Anne Schönharting · Ausstellung in Berlin

Anne Schönharting hat über zehn Jahre Menschen in ihren Wohnungen in Berlin-Charlottenburg fotografiert. Die Bilder ihrer Serie HABITAT, deren Titel einen Lebensraum bezeichnet, sind Interieurs, Porträts, Stillleben, Inszenierungen der Fotografin und zugleich Dokumentation: Gesten, Haltungen, Gegenstände und Ausstattungen der Wohnräume sind Ausdruck des gesellschaftlichen Status und persönlichen Selbstverständnisses der Porträtierten. Die Fotografin, deren Auge an den Alten Meistern geschult ist, ließ sich unvoreingenommen und mit Freude auf diesen ganz eigenen Kosmos ein. Durch ihre feinen Bildkompositionen scheint zugleich die Vorstellung eines vergangenen, großbürgerlichen Charlottenburgs durchzuschimmern.

Die Fotografien von Anne Schönharting gehen nun in der Villa Oppenheim einen Dialog mit der historischen Kunstsammlung Charlottenburg und ihren Werken des 19. Jahrhunderts und der Berliner Secession ein. Wohlstand und Geltungsbedürfnis hatten Anfang des 20. Jahrhunderts eine städtische Sammlungspolitik begünstigt. Aus beiden Bildwelten lässt sich das Bedürfnis ablesen, sich in und mit Bildern zu repräsentieren. Malerei und Fotografie teilen sich Fragen der Darstellung: Komposition, Lichtstimmung und Materialität sind, heute wie vor hundert Jahren, mit Bedacht gesetzte bildnerische Mittel. Pelz und Pinselführung, Kurioses und Kostbarkeiten, Figuren und Farbgebung – der Dialog zwischen den Gemälden und den Fotografien eröffnet eine Vielzahl an Bezügen.

Eröffnung: Mittwoch, 8. Februar 2023, 18.30 Uhr

9. Februar 2023 bis 21. Mai 2023

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Johanna-Maria Fritz · Einzelausstellung in Aachen

Die Artco Gallery in Aachen zeigt die Einzelausstellung "Im Garten ein Grab“ von Johanna Maria Fritz. Die dort gezeigten Arbeiten sind in den ersten Kriegsmonaten in der Kyjiw Region, in Irpin und Butscha entstanden. Seit Anfang November ist Johanna wieder in der Ukraine unterwegs, um die Folgen des Krieges zu dokumentieren, zuletzt im Donbas und zum Jahreswechsel in Kyjiw.

Eröffnung: 17. Januar um 18 Uhr

Laufzeit: 18.01- 25.02.23

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Espen Eichhöfer · Gruppenausstellung in Warnemünde

Das Edvard-Munch-Haus Warnemünde zeigt in der Gruppenausstellung „nowhere - on persons and landscapes“ Arbeiten von acht norwegischen und deutschen Fotograf:innen, darunter Espen Eichhöfer. Der deutsch-norwegische Fotograf Espen Eichhöfer thematisiert in seiner Serie „Papa, Gerd, und der Nordmann“ sein persönliches Verständnis von Heimat, indem er sich seiner norwegischen Familie und dem in den norwegischen Wäldern abgelegenen Geburtsort zuwendet. Die Einzelbilder verdichten sich zu einer Erzählung über das Erleben der eigenen Herkunft und spiegeln seine Zweifel am konsistenten Heimatbegriff wider.

Datum Eröffnung: 17.12.22, 19 Uhr

Laufzeit: 18.12.22 bis 19.2.23

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Tobias Kruse · Einzelausstellung in Berlin

Die ARTCO-Gallery präsentiert Tobias Kruses Einzelausstellung „Deponie“ in neuen Räumen in Berlin-Schöneberg. Für diese Arbeit begab sich der Fotograf auf die Suche nach den Spuren und Narben einer Zeit, die bis heute ihre Schatten auf die Gegenwart wirft: die Jahre nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland. Tobias Kruses Arbeit „Deponie“ entstand im Rahmen des „recommended Olympus Fellowship“ Programms und wurde im Haus der Photographie der Deichtorhallen in Hamburg, dem Fotografie Forum Frankfurt und im FOAM Amsterdam ausgestellt. Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog im Verlag spectorbooks . Im Rahmen der Ausstellung findet ein moderiertes Künstlergespräch mit Book signing statt.

