Emile Ducke

Emile Ducke

Profil

Emile Ducke
* 1994 – based in Moscow

Emile Ducke (*1994, München) lebt und arbeitet im Osten Europas. Von dort aus ist er sowohl an freien Projekten als auch im Auftrag internationaler Publikationen tätig.

Für die New York Times reiste er quer durch Russland und seine Nachbarstaaten, um an Reportagen über politische Veränderungen, gesellschaftliche Umbrüche und den Klimawandel zu arbeiten. So dokumentierte er unter anderem das Tauen des Permafrost oberhalb des Polarkreises, Russlands militärische Aufrüstung in der Arktis und fing Szenen traditionellen Lebens in Tschetschenien ein.

Langzeit-Arbeiten, in denen er sich mit den Herausforderungen für abgelegene Gemeinschaften in Sibirien auseinandersetzte, wurden unter anderem in der „Washington Post“, „National Geographic“ und dem „Spiegel“ veröffentlicht.

Seine Geschichte “Kolyma – Along the Road of Bones” wurde 2021 mit dem Leica Oskar Barnack Award (Newcomer) ausgezeichnet. Für den Foto-Essay reiste Emile Ducke entlang der sogenannten “Straße der Knochen” in Russlands Fernem Osten, welche von Insassen der Gulag-Arbeitslager gebaut wurde. Vor Ort traf er auf Überlebende der Lager und ging der Frage nach, wie sich heute in der Region an die Schrecken der Stalin-Zeit erinnert wird.

Arbeiten

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