OSTKREUZ · Gruppenausstellung in Dresden

Gemeinsam mit dem Team des Kunsthauses Dresden haben wir eine neue Gruppenausstellung für eine Präsentation in der historischen robotron-Kantine in Dresden erarbeitet: "Was tun wir. Bilder in Zeiten zerfallender Gewissheiten". Sie zeigt Arbeiten von 25 Mitgliedern der Agentur, darunter zeitgenössische Serien und historische Arbeiten wie auch für den Ort entwickelte raumgreifende Projektionen und Videoinstallationen. 

"Was tun wir" stellt Fragen nach der Rolle und den Entstehungsbedingungen zeitgenössischer Fotografie: Welche Verantwortung tragen Fotograf:innen heute, mit welchen Bildern können radikale gesellschaftliche Transformationen, (geo-)politische Machtverschiebungen und fortschreitende ökologische Veränderungen sichtbar gemacht werden?

In Zeiten zerfallender Gewissheiten zeigt die Ausstellung Erfahrungshorizonte und Bilder von Ende und Neuanfang, Krieg, aber auch Solidarität und Zusammenhalt, wie auch von grundlegenden Umbrüchen von Lebensbedingungen.

"Was tun wir" wird die letzte Ausstellung sein, die in den noch unsanierten Räumlichkeiten des Kantinengebäudes gezeigt wird, bevor dieses ab 2027 umfassend umgebaut und saniert werden wird.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die European Cultural Foundation und das Stadtbezirksamt Altstadt. Ein weiterer Dank für Unterstützung geht außerdem an Hahnemühle und die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf.

Begleitend zur Ausstellung wird es ein diskursives Veranstaltungsprogramm mit drei thematischen Panels sowie dialogische Führungen von OSTKREUZ-Fotograf:innen geben. Die Besetzung der Panels sowie ggf. aktualisierte Informationen zu den Veranstaltungen und Führungen sind auf der Webseite des Kunsthauses Dresden zu finden.

Wir freuen uns, Sie zahlreich in Dresden zur feierlichen Eröffnung am 28.8. in der robotron-Kantine in Dresden zu begrüßen!

Pressekonferenz: 27.8.26, 11 Uhr

Eröffnung: 28.8.26, 18 Uhr, in Anwesenheit der Fotograf:innen, mit Grußworten und einem Eröffnungspanel

Termine Panels (unter Vorbehalt): Sa, 5.9, 17 Uhr: "Etwas verschiebt sich". Bilder der Klimakrise zwischen Anpassung und Widerstand.

Do, 8.10., 18 Uhr: "Mauer Land". Geschichte(n) und Menschen in einem ostdeutschen Kollektiv 35 Jahre nach der Wiedervereinigung: OSTKREUZ. 

Sa, 7.11., 17 Uhr: "A Survival Paradox". Bilder vom Krieg und vom Überleben. 

Termine dialogische Führungen: So, 30.8. (Espen Eichhöfer & Heinrich Holtgreve); So, 27.9. (Annette Hauschild & Tobias Kruse); So, 11.10. (Jordis Antonia Schlösser & Heinrich Völkel); So, 8.11. (Tamara Eckhardt & Jörg Brüggemann), je 15 Uhr

Laufzeit: 29.8. bis 8.11.26

Ort: robotron-Kantine, Lignerallee am Skatepark, 01069 Dresden

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Foto: ©Tobias Kruse/OSTKREUZ


Jordis Antonia Schlösser · Gruppenausstellung in Monschau

Was verbindet zwei Menschen, zwei Wesen miteinander? Ist es Schicksal, Zufall oder eine unsichtbare Kraft, die sie einander näherbringt?

Im Mittelpunkt der von Dr. Nina Mika-Helfmeier kuratierten Ausstellung "Mysterium der Paare" stehen Begegnungen zwischen Menschen: Mal nähern sie sich liebevoll und zärtlich, mal streiten sie, entfernen sich voneinander oder ärgern sich über den anderen. Dabei leben viele der Fotografien vom Zufall. Flüchtige Begegnungen, überraschende Blickkontakte oder scheinbar bedeutungslose Gesten verdichten sich zu teils humorvollen und skurrilen Bildern, die Geschichten erzählen.

