Ute Mahler & Werner Mahler · Buchpremiere "Die Kleinstadt"

Ute Mahler und Werner Mahler laden am 11. Oktober zur Buchpremiere ihres neuesten Buches „Kleinstadt. Fotografien 2015–2018“ ein, das bei Hartmann Projects erscheint. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Abschlussausstellung „Zwölf“ der Ostkreuzschule für Fotografie im „The Shelf“ in Berlin-Kreuzberg statt.

Buchvorstellung mit Künstlergespräch: 11.10.18, 19 Uhr
Ute Mahler & Werner Mahler im Gespräch mit Ingo Taubhorn (Kurator, Haus der Photographie, Deichtorhallen, Hamburg)

Ort: „The Shelf“, Gelände 2, Prinzenstr. 34, 10969 Berlin

Weitere Informationen: www.ostkreuzschule.de / www.hartmannprojects.com

 


Podiumsdiskussion · „Die Macht der Bilder“

© Jordis Antonia Schlösser

Am 9. Oktober sind Jordis Antonia Schlösser und Harald Hauswald zu Gast bei einem Fotografischen Salon in der Zentralbibliothek Dresden, der vom Forum für zeitgenössische Fotografie e.V. organisiert wird. Zusammen mit Thomas Höpker (Magnum Photos) und Christine Kruchen, der Studiomanagerin von Thomas Höpker, wird Jordis Schlösser über das Thema „Die Macht der Bilder – Wie politisch kann Fotografie sein?“ diskutieren. Harald Hauswald wird das Gespräch moderieren.

Datum: 09.10.18, 19:30-20:30 Uhr

Ort: Zentralbibliothek Dresden im Kulturpalast, Schloßstr. 2, 01067 Dresden

Weitere Informationen: www.fotoforumdresden.de


Podiumsdiskussion · "Alles Anders"

© Arwid Messmer

Podiumsdiskussion mit Screening im Ballhaus Ost
Dienstag, 09. Oktober 2018 um 20 Uhr

„Alles Anders – Fotografische Neu-Anfänge als Entscheidung“

Es sind häufig etablierte Fotografinnen und Fotografen, die beschließen, ihre fotografische Handschrift grundlegend zu verändern. Dabei ist es nicht der ökonomische Druck, der dazu führt, und nicht selten vollzieht sich diese Entwicklung weg vom Bildjournalismus hin zur künstlerischen Fotografie.

Mit unseren Gästen Arwed Messmer (Fotograf und Künstler), Julian Röder (Fotograf und Künstler), Mila Teshaieva (Fotografin und Künstlerin) und Inka Schube (Kuratorin für Fotografie und Medienkunst, Sprengel Museum Hannover) wollen wir den Fragen nachgehen, welche Beweggründe zu einem solchen Umbruch führen und welche finanziellen und strukturellen Veränderungen das mit sich bringt.

Wir wollen in unserem Gespräch diskutieren, wie radikal sich diese Schritte im Ausdruck zeigen. In diesem Zusammenhang möchten wir das Werk unserer Podiumsgäste und seine Entwicklung vorstellen und über weitere zeitgenössische und ältere Arbeiten sprechen, in denen sich ebenfalls radikale Einschnitte finden. Warum geht dieser Schritt häufig in die eine Richtung: weg vom Bildjournalismus - hin zur Kunst, weg von der Auftragsfotografie – hin zur Kunst, weg von der eigenen Fotografie – hin zur Beschäftigung mit dem Medium?

Was geht einem solchen Wandel voraus? Persönliche Zweifel am Medium, Übersättigung? Oder bedingt vielmehr der gesellschaftliche den fotografischen Wandel? Was bedeutet das für den Rezipienten? Bedeutet ein Neuanfang auch, dass sich die Fotografin/der Fotograf ein neues Publikum suchen muss?

Moderation: Prof. Dr. Karen Fromm (Professorin im Studiengang‚ Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover)
Einleitung: Tibor Bogun (freier Bildredakteur)

Tickets: 8,- € / erm. 6,- €

Die Veranstaltungssprache ist Deutsch.
Weitere Informationen unter: www.ballhausost.de und www.ostkreuz-verein.de

Eine Kooperation des Ostkreuz – Vereins für Fotografie e.V. mit dem Ballhaus Ost.

