zur DDR-Zeit wie heute ihre eigene und unangepasste Sicht auf die Welt in unterschiedlichen, intensiven Fotoprojekten realisieren“.

Der Kulturpreis wird als höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Photographie jährlich vergeben. Laut der Stiftungsurkunde der DGPh zeichnet der Kulturpreis „…bedeutende Leistungen aus, die mit Hilfe der Photographie erzielt wurden, insbesondere auf künstlerischem, humanitärem, karitativem, sozialer, technischen, erzieherischem oder wissenschaftlichem Gebiet.“

Wir freuen uns sehr und gratulieren auf herzlichste zu dieser besonderen Auszeichnung!

Foto: Tobias Kruse


Linn Schröder · Einzelausstellung in Berlin

Die Robert Morat Galerie in der Linienstrasse in Berlin-Mitte zeigt Arbeiten aus Linn Schröders Langzeitprojekt „Ich denke auch Familienbilder“. Dieses setzt sich mit einer der ursprünglichsten Aufgaben der Fotografie, dem Einfangen und Festhalten von Erinnerungen, auseinander. 

Familienbilder sind Fotografien, die zum einen helfen, sich zu erinnern und zum anderen erinnerungsstiftend wirken können. Es kann sich bei ihnen jedoch auch um gedankliche Bilder handeln, die durch Erzählungen und die eigene Vorstellungskraft entstehen. Linn Schröder verbindet diese Ansätze auf poetische Weise und erschafft Bildwelten, die in ihrer surrealen, märchenhaften, zum Teil inszenierten Bildsprache von Verwunderung, Ungewissheit, und vielleicht auch von Unbehagen erzählen. 

Eröffnung: 27.10.23, 18 bis 21 Uhr in Anwesenheit der Fotografin 

Laufzeit: 28.10. bis 21.12.23 

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Johanna-Maria Fritz · Gruppenausstellung in Wetzlar

Johanna-Maria Fritz’ in der Ukraine entstandene Arbeit „A Grave in the Garden“ ist Teil der Shortlist-Ausstellung des Leica Oscar Barnack Awards 2023, die aktuell in der Leica Welt in Wetzlar zu sehen ist. 

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 reist Johanna-Maria Fritz wiederholt in die gefährlichen Gebiete des Landes und hält dort die Ereignisse und Auswirkungen des andauernden Konflikts fest. Ihre bedrückende Reportage gibt direkte Einblicke in den Alltag der Menschen, die jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. 

Laufzeit: bis 31.1.23 

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Maurice Weiss · Podiumsdiskussion in Berlin

Aktuelle und relevante Themen aus dem ReVue Magazin geben im „Salon Revue“ im F hoch 3 - freiraum für fotografie Anlass zur Auseinandersetzung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Perspektiven, innovative Ideen und Fragen zur Fotografie und Wahrnehmung prägen die anregenden, diskursiven Abende. Vertreter:innen aus der Praxis treten dabei in den direkten Dialog mit Wissenschaftler:innen und tauschen sich mit dem Publikum aus. 

Im Rahmen des Gesprächsabends „Politisch fotografieren“ diskutieren im November Maurice Weiss und Boris Kochan, Präsident des Deutschen Designtags, als Teil der Reihe „Salon ReVue“ miteinander. Dabei stellen sie Fragen wie: Welche Bilder lassen Politiker:innen heute überhaupt noch zu? Wie ist die Rolle der Fotografie politisch zu verstehen? Der Austausch wird von Miriam Zlobinski moderiert. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird die Buchung eines Online-Tickets empfohlen. 

Datum: 7.11.23, 19 Uhr 

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Sebastian Wells · Doppelausstellung und Talk in Berlin

Die Niedersächsische Landesvertretung in Berlin zeigt mit „Bilder zur Zeitenwende“ die Fotoausstellung des deutsch-ukrainischen Künstlerduos Sebastian Wells und Vsevolod Kazarin. Beide wurden in diesem Jahr für ihre gemeinsame Arbeit, die 2022 in Kyiv entstanden ist, mit dem „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ in Osnabrück ausgezeichnet. 

Zur Eröffnung der Ausstellung wird es einen Talk mit Sebastian Wells, dem Friedensforscher Prof. Dr. Ulrich Schneckenkenner (Universität Osnabrück) und Dr. Kateryna Rietz-Rakul (Ukraine-Institut Berlin) geben, der von Stefanie Sembill (Landesvertretung Niedersachsen) moderiert wird. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung (ab 1.11. möglich) wird gebeten. 