Jordis Antonia Schlösser ist in dieser Ausstellung mit mehreren Fotografien vertreten, die u.a. auf Kuba und in Berlin entstanden sind. Die Ausstellung umfasst rund 140 Aufnahmen von fünfzig Fotograf:innen, darunter beispielsweise auch Elliott Erwitt, Richard Kalvar, Barbara Klemm, Inge Morath und Martin Parr.

Eröffnung: 9.8.26, 12 Uhr, im Bürgersaal, Austr. 7, Monschau

Laufzeit: 10.8. bis 1.11.26

Ort: Fotografie Forum der StädteRegion Aachen, 52156 Monschau

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S. Bergemann & U. Mahler · Gruppenausstellung in Japan

Seit Mitte Juni zeigt das Museum of Modern Art in Hayama, Japan, die Ausstellung "Unprecedented: Women Photographers from the GDR" ("Beispiellos: Fotografinnen aus der DDR"), in der Sibylle Bergemann und Ute Mahler vertreten sind. Sie stellt insgesamt fünfzehn Ostfotografinnen vor, die über ihr Schaffen bis heute Einfluss haben.

Frauen, die vor der Auflösung der DDR im Jahr 1990 in ihrem Land eine Karriere als Fotografin aufbauten und herausragende künstlerische Werke schufen, verkörpern eine Perspektive, die bei der Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Fotografie bisher oftmals übersehen wurde.

Laufzeit: bis 30.8.26

Ort: Museum of Modern Art, Hayama

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Foto: ©Sibylle Bergemann/OSTKREUZ


Ute Mahler · Einzelausstellung in Berlin

Die Galerie Pankow zeigt ab Anfang September die Einzelausstellung "Ute Mahler – Derselbe Himmel – Modefotografie". Der gleichnamige Katalog wird ebenfalls im September im Verlag Hartmann Books  erscheinen. Das frühe künstlerische Werk von Ute Mahler ist eng mit der "Sibylle", der Zeitschrift für Mode und Kultur verbunden. Frauen und ihre Darstellung in der Gesellschaft sind bis heute Gegenstand ihres fotografischen Interesses. Die Ausstellung zeigt Arbeiten, die zu diesem Thema von 1975 bis 1995 für "Sibylle" entstanden sind, sowie den Fotoessay, der 2020 im Magazin der FAZ erschienen ist. 

Zur Eröffnung sprechen Annette Tietz, Leiterin der Galerie Pankow, Marit Lena Herrmann, Kuratorin Foto Arsenal Wien, sowie der Berliner Kunsthistoriker Matthias Flügge.

Eröffnung: 1.9.26, 19 Uhr, in Anwesenheit der Fotografin

Laufzeit: 2.9. bis 1.11.26

Ort: Galerie Pankow, Breite Straße 8, 13187 Berlin

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Harald Hauswald · Messepräsenz in Venedig

Harald Hauswald wurde zu der 25. Ausgabe der VENICE INTERNATIONAL ART FAIR 2026 in Venedig eingeladen. Diese internationale Ausstellung findet im prestigeträchtigen Palazzo Albrizzi-Capello aus dem 16. Jahrhundert statt. Sie präsentiert eine exklusive Auswahl weltweiter Talente und schafft einen dynamischen Dialog zwischen Fotografie, Malerei, Videokunst, Skulptur und Performance-Kunst im Herzen Venedigs – zeitgleich zu der 61. Kunstbiennale von Venedig.

Harald Hauswald wird im Palazzo Albrizzi-Capello im Rahmen der Messe einen Querschnitt durch sein fotografisches Schaffen präsentieren.

Eröffnung: 18.9., 18 Uhr
Laufzeit: 19.9. bis 2.10.26
Ort: Palazzo Albrizzi-Capello, Venedig

Weitere Informationen:

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Harald Hauswald · Einzelausstellung in Berlin

Im Rahmen des Weißenseer Kultursommers präsentiert das Studio Weissensee, das sich im Atelierhaus Streustrasse in Berlin-Weißensee befindet, großformatige Foto-Ikonen von Harald Hauswald. 