Foto oben: Aus der Publikation „Berlin, 1966-70“, Stuttgart, 2018
AM_SCHUPO_Film_1933_26A_27A_28A (12.4.1968)
© Arwed Messmer: Edition und Bearbeitung; Quelle: Polizeihistorische Sammlung Berlin


Ute Mahler & Werner Mahler · Galerie Springer

© Ute Mahler

Im Rahmen des EMOP Berlin - European Month of Photography zeigt die Galerie Springer Berlin zum ersten Mal Ute Mahler und Werner Mahler in einer umfangreichen Ausstellung!

Ute Mahler & Werner Mahler
»Essenzen - Fotografien aus 4 Dekaden«

Wir laden alle zur Eröffnung der Ausstellung, am 29.09.2018, von 13 bis 18 Uhr, herzlich ein. Ute Mahler und Werner Mahler werden anwesend sein.
Am 30.11.2018 findet außerdem ein Künstlergespräch mit Ute Mahler und Werner Mahler statt.

Eröffnung: 29.09.2018

Ausstellung: 02.10.2018 bis 05.01.2019
Künstlergespräch: 30.11.2018, 19:00 Uhr

Galerie Springer Berlin
Fasanenstraße 13
10623 Berlin


Sibylle Bergemann · Ausstellung „Golden Hearts“

© Sibylle Bergemann

Im Rahmen des EMOP präsentiert die Galerie Loock in der Ausstellung „Golden Hearts“ Sibylle Bergemanns bekannte Serie „Clärchens Ballhaus“ von 1976 neben der Serie „Yate’s Wine Lodges“ von Martin Parr (1983).

Eröffnung: 26.9.18, 19 Uhr
Laufzeit: 27.9.–21.12.18
Ort: Galerie Loock, Potsdamer Str. 63, 10785 Berlin

Weitere Informationen: www.loock.info 


Annette Hauschild · Last Days of Disco

Im Rahmen der Hatje Cantz Reihe „Berlin Stories“ erscheint der Band # 4 mit dem Titel „Last days of disco“ mit Fotografien von Annette Hauschild, der drei ihrer Schwarzweiß-Serien vorstellt, die im Westen der Stadt in der Nachwendezeit entstanden sind. 

Der Verlag lädt am Mittwoch zum Booklaunch in die Fahimi Bar ein!

Booklaunch mit Lesung: 26.9.18, 20 Uhr

Ort: Fahimi Bar, Skalitzer Str. 133, 10999 Berlin

Weitere Informationen: www.hatjecantz.de 


Ausstellung · „THE INNER EYE."

© Sibylle Bergemann

Wir freuen uns sehr, dass die SIDE Photographic Gallery / AMBER in Newcastle, GB, die  Gruppenausstellung „THE INNER EYE. Aspects of GDR Documentary Photography“ zeigt, in denen wegweisende Serien unserer Gründungsmitglieder Sibylle Bergemann, Harald Hauswald und Ute Mahler & Werner Mahler vertreten sind. Die Ausstellung wurde kuratiert von Jan Sobotka, Halle.

Eröffnung: 22.09.2018, 14:00 Uhr

Dauer: 22.09.2018 - 16.12.2018

Amber Film & Photography Collective
5-9 Side,
Newcastle upon Tyne
NE1 3JE, UK


Ausstellung · Harald Hauswald beim HAY Festivals Segovia

© Harald Hauswald

Harald Hauswald's Arbeit "Alltag", wird im Rahmen des HAY Festivals Segovia 2018 in Spanien gezeigt.

Eröffnung: 10.09.2018, 19:00 Uhr

Dauer: 10.09. - 30.09.2018

KULTURZENTRUM PALACIO DE QUINTANAR
c/ de San Agustín
40001 Segovia


Jörg Brüggemann · Residenz in Chile

© Jörg Brüggemann

Jörg Brüggemann wird im September in Chile sein und im Rahmen des Festival Internacional de Fotografía en Valparaíso FIFV einen Workshop geben und eine eigene Arbeit produzieren.

