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Sibylle Fendt · Gruppenausstellung in Berlin

Anlässlich seines 25-jährigen Geburtstags zeigt C/O Berlin mit der Ausstellung „Documentary in Flux“ einen Überblick über den C/O Berlin Talent Award, der seit 2006 als Nachwuchsförderpreis an ein Tandem aus Kunst und Theorie vergeben wird. Anhand 14 exemplarisch ausgewählter künstlerischer Positionen von insgesamt mehr als 90 Preisträger:innen veranschaulicht die Ausstellung, wie sich das dokumentarische Arbeiten in der Fotografie fortwährend in einem stetigen Fluss befindet. 

Sibylle Fendt ist in der Ausstellung mit ihrer (Diplom-)Arbeit „Uneins“ von 2002 vertreten, mit der sie damals den Talent-Award gewonnen hat. Für diese portraitierte sie fünf Menschen, die als „Messies“ bezeichnet werden. Die Fotografien nähern sich diesen Menschen und ihren dysfunktionalen Wohnräumen an und zeichnen gleichzeitig eine düster-dystopische Vision einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft. 

 

Eröffnung: 23.5.25 

Laufzeit: 24.5. bis 17.9.25 

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Heinrich Holtgreve · Gruppenausstellung in Zingst/Darß

Das 18. Umweltfotofestival „horizonte“ in Zingst thematisiert in der diesjährigen Ausgabe das Thema „Ressourcen“. Die gleichnamige Festivalausstellung zeigt das von Heinrich Holtgreve seit Anfang 2022 gemeinsam mit dem Radio-Journalisten Moritz Metz realisierte Projekt „Internet Explorers" in der Panzerhalle / Wellnesscamp Düne 6 über die Dauer von 10 Tagen. Holtgreve und Metz sind – ausgestattet mit Kamera und Mikrophonen – einmal gemeinsam um Deutschland herumgereist und haben alle Orte besucht, an denen Deutschland physisch, in Form von Glasfaserkabeln, mit seinen Nachbarländern verbunden ist. Als erstes Produkt ihrer gemeinsamen Reise haben sie einen Podcast veröffentlicht, in dem sie ihre Erfahrungen vor Ort und ihr Fachwissen teilen. 

 

Laufzeit: 23.5. bis 1.6.25 

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Thomas Meyer · Einzelausstellung in Berlin

Thomas Meyer hat von 1998 bis 2001 entlang des ehemaligen Berliner Mauerstreifens fotografiert. Ende der 1990er Jahre begann er in der kalten Jahreszeit mit Großbild- und Mittelformatkamera die innerstädtischen Brachen in Farbe zu fotografieren. Über die Dauer von vier Jahren hat er Aufnahmen zusammengetragen, die nicht nur aus stadtplanerischer und urbaner Perspektive von Bedeutung sind, sondern auch Momente festhalten, die viel Verheißung in sich tragen. 

Die Galerie Susanne Albrecht in der Bleibtreustraße zeigt Thomas Meyers Aufnahmen nun in einer Einzelausstellung mit dem Titel „Mauer Land“. 

 

Eröffnung: 16.5.25, 19 Uhr 

Laufzeit: 17.5. bis 28.6.25 

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Ute Mahler und Werner Mahler · Einzelausstellung in Hof

In der Freiheitshalle in Hof werden bis Ende Oktober die von Ute Mahler und Werner Mahler realisierten Serien „Monalisen der Vorstädte“, „Wo die Welt zu Ende war“, „Die seltsamen Tage“ sowie an der Elbe entstandene Modebilder in der Ausstellung „Gemeinsam“ zu sehen sein. Ute Mahler und Werner Mahler arbeiten seit 2008 zusammen an freien Projekten, in denen sie aktuelle politische und gesellschaftliche Zustände thematisieren. 

In Berlin laufen aktuell noch die Ausstellungen „Ein Dorf 1950-2022. Ute Mahler, Werner Mahler und Ludwig Schirmer“ in der Akademie der Künste (bis 4.5.) sowie „Farbenrausch“ in der Galerie Springer (bis 19.7.). 

