Espen Eichhöfer · Gruppenausstellung in Rostock

Im Rahmen der REVIEW OSTSEE-BIENNALE der Kunsthalle Rostock ist Espen Eichhöfer mit seiner Arbeit „Papa, Gerd und der Nordmann“ in einer Ausstellung fotografischer Positionen aus Norwegen und Deutschland vertreten. Der Kunstverein zu Rostock als ein Satellitenstandort der Kunsthalle präsentiert in dieser Ausstellung Postionen von Espen Eichhöfer, Andrea Gjestvang, Patrick Hinz, Hans-Christian Schink und Edgar Zippel, denen gemein ist, dass sie in ihren Arbeiten den Begriff „Heimat“ künstlerisch reflektieren. 

Die Kunsthalle Rostock wurde nach drei Jahren umfassender Sanierung wiedereröffnet. Aus diesem Anlass wendet sie sich als ausrichtende Institution mit der REVIEW OSTSEE-BIENNALE einem Thema zu, das in ihrer Entstehungsgeschichte verankert ist: „Ein Ort der Biennale der Ostseeländer, Norwegens und Islands zu sein", zu deren Ausrichtung sie ursprünglich 1969 eingeweiht wurde. 

Eröffnung: 22.11.23, 19:30 Uhr 

Laufzeit: 23.11.23 bis 14.1.24  

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Stephanie Steinkopf · Einzelausstellung in Eberswalde

Stephanie Steinkopfs in Brandenburg entstandene Arbeit „Manhattan– Straße der Jugend“ wird als nächstes in der Galerie Fenster in Eberswalde zu sehen sein. Im größten Neubaugebiet der Stadt, dem Brandenburgischen Viertel, das von 1977–89 erbaut wurde, präsentiert die Galerie Fenster Steinkopfs Serie, die vor mehr als 10 Jahren ebenfalls in einem Neubaugebiet am Rande eines brandenburgischen Dorfes entstanden ist. 

„Manhattan“ – so nennen die Bewohner des Dorfes zwei Plattenbauten bereits seit Jahrzehnten. Seit der Wende sind von den insgesamt 40 Wohnungen nur noch 12 bewohnt, ein Block steht komplett leer. Stephanie Steinkopfs Arbeit hat an Aktualität nicht verloren und zeigt die stete Entwicklung gesellschaftlicher Spaltung, die in vielen dörflichen Regionen Ost- und Westdeutschlands gegenwärtig zutage tritt. 

Eröffnung in Anwesenheit der Fotografin: 30.11.23, 17 Uhr 

Laufzeit: 1.12.23 bis 18.2.24  

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Sibylle Fendt · Publikation

Sibylle Fendts in 2015 und 2016 realisiertes fotografisches Projekt „Reise durch deutsches Flüchtlingskrisenland“ erscheint im September als Teil der 88-seitigen Publikation „Devenir invisible - Unsichtbar Werden" im französischen Verlag „Nouveau Palais“. In der Kombination von Fotografien und philosophischen Essays (deutsch/französisch) wird in diesem Buch die Darstellung von Flüchtlingen in einer Zeit, in der Flüchtlinge in Europa zwischen einer Politik der „Rückkehr" und der Machtübernahme rechtsextremer Regierungen gefangen sind, untersucht. Vorbestellungen des Buches sind ab sofort möglich.

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Espen Eichhöfer · Einzelausstellung in Essen

Im Ausstellungsraum Rundeindicker der Zeche Zollverein in Essen wird im Oktober die Ausstellung „Die Wanderung“ von Espen Eichhöfer zu sehen sein. Das fotografische Langzeitprojekt zeigt Bilder einer Wanderung durch das Ruhrgebiet. Diese thematisieren die Herkunft, Zugehörigkeit und die heutige Beziehung zu Orten, die einmal für den Fotografen zentral gewesen sind. „Als ich Moers mit leichtem Gepäck auf dem Rücken in Richtung Osten verliess, wusste ich nicht, wo ich die nächste Nacht verbringen würde. Auf der anderen Seite des Flusses ist Duisburg-Hauptbahnhof der letzte mir vertraute Ort. Mein Leben lang bin ich hier losgefahren oder angekommen. Die notdürftig mit Klebeband reparierte Glasfassade am Gleis 12 war ein Anblick, der mich über Jahre hinweg verabschiedete und empfing. Würde sich das Gefühl der Zugehörigkeit, einst zweifellos stark vorhanden, beim Gehen wieder einstellen?“, so Eichhöfer über seine Arbeit. Seit 20 Jahren lebt er nicht mehr im Ruhrgebiet, 10 Tage lang ist er für diese Arbeit von Moers bis Bochum-Langendreer zu Fuss unterwegs gewesen.