Möglich macht diesen kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Chile das Residenzprogramm „Das kulturelle Erbe Valparaisos“ vom Goethe-Institut Chile.


Mila Teshaieva · Imagined Communities

© Mila Teshaieva

Mit "Imagined Communities" eröffnet am 02. August die Werkschau von Mila Teshaieva im MIT Museum in Boston.
Im Oktober wird Mila Teshaieva für Vorträge, im Rahmen der Ausstellung, in Boston sein.

Dauer: 02.08.2018 - 28.02.2019

MIT Museum
265 Massachusetts Avenue
Building N51
Cambridge, MA 02139


Ausstellung · landläufig …

© Sibylle Bergemann

"landläufig …" eine Ausstellung mit Fotografien von Sibylle Bergemann eröffnet am 1.Juli um 16 Uhr im Kurt-Mühlenhaupt-Museum in Bergsdorf bei Zehdenick. Zur Eröffnung sprechen Ingo Taubhorn und Frau Dr. Martina Münch.

Dauer: 01.07. - 09.09.2018

Adresse:
Kurt-Mühlenhaupt-Museum
Bergsdorfer Dorfstraße 1
16792 Zehdenick OT Bergsdorf


Weitere Informationen unter: www.muehlenhaupt.de


Ausstellung · Ins Offene

© Ute Mahler und Werner Mahler

Die Ausstellung "Ins Offene" im Kunstmuseum Moritzburg Halle - Saale zeigt in einer Gruppenausstellung Fotokunst im Osten Deutschlands seit 1990. Darunter finden sich Werke von Sibylle Bergemann, Ute und Werner Mahler, u.v.m.


Dauer: 29.6.2018 - 16.9.2018

Adresse:
Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)


Weitere Informationen unter: www.stiftung-moritzburg.de


Ausstellung · DIE ELBE-MENSCHEN AM FLUSS

Harald Hauswald

"DIE ELBE-MENSCHEN AM FLUSS" eine Ausstellung mit Bildern von Harald Hauswald in Dresden.

Eröffnung am Mittwoch den 18. April um 19 Uhr

Einführung: Lutz Rathenow, Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED- Diktatur
In Kooperation mit dem 30.FILMFEST DRESDEN Retrospektive 2018 "Die gestohlene Revolte-1968 in der DDR"

Dauer: bis 26. Mai 2018

Kunsthaus Raskolnikow e.V. / Galerie
Böhmische Strasse 34
01099 Dresden

www.galerie-raskolnikow.de


Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes

© Espen Eichhöfer

Wir haben es immer schon geahnt, nun ist es höchstrichterlich geklärt: Die Straßenfotografie ist als eine vom Grundgesetz geschützte Kunstform anzusehen.

Das Bundesverfassungsgericht befasste sich auf Grund einer Verfassungsbeschwerde des Ostkreuz-Fotografen Espen Eichhöfer erstmals mit der rechtlichen Situation der Street Photography in Deutschland. Zwar nahm das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde Eichhöfers aus dem Sommer 2015 nicht an, mit seiner Begründung des Nichtannahmebeschlusses (Az. 1 BvR 2112/15) wird die rechtliche Position der Street Photography in Deutschland gleichwohl gestärkt:

Zu Grunde lag der Verfassungsbeschwerde ein Beschluss des Kammergerichts, dass in der Ausstellung eines Fotos von Espen Eichhöfers eine Persönlichkeitsrechtsverletzung der auf dem Foto abgebildeten Person gesehen hat. Das Foto war für eine Ausstellung des renommierten Ausstellungshauses C/O Berlin aufgenommen worden. Es zeigt eine urbane Straßenszene, die unweit der C/O und dem Bahnhof Zoo aufgenommen worden war. Im Mittelpunkt des Bildes ist eine Frau in Bewegung zu sehen. Wer die Frau ist, woher sie kommt und wohin sie geht, erfährt der Betrachter allein anhand des Bildes nicht. Das Foto steht in der Tradition der Street Photography. Wie viele Vertreter dieser Kunstform hatte Eichhöfer nicht um die Einwilligung der auf dem Foto abgebildeten Personen gebeten. Denn in der Street Photography geht es um ungestellte Augenblicke. Dementsprechend haben auch andere große Namen der Street Photography, wie Henri Cartier-Bresson, Gary Winogrand, Walker Evans, Lisette Model, Gary Winogrand oder Helen Levitt die Abgebildeten nicht um ihre Einwilligung gebeten, als sie ihre heute teilweise weltberühmten Aufnahmen veröffentlichten, die mittlerweile in Museen hängen.