Des Weiteren wird der Dokumentarfilm "Radfahrer" von Marc Thümmler aus dem Jahre 2009 zu sehen sein. Der Kurzfilm kontrastiert Schwarz-Weiß-Bilder des Fotografen mit eingesprochenen Textauszügen aus dessen Stasi-Akte. Das manipulative Potential filmischer Montage regt dazu an, die eigenen Sehgewohnheiten zu hinterfragen. 

Eröffnung: 18.9.26, 19 Uhr

Midissage: 25.9.26, 19 Uhr, in Anwesenheit des Fotografen

Laufzeit: 19.9. bis 27.9.26

Ort: Studio Weissensee, Atelierhaus Streustrasse 42, 13086 Berlin

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A. Schönharting & L. Schröder · Gruppenausstellung

Im Rahmen der Phototriennale Hamburg zeigt die Frappant Galerie die Gruppenausstellung „Ecotones“. 

Für diese ist das erste Prinzip der Ökologie – alles ist miteinander verbunden – die Grundlage: Die in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen untersuchen neue Beziehungen zwischen Mensch und Natur, die Perspektiven für Wiederverbindung und Koexistenz mit der mehr-als-menschlichen Welt bieten.

Anne Schönharting und Linn Schröder zeigen in diesem Rahmen ihre gemeinsame Arbeit „Etwas verschiebt sich“. Der Ausgangspunkt zu dieser Serie war die Suche nach Verbindung und das bewusste Arbeiten mit veränderter Wahrnehmung. Gewissheiten geraten ins Wanken.

Laufzeit: noch bis 14.6.26

Ort: Frappant Galerie, Hamburg

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Elliott Kreyenberg · Einzelausstellung in Athen

Mit seinem Projekt „Something Was Missing Within“ gewann Elliott Kreyenberg 2024 den Athens Photo Festival Dummy Award. Nach der Veröffentlichung des gleichnamigen Fotobuchs bei Witty Books wird diese Arbeit nun erstmals in Athen ausgestellt.

In „Something Was Missing Within“ setzt sich Kreyenberg mit den emotionalen Prägungen patriarchaler Männlichkeitsbilder auseinander. Die Fotografien zeigen innere Zustände auf und untersuchen, wie gesellschaftliche Erwartungen an Männlichkeit Identität, Beziehungen und Selbstwahrnehmung formen.

Laufzeit: bis 26.7.26

Ort: Benaki Museum, Athen

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Gruppenausstellung in Berlin

Das Stabi Kulturwerk zeigt die von Miriam Zlobinski und Christina Stehr kuratierte Schau „Im Rhythmus der Großstadt. 100 Jahre Fotografie und Presse in Berlin“, an der OSTKREUZ mit ausgewählten Arbeiten von Annette Hauschild, Jordis Antonia Schlösser, Maurice Weiss und Sebastian Wells beteiligt ist. 

Die Ausstellung zeigt, wie eng Bild und Bericht miteinander verwoben sind – vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in der Weimarer Republik, über Zensur und Propaganda im Nationalsozialismus bis hin zur geteilten Stadt und den unterschiedlichen Presselandschaften Ost- und West-Berlins. Themen wie Politik, Sport, Stadtleben oder Kriminalität spiegeln nicht nur journalistische Interessen, sondern auch gesellschaftliche Werte und Konflikte ihrer Zeit wider.

„Im Rhythmus der Großstadt“ zeigt die Vielfalt, Dynamik und Geschichte der Berliner Pressefotografie – ein visueller Streifzug durch ein Jahrhundert Stadtgeschichte. Über die Spannbreite wird deutlich, wie sich die Bildsprache der Pressefotografie verändert und doch immer Ausdruck des urbanen Lebens bleibt.

Eröffnung: 11.6.26, 18 Uhr

Laufzeit: 12.6. bis 20.12.26

Ort: Stabi Kulturwerk, Staatsbibliothek zu Berlin

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Foto: Maurice Weiss/OSTKREUZ


Gruppenausstellung in Ahrenshoop

Das Kunstmuseum Ahrenshoop zeigt die von Petra Göllnitz kuratierte Ausstellung „Ihr denkt, wir waren anders. Fotografien aus Ost und West von 1945 bis 1989“, in der auch Arbeiten der OSTKREUZ–Mitbegründer:innen Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Ute Mahler und Werner Mahler zu sehen sind. Ludwig Schirmer, Ute Mahlers Vater, der ebenfalls zu DDR-Zeiten als Fotograf tätig gewesen ist, ist ebenfalls mit Arbeiten in der Ausstellung vertreten.