Eröffnung: 29.10.23, 12:00 Uhr
Laufzeit: 29.10.23 bis 17.3.24 
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Frank Schinski · Gruppenausstellung in Hannover

In den letzten Jahren hat Frank Schinski an seinem freien Projekt „Aiming High“ gearbeitet. Dafür ist er in verschiedene Länder Europas gereist und hat unterschiedliche Bewerbungsprozesse begleitet und dokumentiert. Bei Bewerbungsgesprächen, Castings und Assessment-Centern hat Schinski die Beteiligten dabei beobachtet, wie sie in eine scheinbar fest definierte Choreografie imaginärer Erwartungen geraten. Ein Auszug dieser Arbeit ist aktuell Teil der 90. Herbstausstellung im Kunstverein Hannover und noch bis Ende Oktober zu sehen.

Laufzeit: bis 22.10.23
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Anne Schönharting · Einzelausstellung in Bordeaux

Das Goethe-Institut Bordeaux zeigt in seinen schönen Räumen im Institutsgebäude am Jardin Public die Ausstellung „Habitat“ von Anne Schönharting. Für diese Serie fotografierte sie über zehn Jahre Menschen in ihren Wohnungen in Berlin-Charlottenburg. Die Aufnahmen sind Interieurs, Porträts, Stillleben, Inszenierungen der Fotografin und zugleich Dokumentation einer Lebenswelt: Gesten, Haltungen, Gegenstände und Ausstattungen der Wohnräume sind Ausdruck des gesellschaftlichen Status und persönlichen Selbstverständnisses der Porträtierten. Anne Schönharting wird zur Vernissage anwesend sein und das begleitende, gleichnamige Buch, erschienen im Verlag Hartmann books, signieren.

Eröffnung: 30.9.23, 15:30 Uhr
Laufzeit: 1.10.23 bis 9.2.24
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Ute & Werner Mahler · Ausstellung in Werben an der Elbe

In der kleinen Hansestadt Werben präsentieren Ute Mahler und Werner Mahler ihre im Sommer 2020 für das FAZ-Magazin realisierten Modeaufnahmen in einer Ausstellung mit dem poetischen Titel „Diese Tage am Fluss“. Nach drei Jahrzehnten haben sie erstmals wieder Mode fotografiert – mit ihrer Grossbildkamera – und zeigen die Schwarzweißaufnahmen nun dort, wo sie entstanden sind: in Werben an der Elbe. Unter den Modellen, die von den beiden für die Modebilder persönlich ausgewählt worden sind, sind neben den eigenen Enkelkindern auch die Kinder ihrer ehemaligen Modelle und aus dem Freundeskreis vertreten.
Die Ausstellung kann täglich in der sogenannten Salzkirche, der Kapelle St. Spiritus, besichtigt werden.

Laufzeit: bis 16.9.23
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Ute & Werner Mahler · Artist Talk und Ausstellung in Wien

Im Rahmen des internationalen Galerienfestivals „Curated by The Neutral“präsentiert die Galerie Crone Wien die Ausstellung „Das Dorf" mit Arbeiten von Ludwig Schirmer, Werner Mahler und Ute Mahler. Der Titel „Das Dorf“ bezieht sich auf das thüringische Dorf Berka, aus dem Ute Mahler stammt und das sowohl sie selbst, als auch ihr Vater Ludwig Schirmer – seines Zeichens ebenfalls Fotograf – und Werner Mahler über mehrere Dekaden fotografiert haben. Die Ausstellung wird von Ingo Taubhorn kuratiert. Ende September wird es ein Künstler:innengespräch mit Ute Mahler, Werner Mahler und Ingo Taubhorn geben, moderiert von Markus Peichl.

