OSTKREUZ · Rencontres d’Arles, Frankreich

Die OSTKREUZ-Fotograf:innen Jörg Brüggemann, Tamara Eckhardt, Annette Hauschild, Heinrich Holtgreve, Tobias Kruse, Ina Schoenenburg und Linn Schröder werden während der Eröffnungswoche der Rencontres in Arles sein und stehen für Termine zur Verfügung. Außerdem sind Kathrin Kohle und Mayela Illi von der Kulturabteilung der Agentur vor Ort und freuen sich, Ihnen die OSTKREUZ-Ausstellungen vorzustellen. 

Festivalwoche: 03.07. bis 09.07. 

Bei Terminanfragen wenden Sie sich bitte an k.kohle(at)ostkreuz.de. 


Tamara Eckhardt · Gruppenausstellung in Hamburg

Tamara Eckhardt ist mit ihrer Arbeit „Youth of the Island Field“ eine der Preisträger:innen des gute aussichten Awards, der sich gezielt an Absolvent:innen von Fotografie-Studiengängen richtet. In diesem Sommer wird diese Serie, die den Fokus auf das Thema Kindheit und Erwachsenwerden legt, in der gute aussichten Ausstellung im PHOXXI bei den Deichtorhallen gezeigt. Über den Zeitraum von drei Jahren besuchte und begleitete sie junge Menschen in St. Mary´s Park, einem sozialschwachen Viertel in Limerick, Irland, und lernte ihre Familien kennen. Die Porträts geben Hinweise auf deren Persönlichkeiten, alltägliche Aktivitäten und bieten vertraute Einsichten in das Leben der dort aufwachsenden Kinder. Tamara Eckhardt hat selbst als Kind in Irland gelebt. 

Eröffnung: 30.6.23, 19 Uhr 

Laufzeit: 1.7. bis 24.9.23 

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Gruppenausstellung in Jena

Beeindruckende Serien unserer Gründer:innen Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler und Werner Mahler sind Teil der umfassenden, von Petra Göllnitz kuratierten Ausstellung „Der große Schwof – Feste feiern im Osten“, die bis Mitte Oktober in der Kunstsammlung Jena zu sehen ist. Sie zeigt in mehr als 300 Fotografien von 31 Künstler:innen ein überraschendes Stück Alltagskultur der DDR: Vom Feiern, Tanzen und Trinken. Die Menschen trafen sich spontan und mehr oder weniger organisiert, in privaten oder inoffiziellen geselligen, oft eigens dafür geschaffenen Nischen zum „Schwof“. Jenseits der Zwänge des Alltags und verordneter Ideologie entzog sich dieses „andere“ Leben weitgehend offizieller Kontrolle und eröffnete wohltuende Freiräume. 

Eröffnung: 30.6.23, 19 Uhr 

Laufzeit: 1.7. bis 15.10.23 

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Heinrich Holtgreve · Workshop in Berlin

In dem Freelens-Workshop „Fotografie und KI – Warum eigentlich?“ nimmt Heinrich Holtgreve die Teilnehmer:innen mit auf eine Reise in die „schöne neue Welt“ der Künstlichen Intelligenz. Ziel ist es, sich für die bestehenden und zukünftigen Debatten über KI in der Fotografie zu rüsten – und eine eigene Haltung zu entwickeln, um sich nicht vor den Karren der großen Tech-Unternehmen spannen zu lassen. Der Workshop findet in der Ostkreuzschule in Berlin-Weißensee statt und ist kostenpflichtig. Anmeldeschluss ist am 23.Juni. 