Die Ausstellung handelt von Unterschieden, Überschneidungen, Übergängen und Zusammenhängen zwischen deutschen Biografien östlich und westlich der einstigen innerdeutschen Grenze und gibt unerwartete und skurrile Einblicke in das Leben von Bundes- und DDR-Bürger:innen. Ein gesamtdeutsches Kaleidoskop.
Zur Ausstellung wird der gleichnamige Katalog im Kehrer-Verlag erscheinen.

Eröffnung: 20.6.26, 18:30 Uhr

Laufzeit: 21.6. bis 20.9.26

Ort: Kunstmuseum Ahrenshoop, Ostseebad Ahrenshoop

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Foto: Sibylle Bergemann/OSTKREUZ


A. Hauschild & U. Mahler · Ausstellung in Eisenhüttenstadt

Die Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografie der späten DDR und frühen 1990er Jahre“ ist nach Potsdam nun ab Ende Juni im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt zu sehen. Sie lädt mit Fotografien von 1983 bis 1995 dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken. Von Annette Hauschild und Ute Mahler werden mehrere Serien aus den 1980er und 1990er Jahren zu sehen sein.

Über die fünf Kapitel – Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt – kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten. Die vermittelten Lebensrealitäten machen Spannungen und Erschütterungen sichtbar, mit denen auch die heutige Gesellschaft umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in direktem Zusammenhang.

„Das Weite suchen“ ist eine Ausstellung des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und wurde kuratiert von Dr. Isabel Enzenbach und Dr. Anja Tack.

Laufzeit: 28.6. bis 4.10.26

Ort: Museum Utopie und Alltag, Eisenhüttenstadt

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Foto: Ute Mahler/OSTKREUZ


Tamara Eckhardt · Gruppenausstellung in Arles

Die Gruppenausstellung „Lines of Relation“, organisiert von FREELENS & Hamburg Portfolio Review, ist während der Rencontres d’Arles im Fotohaus Arles in der Fondation Manuel Riviera-Ortiz (MRO) zu sehen. Sechs künstlerische Positionen beleuchten die Familie als soziale und emotionale Grundlage – einen Raum der Intimität, Fürsorge und Zugehörigkeit, aber auch von Macht, Schweigen und Prägung.

Tamara Eckhardt ist in dieser Ausstellung mit ihrer Arbeit „4 Blocks“ vertreten. Diese gibt Einblicke in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke-Nord und wird nun erstmals ausgestellt. „4 Blocks“ entstand mit Unterstützung des Emscher Bilder Förderpreises, mit dem Tamara Eckhardt 2024 ausgezeichnet wurde.

Laufzeit: 6.7. bis 4.10.26

Ort: Fondation Manuel Riviera-Ortiz, Arles

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Jörg Brüggemann · Book Awards in Arles

Jörg Brüggemanns Buch „Tres Viajes“ wurde erfreulicherweise in der Kategorie „Authors‘ Books“ in die Shortlist der Book Awards der Rencontres de la Photographie in Arles aufgenommen. Das Buch wurde von Lamm/Kirchgestaltet und ist in Deutschland bei Hartmann Books erschienen, in Frankreich wurde es vom publiziert „Atelier EXB“.

Die für die Shortlist ausgewählten Publikationen sind über die Dauer des Festivals in der Ausstellungshalle „La Mécanique Générale“ einsehbar. Die Jury der Book Awards wird zum Beginn des Festivals tagen und die jeweiligen Gewinner:innen der drei Kategorien am Abend des 7. Juli im Théâtre Antique bekannt geben. 

Datum: 7.7.26

Ort: La Mécanique Générale und Théâtre Antique, Arles

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Jordis Antonia Schlösser · Workshop in Monschau

Als Auftakt für das Fotografie-Festival 2027 der StädteRegion Aachen leitet Jordis Antonia Schlösser im Fotografie-Forum in Monschau einen Workshop an, der sich an Fotograf:innen richtet, die sich für Open Calls, Wettbewerbe und Ausschreibungen bewerben möchten. 