Eröffnung: 8.9.23, 12-19 Uhr sowie 9.9.23, 12-17 Uhr
Laufzeit: 8.9. bis 4.11.23 
Künstler:innengespräch: 28.9.23, 19 Uhr 
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Emile Ducke & Johanna-Maria Fritz · Ausstellung in Steglitz

Im Rahmen der Initiative „Draussenstadt“ zeigen wir über den Monat September bis in den Oktober hinein die Open Air-Fotoausstellung „Bilder aus der Partnerstadt Charkiw“ mit Bildern von Emile Ducke und Johanna-Maria Fritz am Zaun des Charkiw Parks in Berlin-Steglitz.
Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist seit 1990 über eine Kommunalpartnerschaft mit Charkiw verbunden. Die ukrainische Partnerstadt ist seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine immer wieder schweren Angriffen ausgesetzt. Johanna-Maria Fritz und Emile Ducke, beide Jahrgang 1994, haben sich seit Beginn des Krieges wiederholt in die Ukraine begeben und unabhängig voneinander auch in Charkiw fotografiert. Sie dokumentieren das Kriegsgeschehen sowie das zunehmende Leid der Menschen, die Zerstörung der Städte und die Solidarität der Menschen untereinander und halten es als Zeug:innen mit ihren Kameras in eindringlichen und bewegenden Bildern fest. 

Wir laden Sie herzlich zu der Eröffnung der Ausstellung in den Charkiw Park ein! Diese wird am 1. September, dem Antikriegstag und Weltfriedenstag, stattfinden. Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Steglitz, Cerstin Richter-Kotowski wird ein Grußwort sprechen, unser Fotograf Emile Ducke wird anwesend sein.

Die Ausstellung wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. Wir danken dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin für die freundliche Unterstützung.

Eröffnung: 1.9.23, 19 Uhr
Laufzeit: 2.9. bis 4.10.23
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Sebastian Wells · Podiumsdiskussion in Hamburg

Im Rahmen des diesjährigen Independent Publishing Festivals „Indiecon“ im Hamburger Oberhafen nimmt Sebastian Wells mit dem deutsch-ukrainischen Team seines soлomiya Magazins an der Podiumsdiskussion „Publishing Despite the War“ teil. Im Mittelpunkt dieser steht die Frage, welchen Beitrag ein kleines, unabhängiges Magazin zu den Kriegsanstrengungen der Ukraine leisten kann. Neben Sebastian Wells sprechen Vsevolod Kazarin, Andrii Ushytskyi, Ivanna Kozachenko vom soлomiya Magazin sowie Peter Bünnagel und Anne-Lene Proff vom Berliner Kollektiv Scrollan darüber, warum sie ihr Magazin als Reaktion auf die russische Invasion ins Leben gerufen haben, wie die Reaktionen im In- und Ausland ausgefallen sind und wie sich ihre Aufgabe verändert hat, seit der Krieg in sein zweites Jahr geht. Steven Watson des unabhängigen britischen Magazins Stack übernimmt die Moderation.

Die zweite Ausgabe des soлomiya Magazins kann über den OSTKREUZ Shop bestellt werden. 

Datum Podiumsdiskussion: 1.9.23, 18 Uhr
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Ute Mahler & Werner Mahler · Künstler:innengespräch in Jena

Im Rahmen der von Petra Göllnitz kuratierten Ausstellung „Der große Schwof. Feste feiern im Osten“ in der Kunstsammlung Jena, findet ein Künstler:innengespräch mit Ute Mahler und Werner Mahler unter dem Titel „Von kleinen Städten, schönen Frauen und dem Ende der Welt“ statt. In der Ausstellung sind rund 300 Arbeiten von insgesamt 31 Fotograf:innen zu sehen, neben Ute Mahler und Werner Mahler sind auch Sibylle Bergemann und Harald Hauswald vertreten. „Der große Schwof“ ist noch bis zum 15. Oktober in Jena zu sehen.

Datum Künstler:innengespräch: 31.8.23, 19 Uhr
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Tobias Kruse · Preisverleihung und Ausstellung in Potsdam

Wie bereits im letzten Newsletter vor der Sommerpause kurz erwähnt, wurde Tobias Kruse mit dem diesjährigen Lotto Brandenburg Kunstpreis Fotografie ausgezeichnet. Wir freuen uns, heute zur Preisverleihung und Ausstellungseröffnung nach Potsdam einladen zu können! Beides findet zeitgleich im Kunstraum Potsdam c/o Waschhaus in der Schiffbauergasse statt.
Tobias Kruses mit dem Kunstpreis ausgezeichnete Arbeit „Deponie“ wird dort bis Anfang September zu sehen sein, außerdem werden die Serien der Förderpreisträger:innen Anne Heinlein und Beatrice Schuett Moumdjian gezeigt.