Datum: 29.6.23, 10 bis 16 Uhr 

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Ducke, Fritz, Teshaieva & Wells · Stern-Preis Nominierungen

Am vergangenen Mittwochabend wurde es spannend für uns: Johanna-Maria Fritz’ Serie  „Ein afghanischer Teppich“ ist in der Kategorie „Fotogeschichte des Jahres“ für den diesjährigen Stern-Preis nominiert worden. Außerdem wurde unsere Plakatausstellung „Bilder aus der Partnerstadt“ mit Fotografien aus der Ukraine von Emile Ducke, Johanna-Maria Fritz, Mila Teshaieva und Sebastian Wells ebenfalls nominiert – und zwar für die Kategorie „Geschichte des Jahres“. Leider gingen die Preise letztendlich nicht an uns – wir freuen uns dennoch darüber, gleich zweifach nominiert worden zu sein! Wir gratulieren herzlich der MAGNUM-Fotografin Nanna Heitmann („War Is Peace“ (ZEIT) für die Auszeichnung in der Kategorie „Fotogeschichte des Jahres“) und dem Team Katharina Kühn, Marc Rosenthal, Hajo Seppelt und Peter Wozny („Wie Gott uns schuf – Coming Out in der Katholischen Kirche“ (ARD) für die Auszeichnung in der Kategorie „Geschichte des Jahres“)! 

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Mila Teshaieva · Grimme-Preis-Auszeichnung

Wir freuen uns sehr, dass Mila Teshaieva gemeinsam mit Marcus Lenz (Wildfilms) mit dem angesehenen Grimme Preis ausgezeichnet wurde! Gemeinsam haben sie für den WDR den Dokumentarfilm „Leben nach Butscha – Trauma und Hoffnung“ realisiert, der nun in der Wettbewerbs-Kategorie „Information und Kultur“ prämiert wurde. Aus der Begründung der Jury: „Mila Teshaieva und Marcus Lenz sind mit ihrer Kamera kurze Zeit nach dem Ende der russischen Besatzung vor Ort in Borodjanka, Butscha und Irpin. Direkt zu Beginn des Films stellen die Filmemacher:innen klar: Sie zeigen „das Leben danach“. Innerhalb von 44 Minuten geben sie einen hochaktuellen, konzentrierten, sensiblen wie vielschichtigen Einblick in die Region der Ukraine, die aufgrund grausamster Gewaltverbrechen zur weltweiten Schlagzeile wurde. Behutsam fangen sie ein, was es bedeutet, mutmaßliche Kriegsverbrechen verwalten zu müssen und inmitten der Zerstörung und des Leids Alltag zu leben. (…) Besonders hoch anzurechnen ist Teshaieva und Lenz, mit welcher Ruhe und Klarheit sie Momente einfangen und für sich sprechen lassen. All das geschieht inmitten einer Situation, in der absolut unklar ist – auch für die Filmemacher:innen –, wie es weitergehen wird. (…) Teshaieva und Lenz gelingt eine Zustandsbeschreibung, die den Blick auf die Menschen vor Ort richtet. Sie zeigen Massengräber, Trauma und Schmerz, ohne ausstellend zu werden und die Not und Überforderung der Verwaltung, für Aufklärung, Dokumentation und Struktur zu sorgen, ohne engagierte Ortskräfte aus dem Blick zu verlieren. So veröffentlichten sie bereits Anfang Juli 2022 ein wichtiges Zeitdokument, das von der Stärke der Bilder und Protagonist:innen getragen wird.“ 

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Heinrich Holtgreve · Workshop in Bremen

Im Rahmen des Workshop-Programms des Fotofestivals RAW Worpswede wird Heinrich Holtgreve seinen Workshop „Künstliche Intelligenz für Dummies“ zum Thema KI im Bremer Medienhaven geben. 

Dall-E, Midjourney, DeepL und ChatGPT – hinter diesen kryptisch anmutenden Namen verbergen sich mächtige KI-Werkzeuge, die theoretisch von jedem/jeder genutzt werden können. Aber was steckt genau hinter den einzelnen Softwares, was bieten sie ihren User:innen und wie können Fotograf:innen sie sinnvoll anwenden? Der Workshop gibt Einblicke in die verschiedenen digitalen Anwendungen und geht dabei auch auf ganz grundsätzliche Fragen ein, wie z.B. die Algorithmen trainiert werden und wem sie gehören. Gleichzeitig thematisiert er bildrelevante Aspekte, wie das Reproduzieren von Stereotypen durch KI-Werkzeuge und die Urheberrechtslage. Der Workshop bietet Raum für Fragen und Diskussionen rund um diese Thematik. Es können maximal 10 Personen an dem Workshop teilnehmen, um Anmeldung wird gebeten. 

