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Jörg Brüggemann · Künstlergespräch und Einzelausstellung

In der Robert Morat Galerie Berlin ist noch bis Ende Mai Jörg Brüggemanns dreiteilige Serie „Tres Viajes“ zu sehen. Sie ist eine Erkundung Chiles, seiner Natur und seiner Menschen sowie eine Untersuchung der komplexen Beziehungen, die sich zwischen Individuen entwickeln.

Die Ausstellung setzt sich aus den Serien „Mi madre tiene novio“ (2018), „El derecho de vivir en paz“ (2019) und „Aguas que no has de beber“ (2022) zusammen. Im Rahmen der Ausstellung wird Ingo Taubhorn ein Künstlergespräch mit Jörg Brüggemann über seine Arbeit führen.

Das Buch „Tres Viajes“ ist bei Hartmann Books erschienen.

Künstlergespräch: 7.3.26, 16 Uhr

Ausstellung: bis 21.5.26

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Espen Eichhöfer · Buchpräsentation in Oslo, Norwegen

Espen Eichhöfer wurde 2024 von der Jury des „Norwegian Journal of Photography” als einer von acht Fotograf:innen ausgewählt, mit Unterstützung eines Stipendiums der Fritt Ord Stiftung seine Serie „Deep Black Well” umzusetzen. Auszüge dieser Arbeit werden nun erstmals in der neuen Ausgabe des „Norwegian Journal of Photography“ publiziert.

Für dieses Projekt fotografiert Eichhöfer ausgehend von der Auseinandersetzung mit den Veränderungen in der norwegischen Gesellschaft, nachdem das Land immensen Öl-Reichtum aufbauen konnte, seit zweieinhalb Jahren in Norwegen. Er stellt sich die Frage, was mit den Menschen und der Identität eines Landes geschieht, das eigentlich Schlichtheit und Nüchternheit atmet?

Buchpräsentation: 6.3.26, 18 Uhr

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Anne Schönharting · Gruppenausstellung in Hagen

Anne Schönhartings fotografisches Langzeitprojekt „Habitat“ ist Teil der von Pia Goebel kuratierten Ausstellung „Zuhause / at home“ im Osthaus Museum Hagen. Diese widmet sich aktuellen künstlerischen Perspektiven auf Wohnen, Obdach und Unterkunft. Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen von 20 zeitgenössischen Künstler:innen kreisen um das Zuhause als Ort, aber auch das Zuhause-Sein als Gefühl.

2012 begann Anne Schönharting die Bewohner:innen Berlin-Charlottenburgs in ihrem natürlichen Habitat zu fotografieren. Über 10 Jahre hinweg porträtierte und inszenierte sie Menschen und deren Wohnungen in diesem traditionsreichen Viertel Berlins. In ihren sorgfältig komponierten Bildern sehen wir die Menschen und ihre Wohnungen in wundersamen Situationen.

Das gleichnamige, bei Hartmann Books erschienene Buch „Habitat / Berlin-Charlottenburg“ kann im OSTKREUZ Shop erworben werden.

Eröffnung: 27.2.26, 18 Uhr

Laufzeit: 28.2. bis 21.6.26

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Sebastian Wells · Einzelausstellung und Vortrag

Zeitgleich mit den Olympischen Winterspielen in Milano und Cortina zeigt die Galerie Springer Berlin eine Einzelausstellung mit Sebastian Wells' Arbeiten von Olympischen Spielen seit 2016. In „ARENA“ untersucht Sebastian Wells die Olympischen Spiele als globales Massenspektakel und hinterfragt die medialen, räumlichen und sozialen Mechanismen, die dieses Ereignis prägen. Seine Arbeit richtet sich bewusst gegen heroische, national aufgeladene Bildtraditionen des Sports und lenkt den Blick auf jene Strukturen, die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bedeutung erst hervorbringen.

Parallel erscheint im Spector Verlag der erste Band der in zwei Teilen geplanten Publikation „ARENA, Take 1: Facing the Spectacle“, gestaltet vom Kollektiv Scrollan. Im Rahmen der Ausstellung wird ein performativer Vortrag mit Sebastian Wells stattfinden.