Datum Preisverleihung und Eröffnung: 30.8.23, 19 Uhr
Laufzeit: 31.8. bis 8.9.23
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S. Bergemann, U. Mahler · Doppelausstellung in Aachen

Wir freuen uns sehr, mit der von uns konzipierten Ausstellung „Un visa pour Paris“ Teil des diesjährigen Programms des Fotografie-Festivals der StädteRegion Aachen unter dem Festivalthema „Allianzen“ zu sein. Gezeigt werden in der Burg Frankenberg in Aachen in den 1970er bis 1990er Jahren realisierte Schwarzweißaufnahmen unserer Gründer-Fotograf:innen Sibylle Bergemann und Ute Mahler. Beide konnten Ende der 1970er Jahre erstmalig und unabhängig voneinander über ein Visum nach Paris reisen. Jede hat dort das Leben in der „Sehnsuchts-Metropole“ auf besondere Weise mit der Kamera eingefangen.  

Laufzeit: 13.8. bis 10.9.23 

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Jordis A. Schlösser · Festivalbeteiligung in Eschweiler/Aachen

Das Fotografie-Festival der StädteRegion Aachen zeigt Jordis Antonia Schlössers Arbeit „Vor dem Verschwinden“ in der gleichnamigen Gruppenausstellung im Eschweiler Kunstverein. Ebenfalls in der Ausstellung mit Arbeiten vertreten, die sich mit der Thematik des Braunkohleabbaus auseinandersetzen, sind der Magnum-Fotograf Paulo Pellegrin sowie Ernesto Wawra und Joachim Maurer. Jordis Antonia Schlösser kehrte 2019 ins nordrhein-westfälische Garzweiler zurück, wo sie 17 Jahre zuvor im Rahmen eines Auftrags der Schweizer Tageszeitung NZZ beeindruckende Schwarzweißfotografien über die für den Tagebau Garzweiler II zum Verschwinden verurteilten Dörfer realisierte. Diese sind mittlerweile komplett der Braunkohle gewichen. Bei ihrer Wiederkehr vor vier Jahren dokumentierte sie alles, was wiederum in diesem Jahr – 2023 – verschwunden sein wird oder es bereits ist. 

Laufzeit: 13.8. bis 10.9.23 

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Sibylle Bergemann · Sammlungsausstellung in Berlin

Mit der Neupräsentation der Sammlung im Westflügel bietet der Hamburger Bahnhof ein vielstimmiges Panorama der Berliner Kunstszene und der Stadt an sich, von der Schwelle zur Maueröffnung bis in die Gegenwart. Mit der Sonderausstellung „Nationalgalerie. Eine Sammlung für das 21. Jahrhundert“ wird das Publikum eingeladen, gemeinsam über die Rolle von Kunst- und Kulturinstitutionen für Inklusion, Engagement und Wandel nachzudenken. In rund 80 Kunstwerken, darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, Skulpturen, Fotografien, Videos, spiegeln sich die gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Faktoren, welche die Stadt und die in ihr entstandenen künstlerische Praktiken geprägt haben. Sibylle Bergemann ist unter den 60 gezeigten Künstler:innen, weitere sind u.a. Rainer Fetting, Isa Genzken, Mona Hatoum, Emeka Ogboh, Anri Sala, Selma Selman, Isaac Chong Wai und Ruth Wolf-Rehfeldt. 

Laufzeit: bis auf Weiteres 

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Sibylle Fendt · Einzelausstellung in Berlin

Sibylle Fendt zeigt in dem Berliner Project Space LAGE EGAL [IN THE RACK ROOM] über die Dauer eines Monats eine Auswahl ihrer Künstler:innen-Porträts unter dem Titel „(Almost) Everyone Anyone“. Die Einzelausstellung blickt durch eine interkulturelle Linse auf Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Porträts. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht für die Fotografin, Persönlichkeiten und nicht Geschlechter zu zeigen. Meine Bilder zeigen Persönlichkeiten, nicht Geschlechter", sagt Fendt und bietet außergewöhnliche Blicke auf Positionen mit einer klaren Haltung, die dazu anregen, die eigene zu gestalten. 