Zum Thema KI und Fotografie hat Heinrich Holtgreve außerdem aktuell ein Interview mit der Bildredakteurin Frauke Schnoor geführt, das online bei 
dots per inch eingesehen werden kann. 

Workshop: 10.6.23,11 bis 18 Uhr 

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Sebastian Wells · Gruppenausstellung in Dortmund

Im Rahmen des F2 Fotofestivals“ im Speicher100 // Atelier Amore in Dortmund ist Sebastian Wells Arbeit „Utopia“ Teil der Gruppenausstellung „Dissecting Globality“, die künstlerische Positionen aus den Bereichen Fotografie, Bewegtbild, Klangkunst und anderen transmedialen Arbeitsfeldern vorstellt. Für „Utopia“ hat sich Sebastian Wells in 2017 und 2018 auf eine visuelle Reise durch die provisorische Welt der Flüchtlingslager begeben und besuchte insgesamt vierundzwanzig Camps in sieben Ländern in Afrika, dem Nahen Osten und Europa. Dabei konzentrierte er sich auf den Alltag der Flüchtlinge, die in diesen vermeintlich temporären Lagern leben. 

Signierte Exemplare der von Sebastian Wells im Eigenverlag herausgegebenen Zeitung „Utopia“, können über den OSTKREUZ-Shop bestellt werden. 

Eröffnung: 3.6.23, 20 Uhr. Die Ausstellung wird bereits ab 11 Uhr geöffnet sein. 

Laufzeit: 4.6. bis 2.7.23 

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Sibylle Bergemann, Ute Mahler · Ausstellung in Dornbirn, AT

Das Flatz Museum in Dornbirn, Vorarlberg, zeigt ab Ende Mai die Ausstellung „Café Sibylle. Mode und Alltag in der DDR“. Neben Arbeiten der Fotografinnen Evelyn Richter und Gundula Schulze Eldowy präsentiert die Ausstellung Modefotografien von Sibylle Bergemann und Ute Mahler, die für die Mode- und Kulturzeitschrift der DDR „Sibylle“ entstanden sind.
Die Arbeiten sind Leihgaben der renommierten deutschen Stiftung F.C. Gundlach.


Eröffnung: 25.5.23, 19 Uhr 

Laufzeit: 26.5. bis 7.10.23 

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Ostkreuz · Gruppenausstellung in Amman, Jordanien

Wir freuen uns sehr, dass uns das Goethe-Institut Jordanien und das Image Festival Amman mit einer Gruppenausstellung zur 11. Ausgabe des Fotofestivals in die Jordan National Gallery of Fine Arts eingeladen haben! Mehr als 30 Jahre politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland wurden von den verschiedenen Generationen der OSTKREUZ-Fotografen seit Gründung der Agentur kontinuierlich festgehalten. Damit verfügt OSTKREUZ über ein umfassendes Bildarchiv signifikanter fotografischer Zeitdokumente aus einem Drittel Jahrhundert, das von den 1980er Jahren bis in die Gegenwart reicht. Die Gruppenausstellung zeigt zum Festivalthema "roots" zwölf fotografische Positionen aus Deutschland. Die ausgewählten, emblematischen Serien der Gründerfotograf:innen Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler und Werner Mahler treten jeweils in einen Dialog mit Arbeiten der nachfolgenden OSTKREUZ-Generationen; stellvertretend für diese wurden Arbeiten von Jörg Brüggemann, Sibylle Fendt, Annette Hauschild, Thomas Meyer, Frank Schinski, Jordis Antonia Schlösser, Linn Schröder und Heinrich Voelkel ausgewählt. Jordis Antonia Schlösser und Heinrich Voelkel werden zur Eröffnung in der Jordan National Gallery of Fine Arts anwesend sein. 