Die C/O Berlin stellte das Foto zusammen mit 164 anderen Fotoaufnahmen im Rahmen einer „Open-Air-Ausstellung“ aus. Da die Ausstellungsräume der C/O im Umbau und für Ausstellungen nicht nutzbar waren, erfolgte die Ausstellung auf dem Gelände vor dem Ausstellungshaus an einer stark befahrenen Straße. Das Foto von Espen Eichhöfer gehörte dabei zu den größten Exponaten (120x140cm). 

Die auf dem Foto abgebildete Frau klagte gegen die C/O Berlin und Espen Eichhöfer. Sie verlangte eine sog. fiktive Lizenzgebühr, eine Geldentschädigung und die Erstattung ihrer Anwaltskosten für ihre Abmahnung auf Unterlassung. Die Berliner Gerichte entschieden in zwei Instanzen, dass der Klägerin keine Lizenzgebühr und auch keine Geldentschädigung zustünden. Gleichwohl entschieden die Gerichte, dass die C/O und Espen Eichhöfer der Klägerin die Anwaltskosten für ihre Geltendmachung des Unterlassungsanspruchs zu erstatten haben. Denn die Ausstellung des Fotos sei eine Persönlichkeitsrechtsverletzung und damit rechtswidrig gewesen. Hiergegen wandte sich Espen Eichhöfer mit einer im Sommer 2015 eingelegten Verfassungsbeschwerde und beriefen sich dabei u.a. auf die grundgesetzlich geschützte Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG).

Das Bundesverfassungsgericht hat daraufhin zwar nicht die Entscheidung des Kammergerichts aufgehoben, jedoch seinen Beschluss in einer Weise begründet, die zukünftig zum Schutz der Street Photography ins Feld geführt werden kann. 

Wichtig ist zu aller erst, dass das Bundesverfassungsgericht das Foto von Espen Eichhöfer als Kunstwerk und die Straßenfotografie als Kunstform anerkannt hat, die in den Schutzbereich der Kunstfreiheit fällt. Das bedeutet u.a., dass bei der rechtlichen Abwägung zwischen der Kunstfreiheit und anderen Belangen, wie etwa dem Persönlichkeitsrecht, die „strukturtypischen Merkmale der Kunstform“ der Straßenfotografie zu berücksichtigen sind. Als „strukturtypisch“ für die Straßenfotografie sieht das Bundesverfassungsgericht „die ungestellte Abbildung ohne vorherige Einwilligung“ an. Hieraus folgt nach Ansicht von Sebastian Graalfs, der Espen Eichhöfer als Rechtsanwalt in dem Verfahren vertreten hat, „dass künstlerische Straßenfotografie nicht allein deshalb als rechtswidrig angesehen werden kann, weil keine Einwilligung der Abgebildeten vorliegt.“ 

Zudem stellte das Bundesverfassungsgericht in Bezug auf die Straßenfotografie fest, „dass es mit der Kunstfreiheit nicht zu vereinbaren wäre, ihren Wirkbereich auf Galerien, Museen oder ähnlich räumlich begrenzte Ausstellungsorte zu begrenzen“. Auch dies ist eine gute Nachricht.

