Lea Greub
Profil
* 1998 – based in Berlin
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Lea Greub ist eine Dokumentarfotografin mit Sitz in Berlin und Tbilisi. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit sozio-politischen und queer-feministischen Themen sowie mit europäischer Politik, wobei Grenzen ein wiederkehrendes Motiv darstellen. Aufgewachsen in Deutschland, reflektiert sie kritisch ihre eigenen Privilegien, insbesondere im Kontrast zu den Realitäten an den Außengrenzen Europas.
Zudem dokumentiert sie Alltagsrealitäten und Kämpfe um Gleichberechtigung innerhalb queerer Communities und hinterfragt patriarchale sowie heteronormative Strukturen. Durch ihre Bilder und Erzählungen macht sie queer-feministische Perspektiven sichtbar und trägt zu einem breiteren gesellschaftspolitischen Diskurs bei.
Greub studierte Mediendesign an der Münster School of Design und arbeitet medienübergreifend mit Fotografie, Video, Audio und Text. Im Jahr 2025 schloss sie ihr Studium an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin ab und und absolvierte anschließend eine sechsmonatige Residenzals Fotografin bei DIE ZEIT.
Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und bei bedeutenden fotografischen Institutionen und Festivals präsentiert, darunter die Deichtorhallen Hamburg, Photo Elysée (Lausanne) und Les Rencontres d’Arles. Sie ist Preisträgerin des Gute Aussichten Nachwuchspreises, des TruePictures Award 2025 sowie des W. Eugene Smith Student Grant 2024 und wurde als Talent für FUTURES Photography ausgewählt.