Eröffnung: 10.5.23, 18 Uhr 

Laufzeit: 11. bis 31. Mai 2023 

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Heinrich Holtgreve · Einzelausstellung in Hamburg

Die Hamburger Offspace Galerie Hinterconti zeigt Heinrich Holtgreves von 2016 bis 2020 entstandene Fotoarbeit „Wer hat, dem wird gegeben“ in einer zweitägigen Einzelausstellung. In dieser setzt sich der Fotograf mit den Ungleichheiten des entwickelten Kapitalismus europäischer Prägung auseinander. Für ihn treten diese – die sonst nur in Zahlen und Statistiken, Büchern von Soziologen und Reden von Politikern Gestalt annehmen – selten so frappierend zutage wie auf dem Fersensporn Europas, wo sich das britische Gibraltar und die spanische Grenzstadt La Línea de la Concepción eine Grenze teilen. Während Gibraltar als Touristenmagnet und Steuerparadies boomt, sind in La Línea ein Drittel der Menschen arbeitslos. Während die Umsätze der Online-Casinos nach Gibraltar fließen, landen im Hinterland von La Línea die Schiffe der Drogenschmuggler an. Hier hat Heinrich Holtgreve zu mal romantischen, mal nüchternen, mitunter ironischen und assoziativen Bilder gefunden. 

Eröffnung: 5.5.23, 20 Uhr 
Laufzeit: 6.5. und 7.5.23, jeweils 16–19 Uhr 

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Sibylle Fendt · Ausstellung in Toronto und Washington, D.C.

Sibylle Fendt ist bekannt für ihre mittelformatigen, analogen Arbeiten. Das Goethe-Institut Toronto, Kanada, präsentiert aktuell ihre neuesten Künstler:innenporträts und bietet Begegnungen mit Peaches, Pussy Riot, Kis'Keya, Danielle de Picciotto und vielen anderen. Die Fotografin porträtiert Persönlichkeiten, die sie für ihren unverwechselbaren Stil und ihre mutigen Entscheidungen schätzt - alle vereint eine feministische Haltung. Ihre Einzelausstellung setzt sich mit den Themen Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Porträt auseinander und bietet außergewöhnliche Blicke auf Positionen mit einer klaren Haltung, die dazu anregen, die eigene zu gestalten. Das Goethe-Institut Toronto zeigt Sibylle Fendts Ausstellung „(Almost) Everyone anyone“ als Hauptausstellung des Scotiabank CONTACT Photography Festivals . Auf die Präsentation in Toronto folgt eine Ausstellung im Goethe-Institut Washington D.C. im Rahmen des Focus on the Story Festivals ab 2. Juni. 

Finissage: 26.5.23, 18 Uhr 

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Tamara Eckhardt · Einzelausstellung, Köln

Im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln wird Tamara Eckhardts Arbeit „Vom plötzlichen Erwachsenwerden“ im Fotoraum Köln ausgestellt. Für diese begleitete die Fotografin über einen längeren Zeitraum hinweg junge Mütter des Berliner Randbezirks Marzahn-Hellersdorf in ihrem Zuhause. Porträts, Momente des Innehaltens und gefundene Stillleben geben einen Einblick in die Herausforderungen des Mutterseins und Erwachsenwerdens sowie in die liebevolle Beziehung zwischen Mutter und Kind.

Eröffnung: 13.5.23, 19 Uhr

Laufzeit: 14.5. bis 18.6.23

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Johanna-Maria Fritz · Einzelausstellung, Ulm

Das Stadthaus Ulm präsentiert in einer Einzelausstellung Johanna-Maria Fritz umfassende Fotoserie „Like a Bird. Zirkuskultur in islamischen Ländern“, welche die Fotografin in Afghanistan, Dagestan, dem Gazastreifen, Indien, Indonesien, Iran oder auch im Senegal aufgenommen hat. In diesen muslimisch geprägten Ländern stieß Fritz auf eine Zirkuskultur, die inmitten schwierigster Lebensumstände wichtige Freiräume des Selbstausdrucks schafft sowie einer tief verwurzelten Sehnsucht nach Frieden und Freiheit Ausdruck verleiht.