Eröffnung: 15.12.22, 18 Uhr

Künstlergespräch mit Book signing: 17.12.22, 17 Uhr

Laufzeit: 16.12.22 bis 28.1.23

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Anne Schönharting · Finissage Einzelausstellung in Berlin

Noch bis Sonntag, den 11. Dezember ist Anne Schönhartings Einzelausstellung „Habitat“ im Haus am Kleistpark in Berlin-Schöneberg zu sehen, für die sie über zehn Jahre lang Menschen in ihren Charlottenburger Wohnungen portraitiert. Zur Finissage wird es einen Ausstellungsrundgang mit Anne Schönharting und Barbara Esch Marowski, der Leiterin der Kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg, geben.

Datum: 11.12.22, 16 Uhr

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Die Mahlers · Book Signing und Gespräch in Berlin

Ute Mahler & Werner Mahler stellen ihr neues Buch „Lissabon 87/88“ in der Galerie Springer in der Fasanenstraße vor, das kürzlich im Verlag Hartmann Books erschienen ist und von Florian Lamm gestaltet wurde. 1987 und 1988 reisten die Mahlers zusammen mit dem Autor Wolfgang Kil nach Lissabon, um die Stadt und ihre Menschen für ein Buchprojekt des Leipziger Brockhaus Verlages zu fotografieren und zu beschreiben. Es war für die damals in der DDR bekannten Fotograf:innen eine seltene Gelegenheit, einen Blick vor den Eisernen Vorhang werfen zu können. Doch das für 1989 geplante Buch konnte nicht mehr erscheinen, die Bilder und Kontaktbögen verschwanden für Jahre in einem Archiv, aus dem sie erst 2021 wieder auftauchten. Bei der Sichtung dieser Fotos stellte sich heraus, dass „Lissabon“ eigentlich das erste gemeinsame Projekt der Mahlers war, lange bevor sie sich erstmals bewusst für eine Co-Autorenschaft entscheiden sollten. Das Buch zeigt schwarz-weiße Straßenfotografien im besten Sinne, entstanden beim Flanieren in der unbekannten, für die kleine Reisegruppe faszinierenden Stadt.

Datum: 8.12.22, 19 Uhr

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Ostkreuz · Plakatausstellung in Partnerstädten

Noch bis zum 5.12. ist in Bergisch Gladbach, Borna und München unsere Plakatausstellung „Bilder aus der Partnerstadt“ im öffentlichen Raum zu sehen. Diese bringt Aufnahmen unserer Fotograf:innen Emile Ducke, Johanna-Maria Fritz, Mila Teshaieva und Sebastian Wells, die seit Ende Februar regelmäßig in der Ukraine das Kriegsgeschehen dokumentieren, in die deutschen Partnerstädte der Orte, an denen sie entstanden sind. So ist München die Partnerstadt von Kyjiw, Bergisch Gladbach die Partnerstadt von Butscha und Borna die Partnerstadt von Irpin. Zuvor waren die Plakate auch in Leipzig, Nürnberg, Memmingen und Freiburg zu sehen. Auf großformatigen Werbeflächen im Stadtraum präsentiert, hat die Ausstellung zum Ziel, auf die anhaltende Notlage der ukrainischen Bevölkerung aufmerksam zu machen und an die Solidarität der Bewohner:innen zu appellieren, sich in der Hilfe von Geflüchteten zu engagieren. Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Laufzeit: noch bis 5.12.22

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Linn Schröder · Gruppenausstellung in Erfurt

Linn Schröder ist mit Arbeiten ihrer in Dauer und Motiven unbegrenzt angelegten Serie „Ich denke auch Familienbilder“ in der international aufgestellten Gruppenausstellung „Family Affairs. Familie in der aktuellen Fotografie“ in der Kunsthalle Erfurt vertreten. In dieser von Ingo Taubhorn, Kurator des Hauses der Photographie / Deichtorhallen Hamburg, zusammengestellten Ausstellung greifen mehr als 20 fotografische Positionen das Thema „Familie“ auf. In Hamburg war die Ausstellung coronabedingt nur kurze Zeit zu sehen, in Erfurt als Folgestation wird sie über zwölf Wochen gezeigt.

Eröffnung: 2.12.22, 18 Uhr

Laufzeit: 3.12.22 bis 26.2.23

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„Bilder aus der Partnerstadt“ · Ausstellung

Vom 22.11. - 05.12.22 zeigt OSTKREUZ die Fotoausstellung „Bilder aus der Partnerstadt“ zum Krieg in der Ukraine. Die innovative Ausstellung im öffentlichen Raum findet in den sieben deutschen Partnerstädten der ukrainischen Orte statt, an denen die Fotografien entstanden sind.