Eröffnung: 20.2.26, 18 bis 21 Uhr

Performativer Vortrag: 27.2.26, 19 Uhr

Laufzeit: 21.2. bis 4.4.26

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Ute Mahler, Werner Mahler, Ludwig Schirmer · Ausstellung

Ute Mahlers und Werner Mahlers Langzeitprojekt „Ein Dorf 1950-2022“ ist in Auszügen Teil der von Linda Conze kuratierten Ausstellung „Community. Fotografie und Gemeinschaft“ im Museum Kunstpalast Düsseldorf, die das facettenreiche Verhältnis von Fotografie und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart beleuchtet.

Frühe Arbeiten von Ludwig Schirmer, Ute Mahlers Vater, sind ebenfalls Teil und Ausgangspunkt des außergewöhnlichen Projektes „Ein Dorf“, das über die Dauer von 70 Jahren ein vielschichtiges Porträt eines Dorfes in Thüringen spannt: Berka. Drei Perspektiven, drei Generationen – und eine Familiengeschichte, die von Wandel und Kontinuität, von Weggehen und Zurückkehren, von Vertrautem und Neuem erzählt.

Laufzeit: bis 25.5.26

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Harald Hauswald · Neuauflage Buch

Am 2. Januar 2026 wurde die Neuauflage von "Ost-Berlin" als eines der ersten im neuen Jahr erschienenen Bücher ausgeliefert. Es ist die 15. Auflage der 7. Ausgabe des von Harald Hauswald und dem Schriftsteller Lutz Rathenow gemeinsam kuratierten Bandes. Seit über 20 Jahren ist das Buch ein Dauerbestseller des Jaron-Verlags, das es immer wieder schafft, neue Resonanzen in der Gegenwart zu erzeugen.

Harald Hauswald zeigte im Herbst zwei erfolgreiche Ausstellungen in Chile und den USA, seine Einzelausstellung mit 87 in den späten 1980er Jahren aus Ostberlin nach Texas in die USA geschmuggelten Fotos aus dem Buch ist noch bis Ende Januar im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Deutschen Bundestag zu sehen.

Am Montag, den 26. Januar um 18 Uhr zeigt die Brotfabrik Berlin nun den Dokumentarfilm "Zärtlich kreist die Faust“, mit Einführung und anschließender Diskussion. Es handelt sich dabei um ein Filmtagebuch vom Februar 1990 über den Schriftsteller Lutz Rathenow, das die ARD damals erstmalig ausstrahlte und in dem in einer markanten Szene ein Gespräch von Harald Hauswald und Lutz Rathenow zu sehen ist. Nach dem Film folgt eine Lesung von Lutz Rathenow.

Datum: 26.1.26, 18 Uhr

Ort: Brotfabrik Berlin

Weitere Informationen: https://brotfabrik-berlin.de/veranstaltung/und-zaertlich-kreist-die-faust-filmtagebuch-von-lutz-rathenow-schriftsteller-ostberlin/


Ute Mahler & Werner Mahler · Ausstellung in Hamburg

Die Freelens Galerie Hamburg zeigt ab Ende November bis Anfang nächsten Jahres in der Ausstellung „Ute und Werner Mahler x Freelens Young Professionals“ (vorläufiger Arbeitstitel) die Serie „Monalisen der Vorstädte“, dem ersten Gemeinschaftsprojekt der beiden Fotograf:innen, das von 2008-2010 entstanden ist. 

In den Vorstädten von Reykjavik, Liverpool, Minsk, Berlin und Florenz begegnen die beiden jungen Frauen, die der Kindheit entwachsen und auf der Suche nach sich und ihrem Platz in der Welt sind. Vor Straßen und Plätzen ihrer alltäglichen Umgebung sitzen die Frauen auf einem Stuhl mit Kopfstütze, um sich porträtieren zu lassen. Sie sind auf sich selbst konzentriert und in ihren Gesichtern wird eine tiefe und rätselhafte Schönheit sichtbar. Die Kulisse der Peripherie und die scheinbar austauschbaren Hintergründe verstärken die Individualität und Kraft der Porträtierten.

