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Finissage von "Ostkreuz: Un Visa pour Paris" in Berlin

Noch bis zum 17. September ist im Institut Francais am Ku’damm unsere Ausstellung „Ostkreuz: Un Visa pour Paris“ mit Fotografien von Sibylle Bergemann, Ute Mahler, Harald Hauswald und Maurice Weiss zu sehen. Zur Finissage wird der Film „La Villette“ (1990) im Auditorium des Instituts gezeigt, gefolgt von einer moderierten Podiumsdiskussion über die Ausstellung „L’autre Allemagne hors les murs“ (La Villette, 1990) mit Gerd Kroske (Regisseur des Films), Christoph Tannert (Kurator der Ausstellung in der Villette 1990), Maurice Weiss (Fotograf) und Pascal von Wroblewsky (Sängerin). Anmeldung erbeten. 

Finissage: 16.9.2022, 18 Uhr, anmeldung.berlin(at)institutfrancais.de 

Laufzeit Ausstellung: bis 17.9.2022 

Weitere Informationen hier.


Sibylle Fendt & Linn Schröder · Ausstellung in Bielefeld

Die Ausstellung "Gaze/Maze II – Seeing Double“ zeigt Fotografien aus vier Langzeitprojekten, die sich dem Verhältnis von Fotografin und Modell widmen. Neben Katharina Bosse und Kelli Connell sind die OSTKREUZ-Fotografinnen Sibylle Fendt und Linn Schröder vertreten. Sybille Fendt zeigt in ihrer Porträtserie feministischer Künstler:innen Personen, die sie inspirieren und denen sie durch eine umfangreiche Sammlung von Porträts und Zitaten eine Bühne gibt. Linn Schröder begibt sich wiederum in ihrem Selbstportrait mit Zwillingen in eine Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie.

Eröffnung: 15.9.2022, 19 Uhr

Laufzeit Ausstellung: 16.9.-7.10.2022

Finissage mit Künstlerinnengespräch: 7.10.2022, 20 Uhr

Weitere Infomationen hier.


Mila Teshaieva · Ausstellungen in Groningen, NL & Nîmes, F

Das Festival Noorderlicht und die Stiftung „Oude Groninger Kerken“ zeigen die Ausstellung „Ukraine: The road to freedom“ mit ukrainischer Fotografie von 1970 bis heute. Mila Teshaieva ist in der Groningen Ausstellung mit ihrer Serie „Unfamiliar Memory“ vertreten. 

Arbeiten aus derselben Serie Mila Teshaievas sind aktuell und noch bis zum 30.9. im südfranzösischen Nimes in der Gruppenausstellung „Body as Propaganda. Stand for Ukraine“ in der Galerie NegPos zu sehen. 

Eröffnung: 10.9.2022 im Rahmen der Groningen Museumsnacht 

Laufzeit Ausstellung: 11.9. bis 4.12.2022 


Stephanie Steinkopf · Gruppenausstellung in Cottbus

Stephanie Steinkopf ist mit ihrem Langzeitprojekt „VOGELFREI“ in der Gruppenausstellung „Nachts. Fotografische Erkundungen zwischen den Abend- und Morgenstunden“ im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst (BLMK), Dieselkraftwerk Cottbus, vertreten. Für ihre Arbeit „Vogelfrei“ hat Stephanie Steinkopf von 2013 bis 2015 mehrere obdachlose Frauen in Berlin begleitet. 

Eröffnung: 9.9.2022, 19 Uhr 

Laufzeit Ausstellung: 10.9.– 20.11.2022 

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Mila Teshaieva · Gruppenausstellung in Hamburg

Mila Teshaieva ist mit ihrer Arbeit „Fragments of Life. An Ukrainian Diary“ in der Gruppenausstellung „The New Abnormal“ im PHOXXI, dem temporären Haus der Photographie der den Deichtorhallen Hamburg, vertreten. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Odesa Photo Days Festival. Werke von zwölf ukrainischen Fotograf*innen vermitteln in der Ausstellung einen Eindruck vom gegenwärtigen Leben im Angesicht des Krieges. 