Eröffnung und Talk: 13.11.23, 19 Uhr 

Laufzeit: 14. bis 19.11.23  

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Tobias Kruse · Gruppenausstellung in Gera

Das Museum für Angewandte Kunst in Gera zeigt die Ausstellung des 14. Aenne-Biermann-Preises, eines bundesweiten Wettbewerbs für deutsche Gegenwartsfotografie, der vom MAK Gera sowie der SV Sparkassen-Versicherung im Turnus von 2 Jahren ausgeschrieben wird. 

Tobias Kruse erhält für seine Arbeit „Deponie“ im Rahmen des Preises eine Anerkennung, seine Serie wird in der Ausstellung zu sehen sein. Sie ist Tobias Kruses fotografische Reise durch Ostdeutschland, ausgehend von der Deponie Schönberg bei Schwerin. Kruses assoziative Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Landschaft und Menschen stehen zwischen Härte, Poesie, Abstraktion und Gegenständlichkeit. Zur Ausstellung wird eine Publikation erscheinen. 

Eröffnung und Preisverleihung: 21.11.23, 18 Uhr 

Laufzeit: 22.11.23 bis 11.2.24 

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Espen Eichhöfer · Gruppenausstellung in Rostock

Im Rahmen der REVIEW OSTSEE-BIENNALE der Kunsthalle Rostock ist Espen Eichhöfer mit seiner Arbeit „Papa, Gerd und der Nordmann“ in einer Ausstellung fotografischer Positionen aus Norwegen und Deutschland vertreten. Der Kunstverein zu Rostock als ein Satellitenstandort der Kunsthalle präsentiert in dieser Ausstellung Postionen von Espen Eichhöfer, Andrea Gjestvang, Patrick Hinz, Hans-Christian Schink und Edgar Zippel, denen gemein ist, dass sie in ihren Arbeiten den Begriff „Heimat“ künstlerisch reflektieren. 

Die Kunsthalle Rostock wurde nach drei Jahren umfassender Sanierung wiedereröffnet. Aus diesem Anlass wendet sie sich als ausrichtende Institution mit der REVIEW OSTSEE-BIENNALE einem Thema zu, das in ihrer Entstehungsgeschichte verankert ist: „Ein Ort der Biennale der Ostseeländer, Norwegens und Islands zu sein", zu deren Ausrichtung sie ursprünglich 1969 eingeweiht wurde. 

Eröffnung: 22.11.23, 19:30 Uhr 

Laufzeit: 23.11.23 bis 14.1.24  

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Stephanie Steinkopf · Einzelausstellung in Eberswalde

Stephanie Steinkopfs in Brandenburg entstandene Arbeit „Manhattan– Straße der Jugend“ wird als nächstes in der Galerie Fenster in Eberswalde zu sehen sein. Im größten Neubaugebiet der Stadt, dem Brandenburgischen Viertel, das von 1977–89 erbaut wurde, präsentiert die Galerie Fenster Steinkopfs Serie, die vor mehr als 10 Jahren ebenfalls in einem Neubaugebiet am Rande eines brandenburgischen Dorfes entstanden ist. 

„Manhattan“ – so nennen die Bewohner des Dorfes zwei Plattenbauten bereits seit Jahrzehnten. Seit der Wende sind von den insgesamt 40 Wohnungen nur noch 12 bewohnt, ein Block steht komplett leer. Stephanie Steinkopfs Arbeit hat an Aktualität nicht verloren und zeigt die stete Entwicklung gesellschaftlicher Spaltung, die in vielen dörflichen Regionen Ost- und Westdeutschlands gegenwärtig zutage tritt. 

Eröffnung in Anwesenheit der Fotografin: 30.11.23, 17 Uhr 

Laufzeit: 1.12.23 bis 18.2.24  

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Sibylle Fendt · Publikation

Sibylle Fendts in 2015 und 2016 realisiertes fotografisches Projekt „Reise durch deutsches Flüchtlingskrisenland“ erscheint im September als Teil der 88-seitigen Publikation „Devenir invisible - Unsichtbar Werden" im französischen Verlag „Nouveau Palais“. In der Kombination von Fotografien und philosophischen Essays (deutsch/französisch) wird in diesem Buch die Darstellung von Flüchtlingen in einer Zeit, in der Flüchtlinge in Europa zwischen einer Politik der „Rückkehr" und der Machtübernahme rechtsextremer Regierungen gefangen sind, untersucht. Vorbestellungen des Buches sind ab sofort möglich.