Mit einfühlsamen Porträts, inszenierter Performance-Fotografie und dokumentarischen Bildern stellt sie Gemeinschaften vor, die in Momenten des gesellschaftlichen Wandels und Situationen der politischen Krise einerseits alte Traditionen bewahren, andererseits aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufrechterhalten und vermitteln.

Eröffnung: 12.5.23, 19 Uhr

Laufzeit: 13.5. bis 13.8.23

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Tamara Eckhardt · Gruppenausstellung, Montpellier, F

Tamara Eckhardts Serie „Youth of the Island Field“ wurde von dem französischen Fotofestival „Les Boutographies“ ausgewählt und wird im Mai in der Hauptausstellung im Pavillon Populaire in Montpellier zu sehen sein. Im Zentrum dieser Arbeit stehen Kinder und Jugendliche aus St. Marys Park, einem Viertel in Limerick, Irland, die Tamara Eckhardt über einen Zeitraum von fast drei Jahren mit ihrer Kamera begleitete. Die mehrfach ausgezeichnete Serie gibt einen intimen Einblick in die Lebenswelt der dort aufwachsenden Kinder.

Laufzeit: 6.5. bis 28.5.23

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Anne Schönharting · Ausstellung und Veranstaltungen, Berlin

Anne Schönharting hat über zehn Jahre Menschen in ihren Wohnungen in Berlin-Charlottenburg fotografiert. Die Bilder ihrer Serie „HABITAT“ zeigen Interieurs, Porträts, Stillleben, Inszenierungen der Fotografin und sind zugleich Dokumentation: Gesten, Haltungen, Gegenstände und Ausstattungen der Wohnräume sind Ausdruck des gesellschaftlichen Status und des persönlichen Selbstverständnisses der Porträtierten.

Diese Fotografien gehen aktuell in der Villa Oppenheim einen Dialog mit der historischen Kunstsammlung Charlottenburg und ihren Werken des 19. Jahrhunderts und der Berliner Secession ein. Aus beiden Bildwelten lässt sich das Bedürfnis ablesen, sich in und mit Bildern zu repräsentieren. Noch bis zum Ende der Ausstellung finden mehrere Führungsformate mit Anne Schönharting sowie ein Vortrag mit Prof. Dr. Sibylle Einholz zum Thema „Habitat? Blicke in historische Berliner Fotografenateliers“ in der Villa Oppenheim statt.

Dialogische Führung zum Museumssonntag mit der Fotografin: 2.4.23, 13 Uhr

Abendlicher Ausstellungsrundgang mit der Fotografin: 20.4.23, 18 Uhr

Vortrag Prof. Dr. Sibylle Einholz: 11.5.23, 18 Uhr

Finissage zum internationalen Museumstag, Rundgang mit der Fotografin und der Kuratorin Laura Benz: 21.5.23, 12 Uhr

Laufzeit Ausstellung: noch bis 21.5.23

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Ina Schoenenburg · Ausstellung, Weimar

Ina Schoenenburg ist mit der Fotoserie „Wie Weimar wohnt“ ab Ende März im öffentlichen Stadtraum in Weimar vertreten. Die Bilder zeigen Weimarer:innen in ihrem Zuhause – in der Künstlervilla, der Plattenbauwohnung oder dem Wohntruck. Die Fotoserie macht Vertrautes sichtbar und bietet einen vielschichtigen Blick auf heutige Lebensformen.

Diese Arbeit ist ein gemeinsames Projekt der Fotografin und Axel Völcker, ARD Kultur und der Klassik Stiftung Weimar und hat den „ARD Kultur Creators“ Wettbewerb 2022 gewonnen. Sie wird außerdem in der dritten Ausgabe des Magazins „klassisch modern“ veröffentlicht. Ein Dokumentarfilm des MDR erzählt von der Umsetzung des Fotoprojekts und ist ab Frühjahr in der ARD Mediathek und auf ardkultur.de verfügbar.