Eröffnung: 27.11.25 

Laufzeit: 28.11.25 bis 29.1.26

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Hauschild und Mahler · Gruppenausstellung in Potsdam

Annette Hauschild und Ute Mahler sind jeweils mit mehreren Serien in der Gruppenausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre“ im Brandenburg Museum in Potsdam vertreten. Diese präsentiert Bilder aus einem Jahrzehnt der Transformation in Ostdeutschland, das heute kontrovers erinnert und diskutiert wird. Die Fotografien der zwölf ausgewählten Fotograf:innen eröffnen individuelle Perspektiven auf den Alltag, Protest und Wandel in diesen Jahren und werfen einen intimen, kritischen oder auch irritierenden Blick auf dieses Jahrzehnt, das bis heute nachwirkt. 

Neben Annette Hauschild und Ute Mahler sind Tina Bara, Christiane Eisler, Christian Fenger, Anselm Graubner, Jürgen Matschie, Peter Oehlmann, Ludwig Rauch, Joachim Richau, Merit Schambach (Pietzker), Barbara Wolff in der Ausstellung vertreten. „Das Weite suchen“ ist eine Ausstellung des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und wurde von Dr. Isabel Enzenbach und Dr. Anja Tack kuratiert. 

Datum: 27.11.25, 19 Uhr 

Laufzeit: 28.11.25 bis 22.3.26 

Ort: Brandenburg Museum, Potsdam

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Foto: Annette Hauschild, aus der Serie Wesendahl, ein Dorf in Brandenburg, 1992  


Sebastian Wells · Magazinveröffentlichung in Berlin

Das von Sebastian Wells nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 mitbegründete Magazin „Solomiya“ erscheint im November 2025 mit einer neuen, fünften Ausgabe im Verlag SHIFT BOOKS und einem Design des Kollektivs Skrollan. Im Redaktionsteam sind neben Sebastian Wells aus Berlin noch Ivanna Kozachenko, Andrii Ushytskyi, Vsevolod Kazarin aus Kyjiw vertreten. 

Mit Stimmen unter anderem aus dem Jemen, Bosnien, der Ukraine, Georgien und Deutschland, richtet „Solomiya No. 5 — After Now“ seinen Blick auf die Gegenwart – auf die Bedingungen, die die Wege formen, denen die Zukunft folgen könnte. Was bedeutet es, von Frieden zu sprechen, wenn sich Frieden wie eine manipulative Projektion anfühlt, die von fernen Beobachtern auferlegt wird? Was bedeutet es, von einer inklusiven Zukunft zu sprechen, wenn unsere Vorstellungskraft selbst durch moralische Überlegenheit und sanktionierte Narrative eingeschränkt ist? Wie können wir von kommenden Tagen träumen, an denen wir sagen könnten, dass wir uns geirrt haben? 

Bis 31. Oktober kann das Heft zu einem vergünstigten Vorverkaufspreis von 18 € bei SHIFT BOOKS bestellt werden, danach kostet es 22 €. 

Der Magazinlaunch wird bei KVOST — Kunstverein Ost stattfinden. 

Datum: 27.11.25, 19 Uhr 

Ort: KVOST — Kunstverein Ost, Berlin

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Frank Schinski · Einzelausstellung in Dortmund

Die DASA in Dortmund, Deutschlands größte Arbeitswelt Ausstellung, zeigt Frank Schinkis Serie „Aiming High“, für die er unterschiedliche Bewerbungsprozesse in verschiedenen europäischen Ländern begleitet hat.