Eröffnung: 2.9.2022, 19 Uhr 

Laufzeit Ausstellung: 3.9.bis 6.11.2022 

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Tamara Eckhardt · Einzelausstellung in Amsterdam, NL

Tamara Eckhardts Serie „Youth of the Island Field“ wird in der Galerie „Van Zijll Langhout“ während der Fotomesse UNSEEN in Amsterdam ausgestellt. Über einen Zeitraum von fast drei Jahren begleitete sie Kinder und Jugendliche in St. Marys Park, einem Viertel in Limerick, Irland. Ihre Arbeit gibt einen intimen Einblick in die Lebenswelt der dort aufwachsenden Kinder.

Eröffnung: 2.9.2022, 17 Uhr 

Laufzeit Ausstellung: 3.9. bis 8.10.2022 

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Johanna-Maria Fritz · Publikation und Werkstattgespräch

Johanna-Maria Fritz ist im Rahmen der diesjährigen Berlin Photo Week ebenfalls mit einem Book signing sowie einem Werkstattgespräch („Was bedeutet professionelle Fotografie heute?“) in der Arena präsent. Zudem hat sie ihr erstes Zine mit dem Titel „a grave in the garden“ im Eigenverlag (50er Auflage) herausgegeben, das ab sofort online bestellt werden kann. Das Zine zeigt ihre Fotografien aus der Ukraine, in die sie sich sofort nach dem Angriff von Russland im Februar 2022 begeben hat. Diese und andere Publikationen wird Johanna-Maria Fritz am Stand von Buchkunst Berlin signieren. 

Werkstattgespräch Arena: 2.9.2022, 13:20 Uhr 

Book signing, Stand Buchkunst Berlin: 2.9.2022, 14-15 Uhr 

Zur Buchbestellung.


Ute Mahler & Werner Mahler · Künstler:innengespräch

Die Gruppenausstellung „HOME AGAIN“ zeigt im Willy-Brandt-Haus zeitgenössische Fotografie und Videoarbeiten, die die Anpassungsfähigkeit einer sich rasant wandelnden Gesellschaft untersuchen. Im Rahmen der Ausstellung findet ein Gespräch mit einigen der beteiligten Künstler:innen statt, darunter Ute Mahler und Werner Mahler. Sie sind in der Ausstellung mit ihrer gemeinsamen Arbeit „An den Strömen“ vertreten. 

Datum: 1.9.2022, 19 Uhr 

Laufzeit Ausstellung: bis 25.9.2022 

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Johanna-Maria Fritz · Doppelausstellung in Berlin

Die Galerie „Chaussee 36“ zeigt im Rahmen der Berlin Photo Week die Ausstellung „Dancing through times of uncertainty“. In dieser werden die Arbeiten der MAGNUM-Fotografin Inge Morath (1923–2002) und der OSTKREUZ-Fotografin Johanna-Maria Fritz (*1994) gegenüber gestellt. Johanna-Maria Fritz wurde 2017 für ihre Serie „like a bird“ mit dem Inge Morath Award ausgezeichnet, der von der MAGNUM Foundation vergeben wird.

Laufzeit: 1.9. bis 22.10.2022

Link: 

www.chaussee36.photography/dancing-through-times-of-uncertainty


Gruppenausstellung, Luxemburg

Das europäische Kulturinstitut Pierre Werner zeigt eine kleine OSTKREUZ-Gruppenausstellung mit dem Titel „L’Europe sans limites“ in der Abbaye de Neumünster in Luxemburg. Europa ohne Grenzen – so selbstverständlich uns die offenen Grenzen erscheinen, so sehr zeigt sich gerade, wie fragil sie doch sind, denn aktuell riskieren wir den gesellschaftlichen Konsens auf der Grundlage von Menschenrechten, demokratischen Lebensformen und kultureller Vielfalt zu verlieren. Diesen komplexen Konflikten begegnen die Fotograf:innen mit ausgewählten fotografischen Essays. Mila Teshaieva präsentiert zudem Auszüge aus ihrem Kriegstagebuch aus der Ukraine.
 