Eröffnung: 27.7.23, 19 Uhr 

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Steinkopf · Einzelausstellung in Altranft, Oderbruch

Im Rahmen des Themenjahres „Jugend im Oderbruch“ zeigt das Oderbruch Museum Altranft Stephanie Steinkopfs Arbeit „Manhattan – Straße der Jugend“. Diese wird nun erstmalig in der Region gezeigt, wo sie vor mehr als zehn Jahren entstanden ist. Hier, nahe der deutsch-polnischen Grenze, liegt mitten in der grünen Idylle Brandenburgs „Manhattan“ – so nennen die Bewohner des Ortes zwei Plattenbauten bereits seit Jahren. Seit der Wende ist hier strukturell nahezu alles zusammengebrochen. Heute sind von insgesamt 40 Wohnungen der Siedlung nur noch 12 bewohnt, ein Block steht komplett leer. Stephanie Steinkopfs Arbeit hat an Aktualität nicht verloren und zeigt die stete Entwicklung gesellschaftlicher Spaltung, die keine ostdeutsche Besonderheit ist und in vielen dörflichen Regionen Ostdeutschlands gegenwärtig zunehmend besonders zutage tritt. 

Laufzeit: noch bis 2.9.23 

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Fendt und Winkler · Festivalbeteiligung und Artist talk

Aktuell zum diesjährigen Festivalthema „Future Perfect“ präsentiert FOTODOKS die gemeinsame Arbeit von Sibylle Fendt und Paula Winkler mit dem Titel „Tag X“, die gegenwärtige Klimabewegungen in den Mittelpunkt stellt. Die Fotografinnen haben dafür über Monate hinweg Aktionen begleitet und Teilnehmer:innen und Werkzeuge verschiedener Klimabewegungen dokumentiert. Die erst kurz vor FOTODOKS entstanden Arbeiten ermöglichen eine differenzierte Betrachtung der verschiedenen Gruppen, die von den Medien und Vertreter:innen konservativer Parteien zunehmend verunglimpft und vereinheitlicht werden. Mit einer Mischung aus dokumentarischen Fotografien, inszenierten Porträts und Stillleben zeichnen sie das Bild einer Generation, die sich zum Handeln gezwungen sieht. 

Eröffnung: 12.7.23, 18 Uhr in München

Laufzeit: 13.7. bis 20.8.23 

Artist talk mit den Fotografinnen: 14.7.23, 14 Uhr 

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Tobias Kruse · Auszeichnung und Festivalbeteiligung

FOTODOKS – Das Festival für aktuelle Dokumentarfotografie in München zeigt Tobias Kruses Arbeit „Deponie“, die kürzlich – und dazu gratulieren wir herzlichst! – mit dem renommierten Lotto Brandenburg Kunstpreis für Fotografie ausgezeichnet wurde. Die Preisverleihung wird Ende August im Kunstraum Potsdam stattfinden, dort wird die Arbeit „Deponie“ ebenfalls zu sehen sein. Der Titel „Deponie“ bezieht sich auf die Deponie Ihlenberg bei Lübeck, auf der über Jahrzehnte Sondermüll aus Westdeutschland abgeladen wurde. Sie ist nach wie vor in Betrieb und bis heute ist unklar, ob die Gefahrstoffe gesichert wurden, oder ob das regionale Grundwasser kontaminiert werden könnte. Sinnbildlich steht die Halde in der Serie Deponie von Tobias Kruse für die physischen aber auch gesellschaftlichen Spuren, die das Dritte Reich, die DDR und die Wiedervereinigung in seiner Heimat hinterlassen haben und die bis in die Gegenwart hinein sichtbar sind. 
 

Eröffnung: 12.7.23, 18 Uhr in München

Laufzeit: 13.7. bis 20.8.23 

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Anne Schönharting · Gastvortrag und Einzelausstellung in Linz

Anne Schönharting hält an der Prager Fotoschule Österreich einen Gastvortrag über ihre künstlerischen Langzeitprojekte und wird Einblicke in ihre Arbeitsweise geben. Ihre Arbeit „Das Erbe“, die sie ebenfalls vorstellen wird, setzt sich mit dem kolonialen Erbe ihrer Familie und dessen Umgang auseinander. Die Tschick.Galerie der Prager Fotoschule, ansässig in der Tabakfabrik Linz, stellt diese parallel in einer Einzelausstellung vor. Weitere Themen von Anne Schönharting sind u.a. eine Langzeit-Porträtserie in Berlin-Charlottenburg, Nomaden in Kirgisien, eine Stadtutopie in Indien, eine Modekampagne für Brioni oder das Leben zwischen den Mauern in Belfast. 

Vortrag: 1.7.23, 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr 

Eröffnung Ausstellung: 1.7.23, 19:30 Uhr in Anwesenheit der Fotografin

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