Spätestens seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ist in Europa der Kapitalismus das vorherrschende Wirtschaftsmodell. Arbeit zu haben verspricht dem Einzelnen Existenzsicherung, Freiheit und sozialen Status. Frank Schinski beschäftigt sich immer wieder mit der Arbeitswelt und hat mehrere Fotoarbeiten dazu realisiert. Für „Aiming High“ hat er auf Jobmessen, bei Bewerbungsgesprächen, Castings oder in Assessment-Centern die Beteiligten beobachtet, die in eine scheinbar fest definierte Choreografie imaginärer Erwartungen geraten. Die verabredeten Orte und Abläufe wirken standardisiert, genormt und so uniform wie die Bewerber:innen, die geprüft, beurteilt, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten eingeschätzt und zugeordnet werden sollen. Die Wechselwirkungen zwischen der Arbeitswelt und dem Individuum stehen in dieser Arbeit von Frank Schinski im Mittelpunkt. 

Datum: 20.11.25, 18 Uhr 

Laufzeit: 21.11.25 bis 31.3.26 

Ort: DASA, Dortmund

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Ute Mahler · Einzelausstellung in Tübingen

Das Hesse-Kabinett in Tübingen wird parallel zur Präsentation der Arbeiten von Ute Mahler und Werner Mahler im Stadtmuseum eine Ausstellung mit Farbfotografien Ute Mahlers aus der Serie „Auf den Spuren von Hermann Hesse“ aus dem Jahr 2002 zeigen. Für ihre Serie ist sie den Spuren des vielgereisten Schriftstellers nachgegangen und hat zu freien, assoziativen Bildern zu den Werken von Hermann Hesse und zu den Orten gefunden, an denen er gelebt und gearbeitet hat. 

Untergebracht ist das Hesse-Kabinett in einem Teil der Räume des Antiquariats Heckenhauer, wo Hesse 1895 seine Lehre als Buchhändler angetreten hat und später den literarischen Kreis „le petit cénacle“ gründete. 

Laufzeit: 20.11.25 bis 11.1.26 

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Mahler · Einzelausstellung und Gespräch in Tübingen

Das Stadtmuseum Tübingen zeigt zudem die Ausstellung „Über Dörfer und Städte“ mit ausgewählten Fotografien von Ute Mahler und Werner Mahler aus den Projekten „Ein Dorf“ sowie „Kleinstadt“. 

Kleinstadt – ein leerer Platz, kaum ein Mensch, wenn, dann Alte oder Jugendliche, keine Sehenswürdigkeit, leere Innenstadtgeschäfte, langsamer Verfall, im günstigen Fall der Charme des Morbiden – man kommt hier nur zufällig vorbei und fragt sich: Wer ist hier, wenn ich nicht da bin und warum? Nach den „Monalisen der Vorstädte“ (bis 2011), „Wo die Welt zu Ende war“ (bis 2012) und „Seltsame Tage“ (bis 2014) wählten sich Ute und Werner Mahler die Erkundung der Kleinstadt als viertes gemeinsames Projekt. Von 2015 bis 2018 bereisten sie Deutschland mit kleinem Wagen und großer Kamera und einem Vorrat an SW-Planfilmen, auf der Suche nach Bildern, die die Stimmung, das Lebensgefühl, den Geist dieser Orte dokumentieren. 

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird ein Künstler:innengespräch mit Reinhard Johler, Professor für Empirische Kunstwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen, stattfinden. 

Eröffnung: 20.11.25, 17 Uhr, ab 18 Uhr, Reinhard Johler im Gespräch mit den Mahlers 

Laufzeit: 21.11.25 bis 11.1.26 

Ort: Stadtmuseum Tübingen

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Ute Mahler & Werner Mahler · Vortrag, Gespräch in Tübingen

Ute Mahler und Werner Mahler sind an der Universität Tübingen zu Gast im Rahmen der 38. Tübinger Poetikdozentur, die dieses Jahr Jenny Erpenbeck und Peter Wawerzinek innehaben. 

 Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck wird mit Ute Mahler und Werner Mahler über ihre gemeinsame Arbeit an dem Projekt „Ein Dorf“ sprechen. Sie ist die Autorin des Textes „An der Schwelle der Zeiten“, der als Beitrag in dem Buch „Ein Dorf. 1950 – 2022“ von Ute Mahler, Werner Mahler und Ludwig Schirmer, Hartmann Books, erschienen ist. 