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Espen Eichhöfer · Einzelausstellung in Essen

Im Ausstellungsraum Rundeindicker der Zeche Zollverein in Essen wird im Oktober die Ausstellung „Die Wanderung“ von Espen Eichhöfer zu sehen sein. Das fotografische Langzeitprojekt zeigt Bilder einer Wanderung durch das Ruhrgebiet. Diese thematisieren die Herkunft, Zugehörigkeit und die heutige Beziehung zu Orten, die einmal für den Fotografen zentral gewesen sind. „Als ich Moers mit leichtem Gepäck auf dem Rücken in Richtung Osten verliess, wusste ich nicht, wo ich die nächste Nacht verbringen würde. Auf der anderen Seite des Flusses ist Duisburg-Hauptbahnhof der letzte mir vertraute Ort. Mein Leben lang bin ich hier losgefahren oder angekommen. Die notdürftig mit Klebeband reparierte Glasfassade am Gleis 12 war ein Anblick, der mich über Jahre hinweg verabschiedete und empfing. Würde sich das Gefühl der Zugehörigkeit, einst zweifellos stark vorhanden, beim Gehen wieder einstellen?“, so Eichhöfer über seine Arbeit. Seit 20 Jahren lebt er nicht mehr im Ruhrgebiet, 10 Tage lang ist er für diese Arbeit von Moers bis Bochum-Langendreer zu Fuss unterwegs gewesen.


Eröffnung: 29.10.23, 12:00 Uhr
Laufzeit: 29.10.23 bis 17.3.24 
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Frank Schinski · Gruppenausstellung in Hannover

In den letzten Jahren hat Frank Schinski an seinem freien Projekt „Aiming High“ gearbeitet. Dafür ist er in verschiedene Länder Europas gereist und hat unterschiedliche Bewerbungsprozesse begleitet und dokumentiert. Bei Bewerbungsgesprächen, Castings und Assessment-Centern hat Schinski die Beteiligten dabei beobachtet, wie sie in eine scheinbar fest definierte Choreografie imaginärer Erwartungen geraten. Ein Auszug dieser Arbeit ist aktuell Teil der 90. Herbstausstellung im Kunstverein Hannover und noch bis Ende Oktober zu sehen.

Laufzeit: bis 22.10.23
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Anne Schönharting · Einzelausstellung in Bordeaux

Das Goethe-Institut Bordeaux zeigt in seinen schönen Räumen im Institutsgebäude am Jardin Public die Ausstellung „Habitat“ von Anne Schönharting. Für diese Serie fotografierte sie über zehn Jahre Menschen in ihren Wohnungen in Berlin-Charlottenburg. Die Aufnahmen sind Interieurs, Porträts, Stillleben, Inszenierungen der Fotografin und zugleich Dokumentation einer Lebenswelt: Gesten, Haltungen, Gegenstände und Ausstattungen der Wohnräume sind Ausdruck des gesellschaftlichen Status und persönlichen Selbstverständnisses der Porträtierten. Anne Schönharting wird zur Vernissage anwesend sein und das begleitende, gleichnamige Buch, erschienen im Verlag Hartmann books, signieren.

Eröffnung: 30.9.23, 15:30 Uhr
Laufzeit: 1.10.23 bis 9.2.24
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Ute & Werner Mahler · Ausstellung in Werben an der Elbe

In der kleinen Hansestadt Werben präsentieren Ute Mahler und Werner Mahler ihre im Sommer 2020 für das FAZ-Magazin realisierten Modeaufnahmen in einer Ausstellung mit dem poetischen Titel „Diese Tage am Fluss“. Nach drei Jahrzehnten haben sie erstmals wieder Mode fotografiert – mit ihrer Grossbildkamera – und zeigen die Schwarzweißaufnahmen nun dort, wo sie entstanden sind: in Werben an der Elbe. Unter den Modellen, die von den beiden für die Modebilder persönlich ausgewählt worden sind, sind neben den eigenen Enkelkindern auch die Kinder ihrer ehemaligen Modelle und aus dem Freundeskreis vertreten.
Die Ausstellung kann täglich in der sogenannten Salzkirche, der Kapelle St. Spiritus, besichtigt werden.