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Sibylle Bergemann, Ute Mahler · Gruppenausstellung, Berlin

Noch bis zum Ende des Monats März ist im Amtssalon in Charlottenburg die Jubiläumsausstellung des EMOP mit dem Titel „Touch. Politiken der Berührung“ zu sehen, in der unsere Gründer-Fotograf:innen Sibylle Bergemann und Ute Mahler jeweils mit eindrucksvollen Schwarzweiß-Serien vertreten sind. Sibylle Bergemanns Mode-Aufnahmen zeigen die avantgardistischen Entwürfe der Ostberliner Mode-, Theater- und Performancegruppe „Allerleirauh“ (Kostüme Katharina Reinwald und Angelika Kroker).

Ute Mahlers Serie „Die Ratten 07“ ist ein freies Langzeitprojekt der Fotografin, für das sie von 1992 bis 1996 Obdachlose durch die Stadt Berlin und auf Reisen begleitete. Diese waren Teil der gleichnamigen Theatergruppe.

Datum: 27.2.2023, 10 bis 17 Uhr

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Foto: © Nachlass Sibylle Bergemann/OSTKREUZ/Courtesy Loock Galerie, Kostüm: Angelika Kroker, Allerleirauh


Johanna-Maria Fritz · Gespräch und Book Signing, Berlin

Die ARTCO Gallery Berlin zeigt noch bis Anfang April die Einzelausstellung „Jenseits der Grenzen“ von Johanna-Maria Fritz. Seit fast zehn Jahren bereist sie als Fotografin die Welt und findet ihre Motive in Krisen, Konflikten, zerfallenden Staaten, bei verfolgten Minderheiten, an den Rändern der Gesellschaft. Die Ausstellung besteht aus verschiedenen Serien, insbesondere stellt sie seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine im letzten Jahr entstandene, verstörende Aufnahmen in den Mittelpunkt: Bilder aus Kyjiw während der Belagerung, aus Butscha unmittelbar nach der Befreiung und aus Bachmut während der Schlacht um die Stadt.

Ende März wird es in einem Gespräch zwischen Johanna-Maria Fritz mit der Bildredakteurin Barbara Stauss um die Frage „Wie funktioniert Kriegsfotografie?“ gehen, außerdem wird die Fotografin ihre in der Galerie erhältlichen Bücher signieren.

Datum Gespräch: 29.3.23, 20 Uhr

Laufzeit Ausstellung: noch bis 15.4.23

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Sebastian Wells · Launch Magazin, Berlin und Kyjiw

Seit Oktober 2022 haben Sebastian Wells und die Redakteur:innen Ivanna Kozachenko, Andrii Ushytskyi und Vsevolod Kazarin, die Art Direktion um Anne-Lene Proff und Peter Bünnagel (Kollektiv Scrollan) sowie der Verlag SHIFT BOOKS aus Berlin an einer zweiten Ausgabe des Solomiya-Magazins gearbeitet. Die 132 Seiten starke Ausgabe enthält Arbeiten talentierter, bereits bekannter ukrainischer Künstler:innen aus den Bereichen Fotografie und Grafik. Außerdem Texte über Fotografie, Film, zeitgenössische Kunst, Literatur und insbesondere den Alltag junger Menschen in der Ukraine, die versuchen, die vielschichtige Lebensrealität im ständigen Visier der russischen Aggressoren begreifbar zu machen. "This magazine is a testament to resistance through the means of art”, erklären die Redakteur:innen.

Am 24. März wird das neue Heft in Berlin und am 28. März in Kyjiw vorgestellt. Das Magazin kann über den OSTKREUZ-Shop bestellt werden.

Berlin: 24.3.2023, KVOST, Leipziger Str. 47, 19 Uhr (CET)
Kyjiw: 28.3.2023, THE NAKED ROOM, Reitarska Str. 21, 18 Uhr (EET)

Weitere Informationen:
www.kvost.de
www.thenakedroom.com



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