Eröffnung: 30.6.2022, 18:30 Uhr

Laufzeit: 30.6. bis 28.8.2022

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Gruppenausstellung, Berlin

Die Ausstellung „OSTKREUZ: Un Visa pour Paris“ stellt zum 35-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Paris und Berlin in der französischen Hauptstadt entstandene Fotografien unserer Fotograf*innen Sibylle Bergemann, Ute Mahler, Harald Hauswald und Maurice Weiss in der Galerie des Institut Français am Ku’damm vor. Sie zeigt zum einen von Sibylle Bergemann und Ute Mahler realisierte Schwarzweißaufnahmen, die beide unabhängig voneinander das Privileg hatten, früh über ein Visum aus der DDR nach Paris reisen zu dürfen. Zum anderen gibt sie bisher unbekannte Einblicke in das multidisziplinäre Geschehen während der DDR-Kunstausstellung „L’Autre Allemagne hors les murs“, die 1990 in der Villette gezeigt wurde und während der die vier Fotograf*innen unter den 200 geladenen Künstler*innen waren.
Die Ausstellung ist ein Projekt von OSTKREUZ in Kooperation mit dem Institut Français Berlin.
 
Eröffnung: 29.6.2022, 19 Uhr

Laufzeit: 30.6. bis 17.9.2022

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Johanna-Maria Fritz · Gruppenausstellung in Berlin

Die Ausstellung „Fragmente des Krieges – Bilder aus der Ukraine“ im Willy-Brandt-Haus, kuratiert von Andy Heller und Mirja Linnekugel, stellt die Arbeiten der drei Fotografinnen Johanna-Maria Fritz (OSTKREUZ), Helena Lea Manhartsberger und Laila Sieber vor. Alle drei fahren - unabhängig voneinander - zu Beginn des Krieges in die Ukraine, um vor Ort das Unfassbare in Bildern festzuhalten. Johanna-Maria Fritz ist in Butcha, als die Kriegsverbrechen sichtbar werden. Sie dokumentiert die Zerstörung in Kyiv und Irpin, sieht das Grauen auf den Straßen und die allgegenwärtige Zerstörung. Ihre Serie „Im Garten ein Grab“ ist ein bewegendes Zeugnis der aktuellen Tragödie.
 
Eröffnung: 30.6.2022, 19 Uhr

Laufzeit: 1.7. bis 21.8.2022

Ort: Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin

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Jörg Brüggemann · Einzelausstellung in Straßburg

„La Chambre“, ein Straßburger Ausstellungsort, zeigt Jörg Brüggemanns Serie „Autobahn“ in einer Einzelaustellung. Brüggemann hat die deutschen Autobahnen über einen Zeitraum von 5 Jahren (2014-2019) dokumentiert. Diese monumentale Infrastruktur steht sinnbildlich für die Identität und Kultur des Landes, die auch heute, mehr als 100 Jahre nach dem Beginn ihrer Konstruktion, noch gleichermaßen für Freiheit, Geschwindigkeit und Fortschritt steht. Jörg Brüggemann hat die Autobahn mit einem manchmal nostalgisch gefärbten, aber auch oft kritisch distanzierten Blick fotografiert, der die Zukunft dieses Verkehrsträgers in Frage stellt. Im Verlag Hartmann Books ist der gleichnamige Katalog erschienen. Am Eröffnungswochenende wird Jörg Brüggemann einen Workshop zum Thema „Natur und Infrastruktur“ geben.
 
Eröffnung: 24.6.2022, 18 Uhr

Laufzeit: 25.6. bis 4.9.2022

Weitere Informationen zur Ausstellung hier


Sibylle Bergemann · Einzelausstellung in Berlin

Die Berlinische Galerie – Museum für Moderne Kunst stellt die verschiedenen Erzählebenen des einzigartigen Bilderkosmos unserer Gründerfotografin Sibylle Bergemann in der umfassenden retrospektiven Ausstellung „Sibylle Bergemann. Stadt, Land, Hund. Fotografien 1966–2010“ vor. Bergemann (1941–2010) schuf über den Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten ein außergewöhnliches Werk aus Stadt-, Mode- und Porträtaufnahmen sowie essayistischen Reportagen. Wiederkehrende Motive sind die Stadt, Frauen und immer wieder auch Hunde. Fernweh ist dabei wichtiger Antrieb für die fotografische Praxis weltweit: Dakar, Moskau, New York und Paris gehörten zu ihren Zielen. Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Estate Sibylle Bergemann.