Marit Lena Herrmann, Kuratorin der Ausstellung „Ein Dorf“, wird am Sonntag, 4.5. um 14 Uhr durch die Ausstellung in der AdK am Hanseatenweg führen. 

 

Laufzeit (Ausstellung in Hof): 11.5. bis 26.10.25 

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Stephanie Steinkopf · Einzelausstellung in Mühlberg/Altenau

Die Produzentengalerie „Altenau 04“ in dem Dorf Mühlberg an der Elbe zeigt Stephanie Steinkopfs Arbeiten „Manhattan–Straße der Jugend“, „Vogelfrei“ und „Virpi“ in einer Einzelausstellung. Steinkopfs Langzeitprojekte erforschen in der Regel die politischen und sozialen Konflikte, die den einzelnen Menschen betreffen. Durch einen Prozess der intimen Annäherung dringt die Fotografin in den Alltag und die emotionalen Beziehungen ihrer Protagonist:innen ein. Ihre Arbeiten fordern dazu auf, einige der Entbehrungen und Vorurteile unserer heutigen Gesellschaft zu entdecken, zu identifizieren und kritisch zu hinterfragen. 

 

Eröffnung: 4.5.25, 15 Uhr, Einführung durch Christin Müller, freie Kuratorin und Autorin, Leipzig, sowie musikalisches Begleitprogramm 

Laufzeit: 5.5. bis 27.7.25, Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Adresse: Galerie Altenau 04, im Alten Pfarrhof, Dorfstr. 4, 04931 Mühlberg/OT Altenau 

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. A. Schönharting & J. Schlösser · Gruppenausstellung Ingelheim

Die Internationalen Tage Ingelheim zeigen im Kunstforum der Stadt (Altes Rathaus) die Gruppenausstellung „Neugier, Mut und Abenteuer. Fotografinnen auf Reisen“. Diese stellt Arbeiten von 21 namhaften, historischen und zeitgenössischen Fotografinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, wie u.a. von Inge Morath, Marianne Breslauer, Helga Paris, Evelyn Richter, Barbara Klemm sowie von OSTKREUZ Anne Schönharting und Jordis Antonia Schlösser. 

Jordis Antonia Schlösser ist mit Fotografien aus dem Iran, Kuba und Polen in der Ausstellung vertreten, von Anne Schönharting werden Arbeiten aus Hong Kong und Kirgisien zu sehen sein. 

 

 

Laufzeit: 4.5. bis 13.7.25 

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Foto links: Anne Schönharting, Foto rechts: Jordis Antonia Schlösser 


Anne Schönharting · Gruppenausstellung in Cottbus

Der Schriftsteller Simon Strauß hat für die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz in Cottbus die Pop-up Ausstellung „Neoromantik“ zusammengestellt. Diese zeigt Positionen aus der zeitgenössischen Kunst, die das Verhältnis zum alten Sehnsuchtsbegriff „Romantik“ erkunden. 

Anne Schönharting ist mit Arbeiten aus ihrem umfangreichen Langzeitprojekt „Habitat“ vertreten, für das sie über 10 Jahre hinweg Menschen und deren Wohnungen in Charlottenburg portraitierte und inszenierte. Des Weiteren zeigt die Ausstellung Werke von Nigin Beck, Lars Eidinger, Erika Hegewisch, Ralph Mecke, Benyamin Reich, Slawomir Elsner und Charlotte Streicher. 

 

Eröffnung: 30.4.25, 18 Uhr, Schloss Branitz 

Laufzeit: 1.5. bis 31.8.25 

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Annette Hauschild · Gruppenausstellung in Berlin

Die NOW Gallery in Neukölln zeigt die von sch² organisierte Ausstellung „Zwischen Beton & Boudoir“, die sich mit weiblichen Perspektiven auf Berlin auseinandersetzt. Die Ausstellung erzählt Berlins Geschichte aus der Sicht von Frauen – anhand von Fotografien, Filmen und Texten, die weibliche Räume, Erfahrungen und Netzwerke sichtbar machen. Im Fokus stehen dabei Themen wie Widerstand, Wandel und die Aneignung urbaner Räume jenseits von maskulinen Narrativen. Neben Annette Hauschild sind Emily Dodd-Noble, Ann-Christine Jansson und Maria Monaco mit Arbeiten vertreten. 