Wie kann eine künstlerische Arbeit am besten präsentiert werden, welche Werke eignen sich für die verschiedenen Ausschreibungen und ein begleitendes Konzept? Der Workshop setzt hier an und dient als Vorbereitung für eine Bewerbung für das kommende Fotografie-Festival der StädteRegion Aachen in 2027. 

Jordis Antonia Schlösser ist seit 1997 Mitglied von OSTKREUZ. In ihren vielfach ausgezeichneten Arbeiten, darunter ein World Press Photo Award und der Hansel-Mieth-Preis, setzt sie sich vor allem mit gesellschaftlichen Themen und dem Wandel von Lebensräumen auseinander. 

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter info(at)kuk-monschau.de ist erforderlich.

Datum: 11.7.26, 11-17 Uhr

Ort: Fotografie-Forum, Monschau

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Sibylle Bergemann · Gruppenausstellung in Wien

Sibylle Bergemann ist in der von Thomas Demand kuratierten Ausstellung „Passants parmi les pierres“ im fjk3 – Raum für zeitgenössische Kunst in Wien vertreten. Diese kreist um Bilder, die nicht einfach zeigen, sondern die Wirklichkeit, auf die sie verweisen, zugleich hervorbringen: Wahrnehmung als Konstruktion, Erinnerung als Montage, das Bild als Form von Geschichte. 

Die Ausstellung versammelt 27 Positionen aus Fotografie, Film und Skulptur. Sie alle bewegen sich zwischen Reportage und Rekonstruktion, zwischen beobachtetem Moment und inszeniertem Bild, zwischen historischem Ereignis und seiner Darstellung. Die Arbeiten teilen Aspekte des Bildaufbaus, der räumlichen Setzung und in vielen Fällen auch die scheinbar beiläufige, fast unbemerkte Präsenz der Kamera. Häufig erscheinen Figuren vor Architektur, oft von der Kamera abgewandt. Sie legen eine Beziehung zu den sie umgebenden Räumen nahe, die sich bei näherem Hinsehen jedoch eher als Vermutung, denn als gesicherter Zusammenhang erweist. 

Laufzeit: bis 20.9.26

Ort: fjk3 – Raum für zeitgenössische Kunst, Wien

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Ute Mahler · Gruppenausstellung in Köln

Ute Mahler ist in der Sammlungsausstellung „Zweimal Deutschland um 1980“ im Museum Ludwig mit Porträtfotografien vertreten. Diese zeigt eine Auswahl von Fotografien aus Ost- und Westdeutschland, die um das Jahr 1980 entstanden sind. Die Arbeiten von insgesamt sieben Fotograf:innen geben Einblicke in gesellschaftliche und alltägliche Lebenswelten beider deutscher Staaten, die von unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Systemen geprägt waren.

Weitere, in der Ausstellung vertretene Fotograf:innen sind Derek Bennett, Christiane Eisler, Karl Kugel, Henry Maitek, Evelyn Richter und Erasmus Schröter.

Laufzeit: 18.4. bis 11.10.26

Ort: Sammlung Fotografie, Museum Ludwig, Köln

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U. Mahler & W. Mahler · Einzelausstellung in Frankfurt a. M.

Die Galerie Peter Sillem in Frankfurt präsentiert in Kooperation mit der Galerie Springer Berlin Ute Mahler und Werner Mahlers erste, unter gemeinsamer Autorenschaft realisierte Arbeit, die „Monalisen der Vorstädte“ (2008– 2010), in einer Einzelausstellung.

Ausgehend von Leonardo da Vincis Porträt begegneten die Mahlers in den Vorstädten von Reykjavik, Liverpool, Minsk, Berlin und Florenz jungen Frauen auf der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und ihrem Platz in der Welt. In einer bewusst reduzierten, klassischen Bildsprache halten die Schwarzweiß-Porträts einen Moment des Dazwischen fest – einen Zustand, in dem alles noch möglich scheint.