Bei der „Art der Präsentation“ von Straßenfotografie ist gleichwohl Vorsicht geboten. Auch dies zeigt der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. Denn das Bundesverfassungsgericht führte darin aus, dass die von Espen Eichhöfer angegriffene Entscheidung des Kammergerichts nicht die Bedeutung und Tragweite der Kunstfreiheit verkannt habe, weil es „die Schwere der Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts der Klägerin aus der Art der Präsentation des Bildes als großformatigem Blickfang an einer öffentlichen Straße hergeleitet“ und „die Präsentation auf einer großformatigen Stelltafel an einer der verkehrsreichsten Straßen einer Millionenstadt zum zentralen Punkt seiner Abwägung“ gemacht habe. Rechtsanwalt Sebastian Graalfs dazu: „Die Art der Präsentation in diesem Zusammenhang als maßgebliches Kriterium heranzuziehen, halte ich für kritikwürdig. Alle mir bekannten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu dem Verhältnis der Kunstfreiheit und des Persönlichkeitsrecht haben für die rechtliche Beurteilung in erster Linie auf dessen Inhalt bzw. dessen Gehalt abgestellt, beispielsweise darauf, dass ein Kunstwerk ehrverletzend sei oder die Intimsphäre eines Betroffenen verletze. Dass sich die Rechtswidrigkeit der Ausstellung eines Kunstwerks jedoch maßgeblich aus dem Grad seiner Sichtbarkeit ergibt, halte ich für ein zu unbestimmtes und für mein Verständnis der Kunstfreiheit problematisches Kriterium. Denn Kunst lebt von ihrer Sichtbarkeit.“

Gemeinsam mit Espen Eichhöfer werden wir für das Jahr 2019 ein Symposium zu diesem Themenkomplex vorbereiten.


Podiumsdiskussion · Die abhängigen Unabhängigen

© Tobias Kruse


Podiumsdiskussion im Ballhaus Ost 
Dienstag, 20. März 2018 um 20 Uhr

Immer mehr Fotograf*innen und Kollektive müssen sich auf die Suche nach neuen Finanzierungsmodellen für journalistische Arbeit begeben und stoßen dabei auf grundlegende Konflikte. Riskieren sie ihre Unabhängigkeit? Gibt es diese überhaupt noch? Wie wirkt sich das auf die Fotografie aus?

Journalistisch ausgebildete Fotograf*innen arbeiten mittlerweile häufig vorrangig für Wirtschaftsunternehmen im Bereich Corporate, da der Magazin-Markt nicht mehr genügend Aufträge abwirft. Fotografen-Agenturen gehen Kooperationen mit externen Investoren ein und erhoffen sich auf diesem Weg neue Handlungsfreiheit. 

Welche Wege können beschritten werden, um sich die künstlerischen Freiheiten bewahren zu können? 

Zur Diskussion dieser und weiterer Fragen lädt der Ostkreuz – Verein für Fotografie e.V. folgende Fotograf*Innen und Gäste ins Ballhaus Ost ein:

Podium:
Katharina Mouratidi (Künstlerische Leiterin, f3 – freiraum für fotografie), Berlin
Jutta Schein (Bildredaktion, Die Zeit), Hamburg
Frank Schinski (freier Fotograf, Mitglied von OSTKREUZ - Agentur der Fotografen), Hannover

Moderation: Roman Bezjak (Professor für Fotografie, Fachhochschule Bielefeld), Bielefeld

Einführung: Tibor Bogun (freier Bildredakteur), Berlin

Eine Kooperation von Ostkreuz – Verein für Fotografie und Ballhaus Ost.

Karten: 8,- € / erm. 6,- €

Kartenverkauf über: www.ballhausost.de
Die abhängigen Unabhängigen - Wer bezahlt anspruchsvollen Fotojournalismus?


Voll der Osten. Leben in der DDR.

In Zusammenarbeit mit der Bundestiftung Aufarbeitung der SED-Diktaur ist die Plakatausstellung "Voll der Osten. Leben in der DDR." entstanden. Sie umfasst mehr als 100 bekannte und unbekannte Fotografien von Harald Hauswald. Mit Texten des Historikers Stefan Wolle.

Die Ausstellung kann direkt bei der Stiftung bestellt werden. Sie steht ab Februar 2018 als Poster-Set im Format DIN A1 für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung.

Außerdem ist sie vom 14.02.2018 bis zum 01.03.2018 im Palais Podewil zu sehen.