 

Eröffnung: 24.4.25 

Laufzeit: 25.4. bis 18.5.25 

Adresse: NOW Gallery, Hasenheide 54, 10967 Berlin

©Annette Hauschild/OSTKREUZ, Lisa D., Modemacherin, und Fiona Bennett, Hutdesignerin, im Atelier in der ehemaligen Seifenfabrik, Brunnenstraße, Berlin 1993


Sibylle Fendt · Gruppenausstellung & Artist Talk in Mannheim

„Off Foto“, das Mannheimer Festival für künstlerische und dokumentarische Fotografie, zeigt die Ausstellung „Koexistenz“ mit fünf fotografischen Positionen von Sibylle Fendt, Nikita Teryoshin, Aslı Özdemir, Erik Irmer und Jonathan Funk. 

Aktuell steht die Welt vor tiefgreifenden Umbrüchen: Rechtsruck, gesellschaftliche Spannungen, ökologische Krisen und geopolitische Konflikte überlagern sich und prägen unseren Alltag. „Koexistenz“ betrachtet dieses Spannungsfeld aus verschiedenen Blickwinkeln und wird auf Systeme und Mechanismen hinweisen, die allzu oft im Verborgenen bleiben. Sibylle Fendt beleuchtet mit ihrer Arbeit „Holzbachtal, Nothing, Nothing“ die tristen Lebensrealitäten von männlichen Geflüchteten in der Flüchtlingsunterkunft H8 im tiefen Schwarzwald. Sie portraitierte drei Jahre lang die Bewohner der Unterkunft, bis diese Ende 2018 geschlossen wurde. 

 

Eröffnung: 24.4.25, 19 Uhr 

Artist Talk mit Sibylle Fendt: 25.4.25, 17 Uhr 

Laufzeit: 25.4. bis 15.5.25 

Weitere Informationen: hier


Johanna-Maria Fritz · Doppelausstellung in München

Zum 100. Jubiläum von Leica eröffnet jeden Monat in einer ausgewählten Leica Galerie eine Ausstellung, die ein zeitgenössisches Talent mit einem/einer der Leica Hall of Fame Gewinner:innen verbindet und über die gemeinsame Präsentation Vergangenheit und Zukunft der Fotografie in einen bildlichen Dialog setzt. Wir freuen uns, dass Johanna-Maria Fritz‘ Arbeiten in der Leica Galerie München im Dialog mit Werken des 2018 für sein Lebenswerk mit dem Leica Hall of Fame Award ausgezeichneten Fotografen Jürgen Schadeberg (1931-2020) präsentiert werden. 

 

Eröffnung: 17.4.25, 19 Uhr 

Laufzeit: 19.4. bis 12.7.25 

Weitere Informationen: hier


Annette Hauschild · Gruppenausstellung in Berlin

Annette Hauschild ist mit ihrer Arbeit „Verhüllter Reichstag – die letzte Nacht, Berlin 1995“ in der Pop-up Ausstellung „Portraits“ vertreten. Diese wird von Artflash und Paradise Room Berlin im Restaurant VOLK in der Brunnenstrasse 182 in Berlin-Mitte organisiert und zeigt Werke 15 namhafter, internationaler Künstler:innen wie u.a. John Baldessari, A.R. Penck, Louisa Clement und vielen mehr. Die Ausstellung wird von Kicken Berlin unterstützt und von Ariane Hosemann (Paradise Room) kuratiert. 

 

Eröffnung: 10.4.25, 18-21 Uhr 

Laufzeit: 11.4. bis 31.5.25, täglich geöffnet von 12-24 Uhr 

Weitere Informationen: hier

©Annette Hauschild/OSTKREUZ, Verhüllter Reichstag - die letzte Nacht, Berlin 1995 Für den Verhüllten Reichstag: Christo und Jeanne-Claude, Verhüllter Reichstag, Berlin, 1971-95, ©Christo and Jeanne-Claude Foundation 