„Ein Dorf 1950–2022“ ist ein Langzeitprojekt der drei Fotograf:innen. Es befasst sich mit dem thüringischen Dorf Berka und weist doch weit über dessen Grenzen hinaus. In den 1950er Jahren war Ludwig Schirmer, der Vater von Ute Mahler, Müllermeister in Berka. Als Autodidakt begann er, den Alltag, die Feste und sein Leben zu dokumentieren. Ohne die Bilder seines Schwiegervaters zu kennen, entschloss sich Utes Mann Werner Mahler 1977, seine Diplomarbeit in Berka zu fotografieren. Gut 20 Jahre später, 1998, bat ihn das „Stern“-Magazin um eine Aktualisierung, die jedoch nie veröffentlicht wurde. 2021/22 fotografierte Ute Mahler in Berka. Als familiäre Nachfolge entstand eine persönliche Arbeit über ein Heimatdorf. 

Datum: 18.11.25, 19 Uhr 

Ort: Universität Tübingen, Alte Aula

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Harald Hauswald · Ausstellung, Künstlergespräch, New York

Das Deutsche Haus an der New York University präsentiert erstmal eine Ausstellung von Harald Hauswald in den USA. Die Schau „Harald Hauswald: Leben in Ostdeutschland“ wurde von dem in New York lebenden, deutschen Fotografen Martin Schoeller kuratiert. 

Harald Hauswald hat Ende der 1970er und in den 1980er Jahren mit Einfühlungsvermögen, Humor und Präzision den Alltag in der DDR festgehalten. Die Ausstellung im Deutschen Haus bietet einen unverfälschten Blick auf das Leben in Ostdeutschland vor dem Mauerfall und stellt eine oft ironische Sicht auf den öffentlichen Raum einem intimen Einblick in die private und innere Welt der DDR-Bürger gegenüber. Als selbsternannter „Chronist des Ostens” beobachtete Hauswald ständig das System, das wiederum auch ihn überwachte. Von 1978 bis zum Fall der Mauer im Jahr 1989 stand Hauswald unter ständiger Beobachtung durch die Stasi. 

Am Abend der Ausstellungseröffnung wird ein Künstlergespräch zwischen Harald Hauswald und Martin Schoeller stattfinden. 

Datum: 13.11.25, 18 Uhr, in Anwesenheit des Fotografen 

Laufzeit: 14.11.25 bis 16.1.26 

Ort: Deutsches Haus an der NYU, New York 

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Werner Mahler · Präsentation in Paris

 

Die Galerie LOOCK präsentiert auf der Paris Photo außerdem Werner Mahlers bekanntes Langzeitprojekt „Die Abiturienten“. 

Für dieses begann Werner Mahler im Jahr 1977 zu fotografieren und arbeitet bis heute daran. 1977 fotografierte er die Absolvent:innen einer Oberschule aus Oranienburg, die nach dem Abitur noch vor ihrer Zukunft stehen. In den folgenden Jahren hat Werner Mahler jede:n von ihnen in regelmäßigen Abständen porträtiert und so die Lebenslinien nachgezeichnet, die diesen gemeinsamen Ausgangspunkt teilen. Mit der Zeit sind nicht wenige aus den Reihen verschwunden: Neun der ehemaligen Klassenkamerad:innen sind übriggeblieben und haben dem Fotografen immer wieder ihre Tür geöffnet, um sich in ihren wechselnden Lebenssituationen vor seine Kamera zu begeben. 

In diesem Langzeitprojekt erzählen die Leerstellen ebenso wie die Bilder von dem, was das Leben im Großen und im Kleinen mit sich bringt: Von Hoffnung, Erfolg, Scheitern oder Tod, und in dieser Generation auch vom Zusammenbruch eines Wertesystems. 

Laufzeit: 13.11. bis 16.11.25 

Ort: Paris Photo, Stand der Galerie LOOCK, A19

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Sibylle Bergemann · Buchpublikation, Präsentation, Paris

Zur Einzelausstellung Sibylle Bergemanns in der Fondation Henri Cartier-Bresson in Paris erscheint das gleichnamige Buch „Das Denkmal“ im Kerber Verlag, herausgegeben von Frieda von Wild & Lily von Wild (Estate Bergemann) sowie der freien Kuratorin Sonia Voss. 