Eröffnung: 23.6.2022, 19 Uhr

Laufzeit: 24.6. bis 10.10.2022

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Mila Teshaieva · Einzelausstellung in Berlin

Das Museum Europäischer Kulturen zeigt ab Ende Juni Mila Teshaievas aktuelles Kriegstagebuch, das sie für die Internetplattform dekoder.org ab dem Kriegsbeginn in der Ukraine fotografiert hat. 

Eröffnung: 23.6.2022

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Evakuierungszüge in Bildern

Das Begleitprogramm zur Fotografieausstellung "Nach der Flucht" in der Zionskirche beschäftigt sich mit den Möglichkeiten eines reflektierten Blickes in und außerhalb von Kriegsgeschehen, kuratiert von Kateryna Mishchenko.

Seit Ende Februar 2022 hat sich die komplette Logistik der Ukraine auf den Krieg umgestellt: Evakuationen, Trennungen, Lieferungen von Hilfsgütern, die Rückkehr von meist männlichen Ukrainer:innen, die plötzlich zur Waffe greifen mussten, sind zu alltäglichen Praktiken geworden. Durch diese dramatische Dynamik sind die betroffenen Menschen dazu gezwungen, kurzfristig neue Identitäten und Rollenbilder anzunehmen: Künstler:innen werden zu Soldat:innen, Hipster:innen zu Sozialarbeiter:innen, wohlhabende Anwält:innen zu Lieferant:innen von Medikamenten und eine große Anzahl fliehender, berufstätiger Frauen* werden zu alleinerziehenden Elternteilen oder müssen ihre Verwandten pflegen. Wie lassen sich diese durch den Kriegsausbruch erzwungenen Veränderungen beschreiben und repräsentieren, wenn Medien- und Kunstschaffende selbst diesem Bedeutungswandel unterliegen, da auch sie unmittelbar in den Krieg involviert sind? Wie beeinflussen persönliche Fluchtgeschichten die Arbeit in Kriegs- und Krisengebieten? Wie können wir über Kriege berichten? Welche (künstlerischen) Medien stehen uns dafür bereit? Was für eine Rolle spielen Nähe und Distanz beim Erstellen und Betrachten von Bildern? Im Begleitprogramm der Ausstellung "Nach der Flucht" sprechen ukrainische und deutsche Medien- und Kulturschaffende sowie Wissenschaftler:innen über die Möglichkeiten eines reflektierten Blickes in und außerhalb von Kriegsgeschehen. 


Lesung "Was machen wir mit Mehl, wir brauchen eher einen Bäcker“ 
Sa, 14.05, 19:00 Uhr 

Tagebuch der Evakuierung von Kateryna Iakovlenko Gespräch mit Angelina Kariakina (Chefredakteurin der Nachrichtenredaktion „Suspilne“, dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender, Kyjiw), Florian Bachmeier (Fotograf, München), moderiert von Susanne Strätling (Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Slawische Literatur an der Freien Universität Berlin) und übersetzt von Frank Thomas. Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache stattfinden. 

Über den Krieg in der Ukraine wird weltweit gesprochen, geschrieben, er wird in auditiven und visuellen Bildern dargestellt. Seine mediale Repräsentation soll für Empathie und Solidarität mit Ukrainer:innen sorgen, wobei diese häufig der heutigen Schnelllebigkeit und damit verbundenen kurzen Aufmerksamkeitsspanne unterworfen zu sein scheint. Wie gehen Vermittler:innen des Krieges damit um? Was macht es für einen Unterschied, wenn sie selbst unmittelbar involviert oder betroffen sind? Welche ethischen Fragen stellen sie sich während ihrer Arbeit? Gelingt es immer, sich selbst im Prozess der Vermittlung zu reflektieren oder sogar in Frage zu stellen? 

 

Podiumsdiskussion „Rettung der Kunst“ 
Mi, 25.05.2022, 19 Uhr, Zionskirche Berlin 

Der Krieg fordert die Kunst und Künstler:innen sowie alle anderen Lebensbereiche und Berufspraktiken heraus, sich neu zu erfinden. Besitzt die Kunst in einer solch außerordentlichen Situation eine verstärkte Vermittlungsfunktion? Welche Praktiken erzwingt der Krieg? Wie können Kunstwerke und Künstler:innen geschützt werden?