In München, Leipzig, Nürnberg, Freiburg, Bergisch Gladbach, Borna und Memmingen werden Werke der OSTKREUZ-Fotograf:innen Emile Ducke, Johanna Maria Fritz, Mila Teshaieva und Sebastian Wells an prägnanten, öffentlich sichtbaren Orten im jeweiligen Stadtgebiet präsentiert.

Die Bilder zeigen keine Grausamkeiten, sondern fangen das aktuelle Geschehen in den Partnerstädten ein, um auf die anhaltende Notlage der ukrainischen Bevölkerung aufmerksam zu machen. Die Ausstellung „Bilder aus der Partnerstadt“ wurde von der Agentur OSTKREUZ konzipiert und realisiert, die Finanzierung erfolgt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Tobias Kruse · Publikation und Einzelausstellung in Berlin

Nach Stationen in den Hamburger Deichtorhallen, im Fotografie Forum Frankfurt und im FOAM Amsterdam ist Tobias Kruses Arbeit „Deponie“ (2019/20) nun erstmals vollständig in Berlin zu sehen. Die Galerie Artco präsentiert die Serie ab 16. Dezember in ihren neuen Räumen in der Frobenstraße 1 in Berlin-Schöneberg. Ingo Taubhorn, Hauptkurator des Hauses der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg, schrieb anlässlich der Eröffnung in Hamburg: „Tobias Kruse verbindet die großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit mit einer seiner Bildsprache innewohnenden explosiven Poesie. In seiner neuen Werkgruppe »Deponie« zeigt er eine persönliche Annäherung an Ostdeutschland und findet in seinen Schwarzweiß-Bildern ein symbolisches Scharnier zwischen Vergangenheit und Gegenwart.“ Im Leipziger Verlag Spector Books erscheint außerdem eine umfangreiche Monografie. Die Veröffentlichung ist ebenfalls für Ende dieses Jahres geplant. 

Eröffnung: 15.12.2022, 19 Uhr 

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Jörg Brüggemann & die Mahlers · Ausstellung in Detmold

Das Lippische Landesmuseum in Detmold zeigt die Gruppenausstellung "Experiment HEIMAT“, in der Ute Mahler, Werner Mahler und Jörg Brüggemann vertreten sind. Diese fragt: Ist HEIMAT eine Emotion oder ein Ort? Eine Realität oder ein Ideal? Ist sie dort, wo wir geboren oder aufgewachsen sind? Oder hier, wo wir jetzt leben? Existiert sie vielleicht nicht (mehr)? Ist sie ein unausweichliches Schicksal oder etwas, das man sich selbst schafft? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich das Literatur- und Fotografie-Projekt „Experiment HEIMAT“ auseinandersetzt. Im Auftrag des Westfälischen Literaturbüros in Unna reisten international renommierte Autor:innen und Fotograf:innen an neun "heimatlich" konnotierte Orte in Westfalen und erforschten den schillernden und kontroversen Begriff der HEIMAT. Aus den Erlebnissen der Künstler:innen auf ihren Reisen und den Eindrücken aus ihren Begegnungen mit den Menschen vor Ort entstand ein Kaleidoskop höchst unterschiedlicher literarischer und visueller Interpretationen des Themas HEIMAT. 

Laufzeit Ausstellung: 19.11. bis 11.12.2022 

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Ute Mahler & Werner Mahler · Buchvorstellung in Paris

1987 und 1988 unternahmen Ute Mahler und Werner Mahler zusammen mit dem Autor Wolfgang Kil zwei Reisen nach Lissabon, um dort für ein Buchprojekt des Leipziger Brockhaus Verlages zu fotografieren. Für die damals in der DDR schon bekannten Fotograf:innen war es eine seltene Gelegenheit, einen Blick vor den Eisernen Vorhang werfen zu können. Doch das für 1989 geplante Buch konnte nicht (mehr) erscheinen, wie auch so viele andere Buchprojekte aus der Zeit kurz vor dem Mauerfall. Die Bilder und Kontaktbögen verschwanden und tauchten erst 2021 wieder auf. Bei der Sichtung der Fotografien wurde klar, dass Lissabon als das erste gemeinsame Projekt der Mahlers angesehen werden kann, lange bevor sie sich erstmals bewusst für eine Co-Autorenschaft entschieden. Trotzdem ist die gemeinsame Handschrift, die sich in den Monalisen der Vorstädte, Seltsamen Tagen, der Kleinstadt und den Strömen entwickelte, schon klar zu erkennen. Es sind schwarz-weiße Straßenfotografien im besten Sinne. Lissabon ’87/88 ist ein kleines, von Florian Lamm sorgfältig gestaltetes Buch, das im Verlag Hartmann Books erscheint. Es wird im November auf der Paris Photo am Stand des Verlages erstmalig vorgestellt 