Die Publikation versammelt erstmals die vollständige fotografische Serie von Sibylle Bergemann zur Entstehung des Marx-Engels-Denkmals, das 1986 auf Initiative der DDR-Regierung unweit des Berliner Alexanderplatzes errichtet wurde. Es präsentiert zahlreiche, bislang unveröffentlichte Aufnahmen und eröffnet einen neuen Blick auf eine der bedeutendsten Werkgruppen der Fotografin. Bergemanns Langzeitdokumentation, die zwischen 1975 und 1986 entstanden ist, wird dabei nicht nur als eindrucksvolle fotografische Erzählung sichtbar, sondern durch begleitende Essays von Christian Joschke, Heiner Müller, Steffen Siegel, Sonia Voss, Frieda von Wild und Lily von Wild auch historisch, gesellschaftspolitisch und fototheoretisch kontextualisiert.

Während der Paris Photo wird es einen Booklaunch am Stand der Galerie LOOCK in Präsenz der Herausgeberinnen geben; die Galerie präsentiert außerdem Arbeiten aus Sibylle Bergemanns Denkmal-Serie. 

Booklaunch: 13.11.25, 15 Uhr Laufzeit 

Präsentation: 13.11. bis 16.11.25 

Ort: Paris Photo, Stand der Galerie LOOCK, A19 

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Harald Hauswald · Symposium und Buchvorstellung in Berlin

Harald Hauswald ist bei dem Symposium „Kultureller Widerstand in der DDR“, das im Zeichen der Buchvorstellung „UR Tacheles“ von Rafael Insunza, Musiker und Mitbegründer des legendären Kunsthauses Tacheles steht, als Podiumsteilnehmer im Fotografiska vertreten. Das Buch, das zahlreiche Fotografien von Harald Hauswald zeigt, bildet den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit Formen künstlerischen Widerstands in der DDR.

 Ergänzt wird das Programm durch die Vorführung des Dokumentarfilms „Fragments of Yesterday“ (2025) von Jan Henselder über Leo Kondeyne, der maßgeblich an der Erst-Besetzung und späteren Gründung des Kulturzentrums Tacheles beteiligt war. Im Anschluss diskutieren Rafael Insunza, Michaela van den Driesch (Geschäftsführerin der Kunstforum Biennale Lausitz) und Harald Hauswald in einem Podiumsgespräch über die Rolle von Kunst, Musik und Fotografie als Ausdruck gesellschaftlicher Opposition und kultureller Selbstbehauptung. 

Ein Projekt mit und unterstützt von der Deutschen Botschaft in Chile, dem Goethe-Institut Chile, der Aninat Galerie, Santiago de Chile, dem Ministerium für Kultur der Regierung von Chile, der Agentur OSTKREUZ und der Produktionsfirma El Capitan, Chile.

Datum: 7.11.25, 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr 

Ort: Fotografiska, Berlin 

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Sibylle Fendt · Einzelausstellung, Buchpremiere, Paris

Sibylle Fendt stellt im von Ingo Taubhorn kuratierten Haus#1 in Kreuzberg ihr neues, im Kehrer Verlag, Heidelberg erschienenes Buch „Bevor es so weit ist“ vor. In diesem widmet sich Sibylle Fendt Menschen, die ihre letzte Lebensphase im Kreise von Familie und Freunden zu Hause verbringen. Ihre intimen Fotografien zeigen, wie die vertraute Umgebung in der Zeit des Abschieds ein wichtiger Anker sein kann, der – trotz des Schmerzes – Geborgenheit und Halt gibt. Durch die Fotografien und ergänzt durch Zitate der Abgebildeten macht Sibylle Fendt spürbar, wie auch diese Zeit einen besonderen Wert hat und findet eine besonders berührende und wertschätzende Bildsprache für das schwere Thema Sterben. Der Kehrer Verlag wird das Buch während der Paris Photo am Stand des Verlags (K 18 ) vorstellen und am 14.11. um 18 Uhr ein Book-Signing mit Sibylle Fendt veranstalten. Im Rahmen der Ausstellung im Haus#1 in Berlin wird es mehrere Veranstaltungen geben, bei denen die Fotografin anwesend sein wird. 