Ort:

Podewil, Kulturprojekte Berlin
Foyer
Klosterstraße 68
10179 Berlin

Öffnungszeiten: 
Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr

Weitere Informationen unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de


Ostkreuz · La condition humaine

© Stephanie Steinkopf

Ausstellung „La condition humaine“ in Mérignac bei Bordeaux

Noch bis zum 25. März 2018 ist in Mérignac bei Bordeaux unsere Ausstellung „La condition humaine. Photographies de l’agence allemande OSTKREUZ“ zu sehen.

Verschiedene Serien zum großen Thema des Zusammenlebens der Menschen - von unseren Mitgliedern Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler und Werner Mahler sowie von Heinrich Holtgreve, Tobias Kruse, Thomas Meyer, Linn Schröder, Stephanie Steinkopf und Mila Teshaieva werden in der romanischen Kirche „La Vieille Église Saint-Vincent“ gegenübergestellt. 

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Mairie de Mérignac und des Goethe-Instituts Bordeaux.

Zeitgleich zeigt das Goethe-Institut Bordeaux die Serie „Ciel de Plomb“ von Maurice Weiss.

Termine:

23. März 2018, 18 Uhr: Filmvorführung von „Foto: OSTKREUZ“ (Maik Reichert, Deutschland 2014/15) sowie anschließendes Gespräch mit Maurice Weiss im Goethe-Institut Bordeaux, 33 cours de Verdun, Bordeaux.

24. März 2018, 15 Uhr: Vortrag von Maurice Weiss im Rahmen der „Université Populaire de la Photographie“ in der Médiathèque de Mérignac, 19 place Charles de Gaulle, Mérignac.

 

Weitere Informationen unter:

www.merignac.com/agenda/exposition-la-condition-humaine

 


Ina Schoenenburg · Otto-Steinert-Preis

© Ina Schoenenburg

In Schoenenburg wurde für Langzeitprojekt „Blickwechsel“ mit dem diesjährigen Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet!

In der Jurybegründung heißt es: „... Ina Schoenenburg photographiert ihre Familie bereits seit sechs Jahren und tut dies mit großer emotionaler Nähe und observierender Distanz zugleich. Mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von dokumentarischer Beobachtung bis hin zu einer manchmal fast theatralen Inszenierung lässt uns die Photographin teilhaben an ihrem sowie dem Leben und den Emotionen ihrer Eltern und ihrer Tochter. Ein außergewöhnlich vielschichtiges Projekt mit einer ganz eigenen Bildsprache, die es schafft, intime Privatheit zu zeigen und zugleich ganz auf Voyeurismus zu verzichten. Der Otto-Steinert-Preis soll Ina Schoenenburg ermöglichen, an diesem Langzeitprojekt weiterzuarbeiten.“


Maurice Weiss · Robert Geisendörfer Preis

Maurice Weiss wurde für seine erste Arbeit als Kameramann mit dem Robert Geisendörfer Preis ausgezeichnet.

Der Dokumentarfilm „Endstation Bataclan - Vom Busfahrer zum Attentäter“ entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Autor Alexander Smoltczy und der Regisseurin Grit Lederer.

Begründung der Jury:
Der Film entdeckt eine andere Banlieue: indem er die Buslinie 148 abfährt und uns dabei im doppelten Wortsinn mitnimmt. Die Kamera arrangiert Begegnungen und Entdeckungen als fotografisch anspruchsvolle Tableaus. Die Frage, ob sich entlang der Buslinie auch die Motive des Attentäters erkennen lassen, lässt der Film offen.


Harald Hauswald · Ost-Berlin - Die verschwundene Stadt

30 Jahre nach der Erstveröffentlichung von »Ost-Berlin« erscheint der Bild-Text-Band von Lutz Rathenow und Harald Hauswald erneut als hochwertiger Bildband.
Eine Fotoausstellung von Harald Hauswalds Bildern ist bis zum 31. Januar 2018 im Buchlokal zu sehen:

Ausstellung: »Ost-Berlin | Die verschwundene Stadt«
von Harald Hauswald

ab 05.10.2017 bis 31.01.2018
Öffnungszeiten: von Montag bis Samstag, von 10:00 bis 19:00 Uhr

Das Buch kann auch direkt beim Jaron Verlag erworben werden.



				Zurück
			
von