Paris Photo: 10.-13.11.2022 

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Mila Teshaieva · Filmpremiere in Amsterdam

Wir freuen uns sehr, dass Mila Teshaievas erster Dokumentarfilm "When Spring came to Bucha“ vom 35. International Documentary Film Festival Amsterdam (IDFA) für die Kategorie ‚Luminuos‘ ausgewählt wurde, um im Rahmen des Festivals uraufgeführt zu werden. Der Film, bei dem Mila Teshaieva und Marcus Lenz zusammen Regie führten, zeigt die drei ukrainischen Kleinstädte Borodjanka, Butscha und Irpin, die die Russische Armee auf ihrem Eroberungsfeldzug in Richtung Kyiv wochenlang besetzt hielt. Direkt nachdem die russischen Truppen nach einem Monat schwerster Kämpfe zurückgeschlagen wurden, waren Mila Teshaieva und Marcus Lenz vor Ort. Sie begleiteten die Menschen, während diese sich aus den noch rauchenden Ruinen wieder aufrichteten, hörten ihnen zu und gaben ihnen eine Stimme. Das IDFA findet seit 1988 jährlich in Amsterdam statt und gilt als weltweit größtes Filmfestival für Dokumentarfilme. 

Laufzeit Festival: 9.-20.11.2022 

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Anne Schönharting · Vortrag in Bremen

Anne Schönharting hält einen Vortrag auf einer Tagung an der Uni Bremen zu ihrem Buch und Projekt „Das Erbe“ zum Thema: Das Jagdzimmer. Die Tagung lenkt den Blick auf exemplarische Räume und räumlich konzipierte Imaginationen des Jagdlichen sowie deren koloniale, soziale und geschlechtliche Implikationen. Was in anderen Familien das Gästezimmer ist, wurde in Anne Schönhartings Familie das »Afrikazimmer« genannt. Vier Generationen lang war das »Afrikazimmer« der Ort für die Sammlung des Urgroßvaters Willy Klare. Mit ihren eigenen Bildern und Reproduktionen der ererbten Artefakte und Fotografien begibt sich Anne Schönharting auf eine assoziative Reise in eine ihr unbekannte Historie und tritt bewusst ein in einen persönlichen Dialog mit der Vergangenheit ihrer Familie, mit der deutschen und europäischen Geschichte und der ganz privaten, als auch gesellschaftlichen kolonialen Verantwortung. 

Vortrag: 4.11.2022 um 20.00 Uhr 

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Mila Teshaieva und Sebastian Wells · Online Artist Talk

Im Rahmen der Ausstellung „The New Abnormal“ , die aktuell und noch bis 6. November in den Deichtorhallen in Hamburg zu sehen ist, diskutiert Sebastian Wells, OSTKREUZ-Fotograf und Herausgeber des Magazins soлomiya, mit seinen Fotograf:innen-Kolleg:innen Mila Teshaieva und Daniil Russov zum Thema „Into endlessness – Photographic reflections on the war in Ukraine“. „Es geht nicht um Fotografie, es geht um mich, meinen Ort, meine Geschichte und die Geschichte der ganzen Welt, die sich gerade hier abspielt“, schrieb Mila Teshaieva am 3. März 2022, kurz nach Beginn der russischen Invasion, als ersten Eintrag in ihr Ukrainisches Kriegstagebuch zu ihrer gleichnamigen Arbeit „Ukrainian Diary“. Wie reagiert man als Fotograf:in in der Ukraine, wenn plötzlich ein für viele unvorstellbarer Krieg beginnt? Welchen Sinn sieht man noch in der Fotografie, wenn enge Freund:innen plötzlich Opfer von Raketenangriffen werden? Diese und weitere Fragen stellt Sebastian Wells seinen Kolleg:innen bei dem Artist-Talk, der auf Englisch geführt wurde und jetzt online über Youtube zur Verfügung steht. 

Link Online Artist-Talk hier.


Annette Hauschild & Jordis A. Schlösser · Ausstellung in Berlin

In der Doppelausstellung "no place called home" treten die Arbeiten von Annette Hauschild und Jordis Antonia Schlösser in Dialog. Beide thematisieren ein aktuelles Thema: den Verlust von Heimat. In „Hit the Road Jack“ thematisiert Annette Hauschild die jahrhundertealte Ausgrenzung der Roma in Europa. Jordis Antonia Schlössers Arbeit "Vor dem Verschwinden“ erzählt über einen Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten von der Zerstörung der Dörfer im rheinischen Braunkohletagebaugebiet. 