Johanna-Maria Fritz · Gruppenausstellung in Berlin

Im Ausstellungsraum „Red“ des berlinbookclubs in den Sophie-Gips-Höfen ist aktuell die Ausstellung „There must be a connection between production and war“ mit Arbeiten von Johanna-Maria Fritz, Harun Farocki und Violetta Oliinyk zu sehen. Die Ausstellung untersucht die Überschneidungen von Technologie, Arbeit und Kriegsführung und erforscht den zeitgenössischen Diskurs über den Einsatz von Drohnen. Werke des deutschen Filmemachers Harun Farocki (1944–2014) werden im Dialog mit den Arbeiten von Violetta Oliinyk (geb. 1995) aus der Ukraine und Johanna-Maria Fritz (geb. 1994) ausgestellt, deren beider persönliches Leben stark vom Krieg beeinflusst wurde. Johanna-Maria Fritz präsentiert in dieser Ausstellung erstmalig eine Serie von Drohnenbildern aus dem Krieg in der Ukraine. 

Noch bis 25.5. ist außerdem Johanna-Maria Fritz‘ Einzelausstellung „Zeit der Umbrüche. Fotografien 2014-2024“ im Willy-Brandt-Haus zu sehen. 

 

Laufzeit: bis 30.6.25 

Weitere Informationen: hier 


Linn Schröder · Gruppenausstellung in Berlin

Linn Schröders bekanntes „Selbstportrait mit einer Brust und Zwillingen“ entstand 2012 für die OSTKREUZ-Ausstellung „Über Grenzen“ kurz nach der Geburt ihrer Zwillingstöchter. In ihm stellt Linn Schröder die paradoxen Symbole Leben und Tod an ihrem eigenen Körper gegenüber; sie selbst trägt die Grenze an ihrer Haut.

Das Selbstportrait wird während des EMOP Berlin 2025 in der Gruppenausstellung „Rivalen. Fotografie vs. Promtografie“ bei Photo Edition Berlin zu sehen sein, die Arbeiten von ca. 25 namhaften Künstler:innen vorstellt. Diese hinterfragt die Grenzen und Möglichkeiten der konventionellen Fotografie und KI-generierter Bilder.

Die Ausstellung lädt dazu ein, die sich verändernde Rolle von Kreativität und Technik in der zeitgenössischen Bildproduktion zu reflektieren.

Eröffnung: 1.3., 18-21 Uhr

Laufzeit: 2.3. bis 31.10.25

Weitere Informationen: https://emop-berlin.eu


U. Mahler, W. Mahler & L. Schirmer · Ausstellung in Berlin

In der Ausstellung „FARBENRAUSCH“ zeigt die GALERIE SPRINGER BERLIN parallel zur Ausstellung „Ein Dorf“ in der AdK und ebenfalls zum EMOP Berlin Farbarbeiten von Ludwig Schirmer, Ute Mahler und Werner Mahler. Sowohl Ute Mahlers als auch Werner Mahlers Farbfotografien waren bisher selten in Ausstellungen zu sehen. Auch von Ludwig Schirmer, der einer der wichtigen Werbefotografen der DDR gewesen ist, wurden bisher insbesondere Schwarzweißarbeiten gezeigt. Diese „Familienausstellung“ präsentiert Arbeiten Schirmers aus den Jahren 1958 bis 2000. Seine Bilder zeichnen sich durch die Nähe zum Menschen, die präzisen Bildkompositionen und den subtilen Humor aus.

Werner Mahler experimentierte für seine Landschaftsfotografien, die zwischen 2000 bis 2005 entstanden, mit verschiedenen Techniken und schuf atmosphärische, überraschende Bilder. Ute Mahler suchte von 1998 bis 2008 für eine Serie über das Leben großer Persönlichkeiten Orte auf, an denen diese gelebt und gewirkt haben. In ihrer Serie „Spurensuche“ verbindet die Fotografin die konkreten Stätten mit ihren eigenen subjektiven und intuitiven Bildern. Mit Modefotografien aus den frühen 1990er Jahren fügt sie sie zu einem neuen erzählerischen Strang zusammen.