Eröffnung: 7.11.25, 18 Uhr 

Artist Talk: 8.11.25, 16 Uhr (Sibylle Fendt im Gespräch mit dem Kurator Ingo Taubhorn) 

Vortrag: 24.11.25, 18 Uhr (Dr. Dirk Pörschmann, Museumsleiter Museum für Sepulkralkultur, Kassel, und Dr. Thomas Schindler, Palliativmediziner, Berlin)

Finissage: 30.11.25, 16 Uhr 

Laufzeit: 8.11. bis 30.11.25 

Ort: Haus#1, Waterloo Ufer o. Nr., geöffnet Freitag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 19 Uhr

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Johanna-Maria Fritz · Einzelausstellung in Aachen

Im Rahmen des Fotografie-Festivals der Städteregion Aachen ist im Logoi-Institut für Philosophie und Diskurs Johanna-Maria Fritz‘ Arbeit „Daughters of Magic“ in einer Einzelausstellung zu sehen, kuratiert von Dieter Jacobs (ARTCO Galerie, Aachen).
 
Für „Daughters of Magic“ begleitete die Fritz über eineinhalb Jahre Mihaela Minca, die mächtigste Hexe Rumäniens. Der Hexen-Beruf hat Tradition in Mincas Familie, schon ihre Mutter und Großmutter übten ihn aus. Heute betreibt Minca gemeinsam mit ihren Töchtern und ihrer Schwiegertochter ein florierendes Geschäft – von Liebeszaubern und Verwünschungen haben sie alles im Angebot und erhalten über das Internet Anfragen aus der ganzen Welt. Die Zauberei und das Vorhersagen der Zukunft sind jedoch nicht nur der Beruf dieser Frauen. Sie sind kein bloßes Geschäft, keine Inszenierung. Magie und Mystik gehören in dieser Roma-Familie und ihrer eng verwobenen Gemeinschaft ganz selbstverständlich zum Leben. Das Handwerk der Hexen ist zudem Ausdruck weiblicher Stärke innerhalb einer von Männern geprägten Alltagskultur.
 
Midissage: 6.9.25, 16 Uhr mit einer Einführung des Kunsthistorikers Dirk Tölke, Aachen
 
Laufzeit: bis 21.9.25
 
Ort: Logoi-Institut für Philosophie und Diskurs, Aachen

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Sibylle Bergemann · Einzelausstellung in Sibiu, Rumänien

Im Rahmen des Sibiu Contemporary Art Festivals zeigt das Museum für Zeitgenössische Kunst des Brukenthal Nationalmuseums die umfassende Retrospektive „Sibylle Bergemann. Photographien", die das Gesamtwerk der Berliner Fotografin vorstellt.
 
Sibylle Bergemann arbeitete seriell, dokumentierte aber auch Themen über einen längeren Zeitraum hinweg. Einen Schwerpunkt im Werk Sibylle Bergemanns bilden Mode- und Porträtfotografien – entstanden für „Sibylle" oder „Geo". Die Fokussierung auf situative und szenische Bilder begann Bergemann in den späten 1960er Jahren in Berlin. Später folgten die Schauplätze New York, Paris, Tokyo oder São Paulo. Über viele Jahre arbeitete sie mit Polaroids und bis 1990 überwiegend in Schwarz-Weiß. Sie gehört zu den wenigen Fotograf:innen, die Farbe nicht illustrativ, sondern als konstitutives Element einsetzen.
 
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt (Centrul Cultural German Sibiu) und dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), kuratiert von Frieda von Wild (Estate Bergemann) und Ursula Zeller (ifa).
 
Eröffnung: 6.9.25, 18 Uhr
 
Laufzeit: 7.9. bis 6.10.25
 
Ort: Muzeul Național Brukenthal, Piața Mare 4, 5550163 Sibiu

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