Datum: Mittwoch, 25.05.2022, 19:00 Uhr, Zionskirche Berlin

Prolog: Alarming Symphony von Sasha Kurmaz 

Gespräch mit: 
Kateryna Iakovlenko (Autorin, Kunstwissenschaftlerin)
& Alona Karavai (Kulturmanagerin, Kuratorin)
moderiert von Wendy M.K. Shaw (Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Islamische Kulturen)

 

Konzert Mavka & Jazz Aid Ukraine
Sa, 28.05.2022, 19:00 Uhr, Zionskirche Berlin

Wir freuen uns, das Begleitprogramm „Evakuierungszüge in Bildern“ in Kooperation mit Mavka & Jazz Aid Ukraine zu beschließen. Das Konzert findet als letzte Abendveranstaltung in der Zionskirche statt, bevor sie ihre Türen für Restaurierungsarbeiten im Frühsommer vorübergehend schließen wird.

 

Unser Projekt findet in Kooperation mit dem Förderverein Zionskirche e.V.. statt und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Rudolf Augstein Stiftung gefördert.


Nach der Flucht | After the Escape | Після порятунку

Ein Ausstellungsprojekt mit Fotografien der Agentur Ostkreuz, dem »Records of War Archive« und einer Veranstaltungsreihe, kuratiert von Kateryna Mishchenko sowie von Vitsche u.A.

Eröffnung: 06.05.2022 um 18:00 Uhr in der Zionskirche Berlin

Laufzeit: 06.05.2022 bis 06.06.2022

Öffnungszeiten: 

Mo – Sa 14:00 – 18:00 Uhr
So 12:00 – 16:00 Uhr

Adresse: 

Zionskirche, Zionskirchplatz, 10119 Berlin-Mitte

Jeden Tag erreichen uns grauenhafte Nachrichten und Bilder aus der Ukraine. Es ist Krieg in Europa, Millionen Menschen sind auf der Flucht vor der russischen Armee.

Zwei Fotografinnen der Agentur Ostkreuz, Johanna-Maria Fritz und Mila Teshaieva, sind seit Kriegsbeginn in der Ukraine. Ihre Bilder in der Ausstellung zeigen uns, wovor die Menschen fliehen. Seit Anfang März porträtieren Ostkreuz-Fotograf*innen außerdem diejenigen, die auf der Flucht sind. In kurzen Texten erzählen die Geflüchteten außerdem ihre persönlichen Geschichten.

Während der Ausstellung werden die Ostkreuz Fotograf:innen weiter die Begegnung mit Ukrainer:innen suchen. Die Ausstellung wird wachsen und immer neue Bilder und Geschichten kommen hinzu. Zudem kuratieren Kulturschaffende aus der Ukraine das begleitende Veranstaltungsprogramm.

Ein Forum der Begegnung
Die Zionskirche hat eine traditionsreiche Geschichte. Sie bot zu DDR-Zeiten einen geschützten Raum für Menschen, die nicht aus ihrem Land fliehen konnten oder wollten. Die Zionskirche war ein wichtiger Ort für die Demokratiebewegung in der DDR – hier entsteht jetzt für vier Wochen bis zur Renovierung des Kirchenraums Anfang Juni ein neues Forum der Begegnung.

Die Ausstellung „Nach der Flucht“ wird von der Rudolf Augstein Stiftung gefördert. Das begleitende Veranstaltungsprogramm, kuratiert von Kateryna Mishchenko, wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Die Pressebilder können hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zu den Projektpartner:innen:

https://www.vitsche.org/en
https://february24.net/

Das in der Ausstellung vertretene »Records of war Archive« ist das publizistische Projekt eines Redaktionsteams, das aus vertriebenen Ukrainer*innen besteht. Das Team sammelt und übersetzt Tagebücher und persönliche Erinnerungen von Menschen, die direkt betroffen sind vom Russisch-Ukrainischen Krieg. Sie können das »Records of war Archive« Projekt mit einer Spende unterstützen. Alle Eingänge werden zu gleichen Anteilen an die am Projekt Mitwirkenden ausgeschüttet. Das Redaktionsteam arbeitet ehrenamtlich.