Laufzeit: bis 16.9.23
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Ute & Werner Mahler · Artist Talk und Ausstellung in Wien

Im Rahmen des internationalen Galerienfestivals „Curated by The Neutral“präsentiert die Galerie Crone Wien die Ausstellung „Das Dorf" mit Arbeiten von Ludwig Schirmer, Werner Mahler und Ute Mahler. Der Titel „Das Dorf“ bezieht sich auf das thüringische Dorf Berka, aus dem Ute Mahler stammt und das sowohl sie selbst, als auch ihr Vater Ludwig Schirmer – seines Zeichens ebenfalls Fotograf – und Werner Mahler über mehrere Dekaden fotografiert haben. Die Ausstellung wird von Ingo Taubhorn kuratiert. Ende September wird es ein Künstler:innengespräch mit Ute Mahler, Werner Mahler und Ingo Taubhorn geben, moderiert von Markus Peichl.

Eröffnung: 8.9.23, 12-19 Uhr sowie 9.9.23, 12-17 Uhr
Laufzeit: 8.9. bis 4.11.23 
Künstler:innengespräch: 28.9.23, 19 Uhr 
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Emile Ducke & Johanna-Maria Fritz · Ausstellung in Steglitz

Im Rahmen der Initiative „Draussenstadt“ zeigen wir über den Monat September bis in den Oktober hinein die Open Air-Fotoausstellung „Bilder aus der Partnerstadt Charkiw“ mit Bildern von Emile Ducke und Johanna-Maria Fritz am Zaun des Charkiw Parks in Berlin-Steglitz.
Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist seit 1990 über eine Kommunalpartnerschaft mit Charkiw verbunden. Die ukrainische Partnerstadt ist seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine immer wieder schweren Angriffen ausgesetzt. Johanna-Maria Fritz und Emile Ducke, beide Jahrgang 1994, haben sich seit Beginn des Krieges wiederholt in die Ukraine begeben und unabhängig voneinander auch in Charkiw fotografiert. Sie dokumentieren das Kriegsgeschehen sowie das zunehmende Leid der Menschen, die Zerstörung der Städte und die Solidarität der Menschen untereinander und halten es als Zeug:innen mit ihren Kameras in eindringlichen und bewegenden Bildern fest. 

Wir laden Sie herzlich zu der Eröffnung der Ausstellung in den Charkiw Park ein! Diese wird am 1. September, dem Antikriegstag und Weltfriedenstag, stattfinden. Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Steglitz, Cerstin Richter-Kotowski wird ein Grußwort sprechen, unser Fotograf Emile Ducke wird anwesend sein.

Die Ausstellung wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. Wir danken dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin für die freundliche Unterstützung.

Eröffnung: 1.9.23, 19 Uhr
Laufzeit: 2.9. bis 4.10.23
Weitere Informationen hier. 


Sebastian Wells · Podiumsdiskussion in Hamburg

Im Rahmen des diesjährigen Independent Publishing Festivals „Indiecon“ im Hamburger Oberhafen nimmt Sebastian Wells mit dem deutsch-ukrainischen Team seines soлomiya Magazins an der Podiumsdiskussion „Publishing Despite the War“ teil. Im Mittelpunkt dieser steht die Frage, welchen Beitrag ein kleines, unabhängiges Magazin zu den Kriegsanstrengungen der Ukraine leisten kann. Neben Sebastian Wells sprechen Vsevolod Kazarin, Andrii Ushytskyi, Ivanna Kozachenko vom soлomiya Magazin sowie Peter Bünnagel und Anne-Lene Proff vom Berliner Kollektiv Scrollan darüber, warum sie ihr Magazin als Reaktion auf die russische Invasion ins Leben gerufen haben, wie die Reaktionen im In- und Ausland ausgefallen sind und wie sich ihre Aufgabe verändert hat, seit der Krieg in sein zweites Jahr geht. Steven Watson des unabhängigen britischen Magazins Stack übernimmt die Moderation.

Die zweite Ausgabe des soлomiya Magazins kann über den OSTKREUZ Shop bestellt werden. 

Datum Podiumsdiskussion: 1.9.23, 18 Uhr
Weitere Informationen hier. 



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