Eröffnung: 1.3.25, 14-18 Uhr

Laufzeit: 4.3. bis 19.7.25

Weitere Informationen: https://www.galeriespringer.de/


Sibylle Bergemann · Einzelausstellung in Cluj-Napoca, Rumänien

Das Deutsche Kulturzentrum Klausenburg freut sich, die Ausstellung „Sibylle Bergemann. Photographien“ des Instituts für Auslandsbeziehungen (IFA) im dort ansässigen Kunstmuseum präsentieren zu können, die das Gesamtwerk der Künstlerin vorstellt. Sibylle Bergemann arbeitete seriell, dokumentierte aber auch Themen über einen längeren Zeitraum hinweg. Einen Schwerpunkt im Werk Sibylle Bergemanns bilden Mode- und Porträtfotografien, entstanden für die Magazine „Sibylle" oder „Geo". Die Fokussierung auf situative und szenische Bilder begann Bergemann in den späten 1960er Jahren in Berlin.

Später folgten die Schauplätze New York, Paris, Tokyo oder São Paulo. Über viele Jahre arbeitete sie mit Polaroids und bis 1990 überwiegend in Schwarzweiß. Sie gehört zu den wenigen Fotograf:innen, die Farbe nicht illustrativ, sondern als konstitutives Element einsetzen.

Eröffnung: 27.2.25, 18 Uhr in Anwesenheit von Frieda von Wild (Estate Sibylle Bergemann)

Laufzeit: 28.2. bis 16.3.25

Weitere Informationen: https://www.kulturzentrum-klausenburg.ro/


U. Mahler, W. Mahler & L. Schirmer · Ausstellung in Berlin

Die Akademie der Künste am Hanseatenweg zeigt mit der Ausstellung „Ein Dorf 1950–2022“ ein Langzeitprojekt der drei Fotograf:innen. Das Projekt befasst sich mit dem thüringischen Dorf Berka und weist doch weit über dessen Grenzen hinaus. In den 1950er Jahren war Ludwig Schirmer, der Vater von Ute Mahler, Müllermeister in Berka. Als Autodidakt begann er, den Alltag, die Feste und sein Leben zu dokumentieren. Ohne die Bilder seines Schwiegervaters zu kennen, entschloss sich Utes Mann Werner Mahler 1977, seine Diplomarbeit in Berka zu fotografieren. Gut 20 Jahre später, 1998, bat ihn das „Stern“-Magazin um eine Aktualisierung, die jedoch nie veröffentlicht wurde. 2021/22 fotografierte Ute Mahler in Berka. Als familiäre Nachfolge entstand eine persönliche Arbeit über ein Heimatdorf.

Alle vier Arbeiten mit über 120 Fotografien stellen Fragen nach Kontinuitäten und Veränderungen, nach Heimat, Kindheit, nach Wegziehen und Zurückkommen, Alt und Neu, Bekanntem und Unbekanntem.

Die Ausstellung wurde von Marit Lena Herrmann kuratiert, sie wird im Rahmen des EMOP Berlin präsentiert und zeitgleich mit dessen Hauptausstellung „was zwischen uns steht“ und den Opening Days in der AdK eröffnet. Zur Ausstellung findet ein umfangreiches Begleit- und Vermittlungsprogramm statt, weitere Informationen sind der Webseite der AdK zu entnehmen. Der gleichnamige Katalog ist im Verlag Hartmann Books erschienen und wurde 2024 mit dem Deutschen Fotobuchpreis Gold ausgezeichnet.

Eröffnung: 27.2.25, 19 Uhr

Artist Talk im Rahmen der „EMOP Opening Days“: mit Ute Mahler, Werner Mahler und Marit Lena Herrmann, Moderation durch Johanna Keller, 28.2., 16 Uhr

Kuratorinnenführung: mit Marit Lena Herrmann, 2.3.25, 14 Uhr
Laufzeit: 28.2. bis 4.5.25


Johanna-Maria Fritz · Einzelausstellung in Berlin

Ebenfalls im Rahmen des EMOP Berlin zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Johanna-Maria Fritz‘ Einzelausstellung „Zeit der Umbrüche. Fotografien 2014 – 2024“. Ihre Motive findet sie in Konflikt- und Kriegsgebieten, in zerfallenden Staaten, bei verfolgten Minderheiten, an den Rändern der Gesellschaft. Diese Ausstellung wirft einen Blick auf das bereits beachtliche Werk der erst 30jährigen Fotografin, deren Bilder in internationalen Medien erscheinen.