Veranstaltungen 

08.05.2022, 19 Uhr

Golosinnya (dt. Klagelied) wird kuratiert von den Vitsche-Mitgliedern Serafima Brig und Eva Yakubovska. Die Veranstaltung besteht aus zwei Performances:

»Non verba« von Maryana Danchenko reflektiert die Redewendung »Ich habe keine Worte« im Angesicht der Schrecken des Krieges. Das Projekt bietet eine Bühne dafür, was Ukrainer*innen dieser Tage fühlen – und was sie im zweiten Weltkrieg gefühlt haben. Es basiert auf dem Interview einer Überlebenden eines NS-Arbeitslagers. 

Bohdan Morozs Performance »Lament« basiert auf der ukrainischen Tradition der Klagelieder für Gestorbene. Die Arbeit ist ein Versuch, die Schrecken und die Schmerzen, die gerade über die Ukraine hereinbrechen, zu reflektieren. Ursprünglich ist es ein Lied, welches sich an Mütter richtet. Nun wird es zum Klagelied für die von den russischen Soldat*innen brutal ermordeten Ukrainer*innen.

Die Performance wird anlässlich des Muttertags am 8. Mai in der Zionskirche stattfinden – einen Tag vor dem in vielen ehemaligen Sowjetstaaten gefeierten »Tag des Sieges«.
 


Sibylle Fendt · Einzelausstellung in Berlin

Seit 2021 porträtiert Sibylle Fendt Künstler:innen, Schauspieler:innen, Autor:innen, Musiker:innen und Filmemacher:innen. Die Einzelausstellung mit dem Titel  „_:* Porträts von Künstler:innen“ in der Galerie „F hoch 3“ in Berlin-Kreuzberg stellt diese Aufnahmen erstmalig gesammelt dem Publikum vor. Sie vermittelt einen einmaligen Einblick in die Vielfalt und Diversität zeitgenössischer künstlerischer Praxis und stellt uns deren Vertreter:innen vor, die viel zu häufig abseits des Rampenlichts stehen.
Parallel erscheint Sibylle Fendts zweite limitierte Publikation „_:* #2“ in Form eines handgefertigten Schubers mit 30 hochwertigen Bildkarten im Eigenverlag. Diese kann in der Galerie erworben werden. An drei Mittwochs-Terminen finden im Rahmen des „#Feministwednesday“ Gespräche und Lesungen mit Sibylle Fendt und Gästen in der Ausstellung statt.

Eröffnung: 5.5.2022, 19 Uhr

Laufzeit: 6.5.-19.6.2022

Foto-Führungen mit Sibylle Fendt: 8.5. und 5.6.2022, jeweils 11 Uhr

#Feministwednesdays: 11.5., 25.5., 15.6.2022, jeweils 19 Uhr

Weitere Informationen hier


OSTKREUZ · Gruppenausstellung in Eschborn

Unsere Ausstellung „CONTINENT – In Search of Europe“ ist noch bis Mitte Juni in Eschborn in der Deutschen Börse Photography Foundation zu sehen!
Am 16. Mai findet eine letzte Künstlerführung statt, es werden Heinrich Voelkel und Frank Schinski gemeinsam durch die Ausstellung führen und dabei auch ihre persönlichen und für die Ausstellung realisierten Projekte „No Easy Way Out (Heinrich Voelkel) und „Richtige Einstellung“ (Frank Schinski) vorstellen. Für den Besuch der Führung ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Die Ausstellung ist in Kooperation von OSTKREUZ mit der Akademie der Künste und dem Kurator Ingo Taubhorn entstanden. 

Künstlerführung: Montag, 16.5.2022, 18:30 Uhr 

Laufzeit Ausstellung: bis 12.6.22

Anmeldung zur Künstlerführung: hier.


Annette Hauschild und Tobias Kruse · DIE DEUTSCHE BÜHNE

Annette Hauschild und Tobias Kruse fotografieren seit 2014 abwechselnd die Titelmotive für DIE DEUTSCHE BÜHNE, kürzlich ist das 100. Titelcover für das Magazin entstanden. Dazu verraten die beiden im aktuellen Heft in einem Interview, an wen oder was sie sich besonders erinnern.

Weitere Informationen hier.

Bilder von Annette Hauschild für DIE DEUTSCHE BÜHNE

Bilder von Tobias Kruse für DIE DEUTSCHE BÜHNE



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