Eröffnung: 24.4.26, 18 Uhr in Anwesenheit von Ute Mahler & Werner Mahler

Laufzeit: 25.4. bis 6.6.26

Ort: Galerie Peter Sillem, Frankfurt

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Ute Mahler & Werner Mahler · Einzelausstellung in Portugal

Das Goethe-Institut Lissabon präsentiert mit „Lissabon ’87/88 – Stadtfotografien von Ute Mahler und Werner Mahler“ eine Open Air-Ausstellung auf der Praça dos Restauradores, im Zentrum der portugiesischen Hauptstadt.

1987 und 1988 unternahmen Ute Mahler und Werner Mahler gemeinsam mit dem Autor Wolfgang Kil zwei Reisen nach Lissabon, um die Stadt und ihre Menschen für ein Reisebuchprojekt des Leipziger Brockhaus Verlages zu fotografieren und zu beschreiben. Es war für die damals in der DDR schon bekannten Fotograf:innen eine seltene Gelegenheit, einen Blick vor den Eisernen Vorhang werfen zu können. Zwei Jahre später fiel die Berliner Mauer, die DDR wurde aufgelöst, und das Buchvorhaben gerat in Vergessenheit. Die Fotografien und Kontaktabzüge wurden erst 2021 wiederentdeckt und ein Jahr später im Verlag Hartmann Books veröffentlicht.

Das von den Mahlers vor fast 40 Jahren eingefangene Porträt Lissabons zeigt eine Gesellschaft im Wandel – eine Sichtweise, die heute neue Resonanz erhält. 

Eröffnung: 4.5.26, 18 Uhr in Anwesenheit von Ute Mahler & Werner Mahler

Laufzeit: 4. bis 29.5.26

Ort: Praça dos Restauradores, Lissabon

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Sibylle Fendt · Einzelausstellung in Kassel

Die Sonderausstellung „dazwischen. Du, das Leben und die Endlichkeit“ im Museum für Sepulkralkultur in Kassel gestaltet sich fortlaufend neu und bietet darüber Raum für verschiedene künstlerische Positionen.  

Ab Anfang Mai ist in diesem Rahmen Sibylle Fendts Arbeit „Bevor es so weit ist“ in einer Einzelausstellung zu sehen, die sich Menschen widmet, die in absehbarer Zeit zuhause sterben werden, bzw. die als „austherapiert“ gelten. Sibylle Fendt hat über einen Zeitraum von achtzehn Monaten siebzehn Menschen kennengelernt und deren letzte Lebensphase mit der Kamera begleitet: Menschen, die sich entschieden haben, zu Hause zu sterben – in vertrauter Umgebung, im Beisein bekannter Gesichter.

Sterben ist ein (Tabu-)Thema, mit dem sich jede:r einzelne irgendwann auseinandersetzen muss. Sibylle Fendt zeigt mit dieser Arbeit einen Abschnitt des Lebens, den viele Menschen so lange wie möglich ausklammern möchten. Ihre sozial engagierte Fotografie legt den Finger auf eine empfindliche Stelle – doch muss dort überhaupt eine Wunde sein?

Das gleichnamige Buch ist 2025 im Kehrer Verlag erschienen.

Eröffnung: 6.5.26, 19 Uhr

Laufzeit: 7.5. bis 1.11.26

Ort: Museum für Sepulkralkultur, Kassel

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Sebastian Wells · Panel-Diskussion in Chemnitz

Gemeinsam mit dem Ukrainian Decolonial Glossary, der Pochen Biennale und dem Solomiya Magazin hat Sebastian Wells das Programm des Panels „Von Brandmauern und Grabenkämpfen / Breaking the Deadlock“ mit organisiert. Dieses ist Teil des diesjährigen Pochen-Symposiums „Erbengemeinschaft?“.

Das Symposium besteht aus einer alternativen Stadtführung durch Chemnitz, einem Workshop und einer Podiumsdiskussion mit Roman Horbyk (Zürich), Dariia Kuzmych (Kyjiw) und Dr. Piotr Kocyba (Leipzig), das sich mit der zunehmenden politischen Blockade in ganz Europa befasst. Indem die Diskussion Perspektiven aus Kontexten wie dem russisch-ukrainischen Krieg und der deutschen Politik zusammenführt, betrachtet sie die Blockade als Raum für kritische Reflexionen.

Datum: 10.5.26, 17:30 bis 19 Uhr 

Ort: Momentum, Am Rathaus 8, Chemnitz

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