Johanna-Maria Fritz arbeitet oft parallel und mit Unterbrechungen an verschiedenen Themen und kehrt immer wieder an Orte und zu Menschen zurück. Meist bleibt sie länger, lebt mit den Menschen, die sie fotografiert, und entwickelt aus ihren Arbeiten neue Ansätze, die sie dann weiterverfolgt. Die Ausstellung wurde von Barbara Stauss konzipiert.

Laufzeit: 28.2.bis 25.5.25
Vernissage: 27.2.25, 18 Uhr

Weitere Informationen: https://www.fkwbh.de/


Linn Schröder & Anne Schönharting · Ausstellung in Berlin

Im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography 2025 präsentieren die Fotografinnen Linn Schröder und Anne Schönharting ihr gemeinsames Projekt „Holy Woods“ im Haus#1 am Waterloo Ufer in Kreuzberg.

Die Idee zu dieser Arbeit entstand aus dem tiefen Bedürfnis nach Bewusstseinserweiterung und der Sehnsucht nach einem ‚neuen Sehen‘: „Inmitten einer Zeit, die von gewaltvollen Konflikten, gesellschaftspolitischen Spannungen und der zunehmenden Zerstörung unserer natürlichen Lebensräume geprägt ist, verbringen wir bewusst Zeit im Wald, gehen in Resonanz zu uns selbst, zueinander und zur Natur. Es ist ein Experiment, eine Forschungsreise mit Expeditionscharakter, mit dem Wunsch, die nicht sichtbare Empfindung in Bilder zu übersetzen“, so die beiden Fotografinnen über ihr Projekt.

Vernissage: 27.2.25, 18-22 Uhr
Artist Talk: 1.3.25, 16 Uhr
Finissage: 2.3.25, 12-20 Uhr
Laufzeit: 28.2. bis 2.3.25


A. Hauschild & W. Mahler · Gruppenausstellung in Paris

Die Gruppenausstellung „Joie Collective – Une Iconographie“ im Palais de Tokyo in Paris zeigt Arbeiten, die sich mit dem Thema der kollektiven Freude auseinandersetzen. Das ikonographische Projekt versammelt zahlreiche Dokumente, die im Gebäude des Palais de Tokyo verteilt präsentiert und zueinander in Beziehung gesetzt werden, darunter Gemälde, Archivbilder, Postkarten, Fotografien sowie Internetrecherchen und Plakate.

Von Annette Hauschild und Werner Mahler wurde jeweils ein Werk für diese Ausstellung ausgewählt, die bei Anlässen der kollektiven Freude in Berlin entstanden sind. So dokumentierte Werner Mahler die Freude der Menschen am Tag des Mauerfalls, den 9. November 1989. Annette Hauschild fotografierte wenige Monate später die miteinander feiernden Massen bei der Loveparade 1990 im wiedervereinten Berlin.

Laufzeit: 21.2. bis 11.5.25

Weitere Informationen: https://palaisdetokyo.com/


Sebastian Wells & Solomiya · Magazinvorstellung und Festival

Sebastian Wells ist Mit-Herausgeber des Solomiya Magazins. Bisher sind drei Ausgaben des Magazins erschienen, die vierte ist aktuell in Vorbereitung und wird Anfang Februar, anlässlich des vom Team des Solomiya Magazine kuratierten Festivals „Solomiya Studio“ im KVOST (Kunstverein Ost) vorgestellt.

Das Thema des Festivals dreht sich um verschiedene Formen von Gewalt. Ausgehend von kolonialer Gewalt, Ökozid, der Fragilität von Friedensabkommen und dem Aufstieg rechtsextremer Parteien in Deutschland werden Machtverhältnisse und ihr Missbrauch in den Mittelpunkt gerückt.

Gegründet wurde das Solomiya Magazine im April 2022 als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine. Von bildender Kunst bis hin zu persönlichen Geschichten zeigt das Magazin die Arbeit aufstrebender und etablierter Künstler:innen aus der Ukraine und darüber hinaus.

Laufzeit: 5. bis 19.2.25, täglich von 14-19 Uhr
Weitere Informationen: https://www.solomiyastudio.com/

(Foto: Katia Motyleva; Design: Kollektiv Scrollan)



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