Eröffnung: 17.11.2022, 19 Uhr 
Fotogalerie Friedrichshain, Berlin 

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Ina Schoenenburg · Ausstellung in Berlin und Poznań, Polen

Das Ausstellungsprojekt „Grenzen-Granice“ setzt sich mit der Bedeutung von „Grenze“ im weitesten Sinne des Wortes auseinander: Grenze als eine Trennlinie, die jemanden oder etwas von einander trennt, moralisch-ethische Verbote oder Sprachbarrieren, Grenzen im Sinne physischer, psychischer Kapazitäten, etc. Ina Schoenenburg ist in dieser Gruppenausstellung neben deutschen, polnischen und ukrainischen Künstler*innen mit ihrer Arbeit „Związki“ (dt. Verbindungen) vertreten, die sie seit 2016 auf beiden Seiten des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder realisiert. Die Ausstellung wird sowohl in Poznań im Jeżyckie Centrum Kultury als auch in der St. Thomas-Kirche am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg präsentiert. 

Eröffnung Poznań: 22.10.2022 

Eröffnung Berlin: 17.11.2022 

Laufzeit Berlin: 18.11. bis 4.12.2022 

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Anne Schönharting · Publikation und Ausstellung in Berlin

Über den Zeitraum von 10 Jahren hat Anne Schönharting Menschen in ihren Wohnungen in Berlin-Charlottenburg fotografiert. Das Haus am Kleistpark präsentiert in der Einzelausstellung „Habitat“ ihre subtil komponierten Porträtaufnahmen. Diese zeigen ihre Protagonist*innen und deren Wohnungen in wundersamen, manchmal nahezu filmisch anmutenden Situationen. So ist es manchmal nur die Ansicht eines leeren Raumes, eines Fensters oder einer Tür, die von den Menschen und den Konstellationen ihres Zusammenlebens erzählt, die an diesem Ort leben. Die Wohnung wird in Anne Schönharting Fotografien zur individuellen Bühne, zum Ort der Selbstdarstellung wie der sozialen Positionsbestimmung. 

Begleitend zur Ausstellung erscheint am 13. Oktober das gleichnamige Buch im Verlag Hartmann Books mit einem Text der Kuratorin Inka Schube. Im Rahmen der Ausstellung wird außerdem ein Editionsprint angeboten. 

Eröffnung: 13.10.2022, 19–22 Uhr 

Laufzeit Ausstellung: 14.10. bis 11.12.2022 


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Sebastian Wells · Gruppenausstellung in Berlin

Die Galerie Springer Berlin zeigt anläßlich des 10jährigen Jubiläums der Galerie eine Gruppenausstellung mit Arbeiten ausgewählter Künstler*innen. Sebastian Wells und der ukrainische Fotograf Vsevolod Kazarin sind im Rahmen dieser Ausstellung in einer einwöchigen Präsentation mit Arbeiten vertreten, die für ihr gemeinsames Magazin „soлomiya“ in der Ukraine entstanden sind. Bei einer Podiumsdiskussion im Oktober werden Sebastian Wells und Vsevolod Kazarin über ihr Magazin und die gemeinsame Arbeit sprechen. Das „soлomiya“ Magazin kann über den OSTKREUZ-Shop bestellt werden. 

Podiumsdiskussion: 12.10.2022, 19 Uhr 

Laufzeit: 11.10. bis 15.10.2022 

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Werner & Ute Mahler · Gruppenausstellung in Helmond, NL

Das Museum Helmond zeigt mit der von David Campany kuratierten Ausstellung „Walker Evans Revisited“ verschiedene Arten von Umgangsweisen zeitgenössischer Künstler*innen und Fotograf*innen mit Walker Evans’ Werk, die von Aneignung und Collage bis hin zu Neubetrachtung und Hommage reichen. Ute Mahler und Werner Mahler sind in der Gruppenausstellung mit ihrer Serie „Kleinstadt“ vertreten, für die sie ab 2015 bis 2018 das gesamte Bundesgebiet mehrfach bereisten. Sie begaben sich dabei auf die Suche nach Bildern, die die Stimmung, das Lebensgefühl und den Geist von Kleinstädten in Deutschland widerspiegeln. 

Laufzeit Ausstellung: 11.10.2022 bis 5.3.2023 

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